Schleswig-HolsteinSozial- und Gesundheitsdaten auf einen Blick

Schleswig-Holstein macht seine Sozial- und Gesundheitsdaten an zentraler Stelle digital verfügbar.
(Bildquelle: artchvit/123rf.com)
Wie viele Pflegebedürftige leben im Kreis Stormarn? Wie hoch ist die Armutsquote der Minderjährigen in Dithmarschen? Welche zeitlichen und regionalen Trends zeigen sich bei der Lebenserwartung der Menschen in Schleswig-Holstein? Solche und ähnliche Fragen lassen sich in Zukunft leichter beantworten: Das Land Schleswig-Holstein stellt ab sofort statistische Daten und Grafiken zu aktuellen sozialen und gesundheitlichen Trends über ein neues Webportal zur Verfügung. Die Daten sollen künftig einmal im Jahr aktualisiert werden.
Umgesetzt wurde das neue Sozial- und Gesundheitsmonitoring in einem ressortübergreifenden Projekt der Ministerien für Soziales und Gesundheit, finanziert wird es aus Mitteln des Digitalisierungsprogramms der Landesregierung. Für die Realisation verantwortlich war die Informatikforma OFFIS, ein An-Institut der Universität Oldenburg.
Wichtige Themenfelder in hoher Auflösung
Das Portal gliedert die Informationen in zehn Themenfelder: Arbeit, Armut, Betreuung und Bildung, Demografie, Gesundheit, Inklusion und Teilhabe, Integration und Teilhabe, gesellschaftliche Teilhabe, Pflege sowie Wohnen. Soweit möglich, werden die Kennzahlen nach Geschlecht, Alter und Staatsangehörigkeit oder Einwanderungsgeschichte differenziert dargestellt – und das im Zeitverlauf der vergangenen zehn Jahre.
Die meisten Daten liegen dabei nicht nur für Schleswig-Holstein insgesamt, sondern auch auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte vor. Einige Bevölkerungs- und Arbeitsmarktdaten sind darüber hinaus auf Gemeindeebene verfügbar. Zahlreiche verschiedene Institutionen stellen ihre Daten im Portal zur Verfügung. Diese Daten wurden speziell für das Tool in einer großen Differenzierung und Merkmalskreuzung aufbereitet. So sind Informationen in hoher Detailtiefe verfügbar.
Mit Fakten gegen Populismus
Das Angebot richtet sich nicht nur an die Verwaltung selbst, sondern explizit auch an die breite Öffentlichkeit. „In einer Zeit, in der Populismus den politischen Diskurs dominiert, brauchen wir mehr denn je eine sachliche politische Diskussion, und soziale Trends müssen transparent dargestellt werden. Aktuelle und faktenbasierte Daten sind zentral für eine nachhaltige Sozial- und Gesundheitspolitik im Sinne der Menschen. Unser neues Webportal macht die Sozial- und Gesundheitsberichterstattung für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Egal ob Pressevertreter, Lehrerinnen und Lehrer, Verbände oder Politikerinnen und Politiker: Jeder findet hier niedrigschwellige aktuelle Daten aus zuverlässiger Quelle für seine Arbeit“, betont Sozialministerin Aminata Touré.
IT-Planungsrat: Datenqualität im Fokus
[04.08.2026] Der Stellenwert qualitativ hochwertiger Verwaltungsdaten wird zwar anerkannt – systematisch gesichert wird ihre Qualität aber nur selten. Eine Umfrage des IT-Planungsrats zeigt Defizite bei Zuständigkeiten, Standards und automatisierten Prüfungen. mehr...
BMDS: Online-Konsultation zu Open Data gestartet
[31.07.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung entwickelt den strategischen Rahmen für Open Data weiter. Eine neue Online-Konsultation soll bis September 2026 Vorschläge für bessere Datenbereitstellung, Nutzung und Vernetzung sammeln. mehr...
NKR: Gutachten zum Datenrecht
[22.07.2026] Für den Zugang zu Daten und ihre Nutzung besteht inzwischen eine hochkomplexe Regelungslandschaft, in der sich selbst Fachleute kaum noch sicher bewegen können. Das belastet Unternehmen wie Verwaltungen. Der NKR empfiehlt systematische Überprüfungen und ein modulares Datengesetzbuch. mehr...
