Sachsen-Anhalt/Schleswig-HolsteinResilienz und Effizienz für den ÖGD

Durch gezielte Qualifizierung der ÖGD-Mitarbeitenden sollen sensible Gesundheitsdaten besser geschützt und digitale Prozesse sicherer ausgestaltet werden.
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Der Schutz sensibler Gesundheitsdaten und sichere digitale Verwaltungsprozesse stehen im Mittelpunkt eines neuen länderübergreifenden Kooperationsvorhabens zwischen dem Ministerium für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Ziel ist es, den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz zu stärken und damit den Schutz der Gesundheitsdaten von Bürgerinnen und Bürgern vor Cyber-Attacken weiter zu verbessern. „Ein moderner Öffentlicher Gesundheitsdienst bedeutet auch, dass digitale Prozesse möglichst sicher und der Umgang mit sensiblen Daten verantwortungsvoll ausgestaltet sein müssen. Die gemeinsamen Schulungsangebote tragen dazu bei, den Schutz dieser Daten weiter zu verbessern und Vertrauen zu stärken. Ich freue mich, dass wir hierzu Synergien auf Länderebene nutzen“, betont Kerstin von der Decken, Ministerin für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein.
Qualifikation für bessere digitale Dienstleistungen
Wie das Gesundheitsministerium Sachsen Anhalt berichtet, haben beide Länder eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung, Beschaffung und Bereitstellung von E-Learning-Angeboten vereinbart. Finanziert wird dies aus dem Fonds NextGenerationEU der Europäischen Union. Insgesamt sollen neun Kurse zu den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz entwickelt werden, die speziell auf die Anforderungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zugeschnitten sind. Dienstleister für die technische Umsetzung ist die ML Gruppe zusammen mit dem E-Learning-Anbieter mybreev. Die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen (AÖGW) in Düsseldorf bringt ihre fachliche Expertise in die Entwicklung ein und unterstützt die Bereitstellung der Kurse über die Moodle-Lernplattform. Diese stehen nach Abschluss allen 13 Trägerländern der AÖGW ohne weitere Kosten zur Verfügung. Durch die gezielte Qualifizierung der Mitarbeitenden soll sichergestellt werden, dass sensible Gesundheitsdaten noch besser geschützt und digitale Dienstleistungen verlässlich erbracht werden können.
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