Webinar „Kommune21 im Gespräch“Gewinn durch digitalen Einkauf

[06.10.2022] In der Webinar-Reihe „Kommune21 im Gespräch“ geht es am 18. Oktober 2022 um die Digitalisierung der öffentlichen Beschaffung am Beispiel des eWarenhauses Berlin. Im Gespräch mit Achim Florin, Polizei Berlin, André Schwarz vom Marktplatzbetreiber Unite und Monika Schmidt vom Dienstleistungsunternehmen TEK-Service arbeitet Kommune21-Chefredakteur Alexander Schaeff die Funktionsweise und die Vorteile des elektronischen Einkaufs heraus.
In der Webinar-Reihe „Kommune21 im Gespräch“ geht es am 18. Oktober 2022 um die Digitalisierung der öffentlichen Beschaffung am Beispiel des eWarenhauses Berlin.

In der Webinar-Reihe „Kommune21 im Gespräch“ geht es am 18. Oktober 2022 um die Digitalisierung der öffentlichen Beschaffung am Beispiel des eWarenhauses Berlin.

(Bildquelle: www.123RF.com)

Eine alte Kaufmannsweisheit gilt im übertragenen Sinn auch für die öffentliche Hand: Im Einkauf liegt der Gewinn. Zwar profitieren Kommunen und Behörden bei gebündelten Ausschreibungen von guten Konditionen der Lieferanten. Durch die Digitalisierung der Beschaffung entsteht zudem nicht nur mehr Effizienz, die strukturierte Erfassung der Daten über die Bedarfslage sorgt auch für mehr Transparenz und Steuerungsmöglichkeiten.
Allerdings: Häufig werden Artikel außerhalb von Rahmenverträgen in Geschäften vor Ort oder auch auf Plattformen wie Amazon eingekauft. Für die Einkaufsverantwortlichen in der Verwaltung wird die Beschaffung damit zur Blackbox, weil durch dezentrale Ressourcenverwaltung sowie Einzel- und Spontankäufe die Transparenz fehlt: Die wirklichen Bedarfe einer Verwaltung sind nicht erkennbar.

Integration von Einzelkäufen

Das Webinar Digitaler Einkauf in der Verwaltung mit dem eWarenhaus Berlin am 18. Oktober 2022 bringt Licht ins Dunkel der Beschaffung von Kommunen und Behörden. Am Beispiel des eWarenhauses Polizei und Land Berlin wird deutlich, wie der Einkauf auf Grundlage von ausgeschriebene Rahmenverträge des Landesverwaltungsamtes digital gesteuert werden kann. Durch die technologische Weiterentwicklung des Einkaufsdienstleisters TEK-Service ist es Bestellern jetzt darüber hinaus möglich, nicht in Rahmenverträgen vorhandene Artikel über einen direkt im eWarenhaus integrierten Marktplatz (Unite) zu bestellen. Der Clou: Die Kombination von Rahmenverträgen und Spotmarkt erleichtert dem Einkauf die Entwicklung neuer Kernsortimente für zukünftige Ausschreibungen. Das erweiterte Sortiment steigert die Akzeptanz der Besteller.
Kommune21-Chefredakteur Alexander Schaeff spricht mit Achim Florin, Projektleiter eWarenhaus, Polizei Berlin, Monika Schmidt, vom Einkaufsdienstleister TEK-Service, sowie mit André Schwarz, vom Unternehmen Unite, Betreiber des DSGVO-konformen Markplatzes Mercateo.
Die Webinar-Teilnehmenden erhalten Einblick in die Umsetzung einer digitalen Einkaufsstrategie. Sie erfahren, wie das Bestellverfahren abläuft, wie die Daten über Einzelkäufe für neue Ausschreibungen zusammengefasst und die Anforderungen seitens der DSGVO und des Vergaberechts bei Direktaufträgen erfüllt werden. Sie können mitdiskutieren und erhalten Tipps für die Umsetzung eigener Projekte zur Digitalisierung der Beschaffung. Das Webinar am 18. Oktober beginnt um 14 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos.

Der Hintergrund

Die Polizei Berlin ist mit rund 26.000 Mitarbeitenden die größte Verwaltungseinheit des Landes Berlin. Als Vorreiter erschließt sie digitale Verfahrensabläufe, um sie für die Bezirke und Verwaltungseinheiten in Berlin zur Verfügung zu stellen – darunter Lösungen zum E-Procurement. Das Projekt eWarenhaus Berlin startete im Jahr 2019, inzwischen wurde die Einkaufsplattform für alle Dienststellen der Hauptstadt freigegeben.
TEK-Service ist ein bundesweit tätiges Dienstleistungsunternehmen für den digitalisierten Einkauf der öffentlichen Hand und bietet seit über 20 Jahren webbasierende Services an, die helfen, das operative Tagesgeschäft im Einkauf transparent, effizient und wirtschaftlich zu steuern.
Unite vernetzt Unternehmen und öffentliche Verwaltung für nachhaltiges Business. Im Jahr 2000 als Mercateo gestartet, schafft die europäische Plattform mittlerweile in 15 Ländern Mehrwert für Einkäufer und Anbieter. Allein in Deutschland bietet der Marktplatz ein Sortiment von mehr als 25 Millionen Artikeln von Hunderten geprüften Lieferanten, darunter auch kleine regionale Anbieter.





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