MACHVerwaltungen auf dem richtigen Weg

[08.02.2023] Das Unternehmen MACH wirft einen Blick auf für die Verwaltung umgesetzte Digitalisierungsvorhaben des Jahres 2022: In Zukunft wird nach der E-Rechnung die E-Beschaffung ein wichtiges Thema, neben dem Betrieb aus der Cloud, Automatisierung und Barrierefreiheit.

Zahlreiche öffentliche Einrichtungen haben 2022 mit dem auf ERP-Lösungen spezialisierten IT-Unternehmen MACH auf Bundes- und Landesebene, im Kommunalbereich sowie in Hochschulen und Kirchen zusammengearbeitet. Nun berichtet das Unternehmen von den umgesetzten Projekten und wirft einen Blick auf kommende Vorhaben.
Im Jahr 2022 bearbeitete MACH nach eigenen Angaben 180 Projekte und schloss davon 55 im Jahresverlauf ab. Das Unternehmen konnte große ERP-Einführungs- und Modernisierungsprojekte erfolgreich beenden. Und auch für 2023 ist der Vorstandsvorsitzende Matthias Kohlhardt angesichts der steigenden Nachfrage nach den Lösungen seines Unternehmens optimistisch. Als etablierter Partner bei der Dienstekonsolidierung im Bund werde das Unternehmen nach der E-Rechnung mit der E-Beschaffung den nächsten Schritt gehen und ein Bundestemplate mit Beschaffungs- und Logistikfunktionalitäten entwickeln, erläutert der Vorstandsvorsitzende. Damit werde den Bundesbehörden ein standardisiertes System dezentraler Beschaffungsprozesse zur Verfügung gestellt, das zahlreiche logistische Funktionen enthält.
2023 will der ERP-Software-Spezialist seine Lösungen weiterentwickeln. So sollen MACH-meinERP-Kunden in den kommenden Jahren von einer Cloud-Architektur profitieren. Außerdem will das Unternehmen gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein prüfen, wie die E-Verwaltungslösung von MACH als kommunales Fachverfahren im Rahmen der Deutschen Verwaltungscloud-Strategie zur Verfügung gestellt werden kann.

Meilensteine im Jahr 2022

Den Projektabschluss im Saarland zählt das Unternehmen zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres: In neun Landesbetrieben und der Landeshauptkasse wurde die bestehende MACH-Lösung erfolgreich auf die webbasierte Software-Version von MACH umgestellt. Betroffen waren die Arbeitsplätze von rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Erfolgreich sei auch das ERP-Einführungsprojekt im Verbund mit insgesamt sieben Thüringer Hochschulen abgeschlossen worden. Zwei Universitäten und fünf (Fach-)Hochschulen haben den MACH-Hochschulverbundstandard eingeführt und damit das Altsystem in ihren Verwaltungsprozessen abgelöst.
Die Veröffentlichung der neuen Software-Version MACH meinERP, die einen besonderen Fokus auf barrierefreie Anwendungen legt, sei ein weiterer wichtiger Meilenstein des Jahres 2022, heißt es vom Unternehmen. MACH meinERP ermögliche auch Menschen mit Behinderungen oder körperlichen Einschränkungen einen Zugang zur ERP-Welt.
Die Automatisierung von Prozessen rückt bei MACH-Kunden stärker in den Fokus. So setzten einige MACH-Kunden im vergangenen Jahr die Automatisierung ihrer Prozesse fort, darunter die Bundespolizei, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und die Fachhochschule Aachen. Durch den Einsatz von MACH live! smartDecision automatisieren öffentliche Einrichtungen manuelle, redundante Arbeiten innerhalb ihrer Beschaffungs- oder Rechnungsworkflows und reduzieren so den Bearbeitungsaufwand. Dabei können laut MACH Entscheidungen lückenlos nachvollzogen werden, sodass alle Anforderungen an eine revisionssichere Lösung vollständig erfüllt werden.



Stichwörter: Unternehmen, MACH AG, ERP


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