BMFTRImpulse für die Cyber-Sicherheitsforschung

[02.03.2026] Anfang 2027 will der Bund ein Forschungsrahmenprogramm zur Cyber-Sicherheit veröffentlichen. Nun hat das Bundesforschungsministerium ein erstes Eckpunktepapier dazu vorgelegt. Wichtige Elemente: resiliente staatliche IT-Systeme und ein Umfeld, das den Weg von der Forschung bis zur Anwendung abkürzen kann.
Porträt Dorothee Bär

„Cyber-Sicherheit ist existenziell für unsere Gesellschaft!“, betont Bundesforschungsministerin Dorothee Bär.

(Bildquelle: Bundesregierung/Steffen Kugler)

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat das Eckpunktepapier Cybersicherheit – Forschungspolitische Impulse veröffentlicht. Damit startet die strategische Entwicklung des neuen Forschungsrahmenprogramms zur Cyber-Sicherheit der Bundesregierung. Dieses soll Anfang 2027 vorliegen. „Cyber-Sicherheit schützt sensible Daten und Kritische Infrastrukturen. Erst diese Sicherheit schafft Vertrauen in unsere digitale Gesellschaft, in neue Technologien und deren Anwendungen. Sie ist Basis für demokratische Prozesse, vernetztes Forschen und digitales Arbeiten“, erklärt dazu Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Ohne Cyber-Sicherheit seien Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit nicht denkbar. „Gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gestalten wir die Cyber-Sicherheitsforschung von morgen und richten sie mit dem kommenden Forschungsrahmenprogramm neu aus. Wir machen Deutschland cyberresilient“, so die Ministerin.

Von der Forschung schnell in den Markt

Cyber-Sicherheit „Made in Germany“ sei ein wichtiger Baustein, um der technologischen Souveränität näherzukommen, so das BMFTR. Erreichbar sei dies durch Stärkung eigener Kompetenzen, aber auch durch Kooperationen mit europäischen und internationalen Wertepartnern. Das neue Strategiepapier setzt unter anderem auf die Absicherung von Wertschöpfungs- und Lieferketten, resiliente staatliche IT-Systeme sowie eine breite Sensibilisierung und Kompetenzförderung in der Bevölkerung, um die Cyber-Resilienz zu stärken. Ebenso soll der Technologietransfer durch niedrigschwellige Zugänge, digitale Testfelder und Open-Source-Bausteine beschleunigt werden, damit Forschungsergebnisse zügig in marktfähige Produkte überführt werden. Gezielte Förderprogramme für Start-ups und der Aufbau lebendiger Innovationsökosysteme sollen den Weg von der Forschung zur Anwendung weiter verkürzen.





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