IT-PLR: Erste Schritte in Richtung föderales Datenmanagement
[10.07.2026] Eine effiziente Verwaltung braucht Daten – Daten, die nicht nur vorliegen, sondern die auch erschlossen und nutzbar sind. Im Schwerpunktthema Datennutzung des IT-Planungsrates werden dazu notwendige Rahmenbedingungen erarbeitet. Nun liegen erste Erkenntnisse für eine föderal vernetzte Datenlandkarte vor. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Portal Open.NRW wächst stetig
[10.06.2026] Innovative Apps, strategische Analysen oder neue Geschäftsideen: In Open Data steckt viel Potenzial. Dieses muss allerdings auch erschließbar sein – etwa durch Portale wie Open.NRW, wo inzwischen über 12.000 Metadaten und 100 High-Value-Datensätze zu finden sind. mehr...
Schleswig-Holstein: Datenhaus für bessere Entscheidungen
[01.06.2026] Mit dem Datenhaus Schleswig-Holstein stellt das Land zentrale Dateninfrastrukturen verwaltungsweit bereit. Eine neue Software soll Analyse und Visualisierung erleichtern, den Einführungsaufwand senken und ressort- sowie ebenenübergreifende Zusammenarbeit stärken. mehr...
Saarland: Aufbau von zentralem Open-Data-Portal
[20.05.2026] Das Saarland baut ein zentrales Open-Data-Portal für Verwaltungsdaten auf. Die Plattform soll Daten aus Land und Kommunen bündeln und damit Verwaltung, Forschung und Wirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen. mehr...
BVA: Open Data im Aufschwung
[23.02.2026] Deutschland zählt im aktuellen Open Data Ranking 2025 der EU erneut zu den sogenannten Fast Trackern in Europa. In zwei von vier Bewertungsdimensionen konnten deutliche Fortschritte erzielt werden. Das Bundesverwaltungsamt ordnet die Entwicklung ein und zeigt, welche Schritte nun anstehen. mehr...
Schleswig-Holstein: Programm für Open Source kommt an
[09.01.2026] Schleswig-Holstein hat ein positives Zwischenfazit seines Landesprogramms Offene Innovation gezogen: 31 Open-Source-Projekte haben insgesamt rund sechs Millionen Euro erhalten. Die dritte Runde soll noch im Januar starten. mehr...
Onlinedienste: ZSK goes Open Data
[08.01.2026] Die Zentrale Statistik-Komponente – die Plattform für die Erfassung der Nutzungshäufigkeit von Onlinediensten – öffnet sich der interessierten Öffentlichkeit: Ab sofort können die Daten ohne vorangehende Registrierung eingesehen werden. Der IT-Planungsrat bittet um Bereitstellung weiterer Nutzungsdaten. mehr...
Data Governance Act: Öffentliche Daten für Innovation freigeben
[07.01.2026] Das Bundeskabinett hat das Durchführungsgesetz zum Daten Governance Rechtsakt (DGG) beschlossen. Damit wird die EU-Verordnung über europäische Daten-Governance, der Data Governance Act, umgesetzt. Das Statistische Bundesamt soll künftig öffentliche Stellen beraten. mehr...
Open Data: Mit Transparenz gegen Korruption
[10.12.2025] Zum UN-Tag gegen Korruption betont das BVA, dass offene Verwaltungsdaten Korruptionsrisiken verringern und Vertrauen stärken können. Transparente Haushalts- und Vergabedaten sollen nachvollziehbare Entscheidungen ermöglichen und Prävention unterstützen. mehr...
Schleswig-Holstein: Land finanziert 17 Open-Source-Projekte
[17.10.2025] Im Rahmen des Landesprogramms Offene Innovation fördert Schleswig-Holstein 17 Open-Source-Projekte, die konkrete Herausforderungen in öffentlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen adressieren. mehr...
Bayern: Open-Data-Vorreiterrolle ausgebaut
[10.10.2025] Zwei Jahre nach dem Start des Open-Data-Portals open.bydata zieht Bayerns Digitalminister Fabian Mehring eine positive Bilanz. Mit dem Angebot sei es dem Freistaat gelungen, seine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung offener Daten weiter auszubauen. mehr...











