Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

Anfang Dezember hat die Ministerpräsidentenkonferenz die föderale Modernisierungsagenda beschlossen. Dem Nationalen Normenkontrollrat (NKR) geht diese jedoch nicht weit genug. Bund und Länder hätten in Teilen die Gelegenheit verpasst, noch mutigere Entscheidungen auch für eine grundlegende Modernisierung in Richtung einer kundenorientierten, antragslosen Verwaltung zu treffen und beispielsweise die antragslose Bereitstellung von Kindergeld bereits jetzt verbindlich festzulegen.

Weitere Kritikpunkte des NKR entnehmen Sie unserem aktuellen Newsletter. Darin erfahren Sie auch, warum der Bundesrechnungshof ein Architekturmanagement für das Milliardenprojekt „Netze des Bundes“ anmahnt. Auf unserer Website lesen Sie heute unter anderem, welche Weichenstellungen die Bundeshauptstadt für die Verwaltungs-IT vorgenommen hat und wie es um deren Open-Source-Einsatz bestellt ist.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Mit freundlichen Grüßen
Alexandra Braun
Redakteurin


  Inhalt  
     
  Bundesrechnungshof: Netzkonsolidierung ohne Architekturmanagement  
  Standardisierung: Standardverordnung Onlinezugang praktisch umsetzen  
  Baden-Württemberg: Informationsseite zur Cybersicherheitsverordnung  
  Sachsen: Meilensteine für die digitale Justiz  
  Cyber-Sicherheit: NIS2-Umsetzungsgesetz in Kraft  
  Open Data: Mit Transparenz gegen Korruption  
  NKR: Modernisierungsagenda bleibt zu vorsichtig  
  BW-Empfangsclient: Anträge ohne Fachsoftware empfangen  
  ÖFIT-Studie: LLMs nutzen und digital souverän bleiben  
  Bayern/Saarland: Gemeinsame Steuer-IT  
  Ministerpräsidentenkonferenz: Eine schnellere, digitalere Verwaltung  
  Schleswig-Holstein: Open Source spart Millionen  
  Rheinland-Pfalz: Gigabitstrategie 2030 verabschiedet  
     
 
 
  Aktuelle Termine  
  Branchenindex  
     
Bundesrechnungshof
Umrisse der BRD, daneben stichwortartig verschiedene Ziele der NdB, darunter Bündelung, hohes Sicherheitsniveau und schnellerer Datentransport. Netzkonsolidierung ohne Architekturmanagement
Der Bundesrechnungshof kritisiert das Milliardenvorhaben Netze des Bundes. Das BMDS wolle die IT-Netze ohne ressortübergreifendes Architekturmanagement bündeln. Damit drohen ein teurer „Blindflug“, höhere Risiken und eine erschwerte Konsolidierung bei einem Projekt von sicherheitsrelevanter Bedeutung.
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Standardisierung
Größere Menge von blauen, runden Aufklebern mit der Aufschrift "Servicestandard hilft", die auf einer weißen Tischplatte liegen. Standardverordnung Onlinezugang praktisch umsetzen
Im Juni hat der IT-Planungsrat die Standardverordnung Onlinezugang beschlossen, die im Oktober in Kraft getreten ist. Damit werden verbindliche Qualitätsanforderungen formuliert, welche die Verwaltung mit ihren digitalen Angeboten einhalten muss. DIN SPEC 66336 und der Servicestandard helfen, diese Vorgaben umzusetzen.
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Baden-Württemberg
Informationsseite zur Cybersicherheitsverordnung
Die Verordnung des Innenministeriums zur Verbesserung der Cybersicherheit in Baden-Württemberg dient der Umsetzung der NIS2-Richtlinie auf Landesebene. Eine Infowebseite der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg liefert nun Umsetzungshilfen für die Behörden.
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Sachsen
Meilensteine für die digitale Justiz
Der Freistaat Sachsen wird im Januar 2026 die elektronische Akte in allen Gerichten und Staatsanwaltschaften eingeführt haben – und nimmt dies zum Anlass, über dieses und weitere Digitalisierungsprojekte zu berichten, darunter auch KI-Tools.
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Cyber-Sicherheit
EU-Flagge mit einmontiertem Schloss-Icon. NIS2-Umsetzungsgesetz in Kraft
Seit vergangener Woche gilt die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie NIS2, mit der sich die Anforderungen an die Cyber-Sicherheit der Bundesverwaltung und bestimmter Unternehmen erhöhen. Das BSI bereitet die Einführung eines NIS2-Meldeportals zum 6. Januar 2026 vor.
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Open Data
Mit Transparenz gegen Korruption
Zum UN-Tag gegen Korruption betont das BVA, dass offene Verwaltungsdaten Korruptionsrisiken verringern und Vertrauen stärken können. Transparente Haushalts- und Vergabedaten sollen nachvollziehbare Entscheidungen ermöglichen und Prävention unterstützen.
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NKR
Modernisierungsagenda bleibt zu vorsichtig
Die föderale Modernisierungsagenda ist beschlossen. Der NKR sieht darin wichtige Impulse für leistungsfähigere Verwaltungen, kritisiert jedoch vertagte Reformhebel und fordert eine konsequente Umsetzung mit starker Einbindung der Kommunen.
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BW-Empfangsclient
Eine Person arbeitet an einem Laptop mit digitalen Dokumenten und Ordnern. Anträge ohne Fachsoftware empfangen
Mit dem BW-Empfangsclient können Kommunal- und Landesbehörden in Baden-Württemberg jetzt auch solche digitalen Verwaltungsleistungen anbieten, für die sie bislang keine Fachsoftware nutzen. Die Behörden können sich kostenfrei selbst registrieren, die Lösung ist sofort einsetzbar.
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ÖFIT-Studie
Detailansicht eines moernen Schreibtischs mit Laptop, man sieht zwei Männertorsos, die etwas zusammen bearbeiten. LLMs nutzen und digital souverän bleiben
Der Einsatz von LLMs eröffnet Chancen für die digitale Transformation der Verwaltung – stellt aber auch hohe Ansprüche an die digitale Souveränität. Eine aktuelle Studie untersucht den LLM-Einsatz in der Bundesverwaltung. Um langfristig handlungsfähig zu bleiben, sind Weiterentwicklungen notwendig.
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Bayern/Saarland
KI-generierte Doppelbelichtung: Handshake zweier anzugtragender Männer, darüber liegen Muster wie von einer Computerplatine. Gemeinsame Steuer-IT
Bayern und das Saarland wollen ihre Steuer-IT künftig gemeinsam betreiben. Die Kooperation umfasst unter anderem die Synchronisierung strategischer IT-Planungen, die Bereitstellung zentraler Infrastrukturkomponenten und die Integration von Softwareprodukten.
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Ministerpräsidentenkonferenz
Eine schnellere, digitalere Verwaltung
Auf der Konferenz der 16 Ministerpräsidentinnen und -präsidenten wurde ein 200-Maßnahmen-Paket für eine föderale Modernisierungsagenda beschlossen. Viele der Maßnahmen betreffen auch die Verwaltung und deren digitale Transformation.
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Schleswig-Holstein
Digitalisierungsminister Dirk Schrödter hat die neue Digitalstrategie für Schleswig-Holstein in Kiel vorgestellt. Open Source spart Millionen
Digitale Souveränität ist möglich und wirtschaftlich – das zeigt Schleswig-Holstein, indem es zentrale IT-Komponenten auf quelloffene Software umstellt. Schon fast 80 Prozent der Arbeitsplätze in der Landesverwaltung nutzen LibreOffice. Als limitierender Faktor erweisen sich einige Fachanwendungen.
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Rheinland-Pfalz
Dank digitalem Antrags- und Genehmigungsverfahren sollen in Hessen und Rheinland-Pfalz Glasfaserinfrastrukturen künftig schneller verlegt werden können. Gigabitstrategie 2030 verabschiedet
Rheinland-Pfalz hat eine neue Gigabitstrategie. Angestrebt wird ein Glasfaserangebot für alle Haushalte und Unternehmen bis 2030 sowie die Sicherstellung eines lückenlosen Mobilfunknetzes der neuesten Generation. Dazu definiert die Strategie fünf Handlungsfelder.
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  Termine  
 
 

09.02.2026, Frankfurt am Main
Athene Distinguished Lecture Series

25.02.2026 - 26.02.2026, Berlin
Handelsblatt GovTech-Gipfel

16.03.2026, Frankfurt am Main
Athene Distinguished Lecture Series

18.03.2026 - 19.03.2026, Warnemünde
14. Fachkongress des IT-Planungsrats

 
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