BremenArtus-App unterstützt Polizeiarbeit

[13.10.2020] Die Polizei im Land Bremen testet derzeit die App @rtus-Mobile. Diese soll unter anderem als digitales Notizbuch dienen, in das Fotos, Sprachnachrichten und GPS-Daten eingetragen werden können.

Das herkömmliche Notizbuch der Polizisten im Land Bremen könnte bald ausgedient haben. Ab sofort werden in einem Testbetrieb Streifenbeamte mit 25 Smartphones in den Einsatz gehen, die mit der Polizei-App @rtus-Mobile oder der Artus-App ausgestattet sind. Das berichtet der Senator für Inneres der Freien Hansestadt Bremen. Mithilfe der Anwendung soll die Polizeiarbeit schneller und einfacher gestaltet werden. Der Einsatzdienst in der Vahr und bei der Bremer Verkehrsbereitschaft sowie in den Bremerhavener Abteilungen Nord und Verkehr seien die ersten Nutzer. Die zehnwöchige Testphase soll Erkenntnisse liefern, die für eine mögliche Ausweitung der Anwendung genutzt werden können. Die Polizeikräfte hätten auf den Smartphones durch @rtus-Mobile Zugriff auf das Vorgangsbearbeitungsystem Artus. Während eines Einsatzes könnten sie noch vor Ort Vorgänge anlegen, Fotos und Sprachnachrichten einfügen, den per GPS-Ortung lokalisierten Standort speichern und zuordnen. Alle erfassten Daten würden in einem Vorgang gebündelt und ins System eingepflegt. Auch am Revier seien die erfassten Informationen sofort einsehbar. Die bislang handgeschriebenen Notizen müssten nicht mehr in die Computer an der Wache übertragen werden. Die Artus-App diene fortan als digitales Notizbuch zur Vorgangsbearbeitung. Im Einsatz könnten durch die App zum Beispiel auch Fahndungsabfragen vorgenommen werden – natürlich immer unter Einhaltung aller Sicherheits- und Datenschutzvorkehrungen. Dazu seien die Smartphones besonders gegen Verlust oder Diebstahl gesichert. Verliere ein Gerät den Kontakt zum zentralen Server, können die Daten beispielsweise ferngelöscht werden. Innensenator Ulrich Mäurer erklärt: „Wir gestalten die Polizeiarbeit effizienter und entlasten damit unsere Polizistinnen und Polizisten. So werden die Polizei Bremen und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven zukünftig schneller, mobiler und digitaler. Durch die strukturierte Datenerfassung und digitale Weiterverarbeitung gehen wir einen weiteren Schritt in eine moderne Polizei.“





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Frau mit Kopfhörern auf dem Sofa.

Saarland: Steuererklärung per App

[26.06.2026] Im Saarland kann die Einkommensteuererklärung ab Juli in vielen Fällen per App abgegeben werden. Über MeinELSTER+ erhalten erste Nutzergruppen eine vorausgefüllte Erklärung für 2025, die sie prüfen, ergänzen und elektronisch ans Finanzamt senden können. mehr...

Screenshot Website Digitale Dachmarke

BMDS: Alles zur Digitalen Dachmarke an einem Ort

[24.06.2026] Eine zentrale Webseite bündelt künftig Informationen zur Digitalen Dachmarke, ihren Kennzeichnungselementen und der Beantragung. Damit soll der einheitliche Auftritt staatlicher Online-Angebote von Bund, Ländern und Kommunen breiter unterstützt werden. mehr...

Frauenhände, die ein Mikro, eine Kamera und Zeitungen hochhalten vor rosa Hintergrund

NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?

[19.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...

Hessen: Immissionsschutz-Anträge werden digital

[15.06.2026] Hessen treibt die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren weiter voran: Zum Jahreswechsel soll die Antragstellung im Bereich des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ausschließlich über den Dienst ElIA-Online erfolgen. mehr...

Waldbrand: Dunkle Silhouette von Nadelbäumen vor orange leuchtendem Hintergrund.

Niedersachsen: Waldbrandfrüherkennung per Sensor

[04.06.2026] Um die Entwicklung größerer Brandereignisse zu verhindern, müssen Waldbrände so früh wie möglich lokalisiert und bekämpft werden. Daher baut das Land Niedersachsen sein Sensornetz zur automatisierten Branderkennung weiter aus. mehr...

In ein hellblaues Oberhemd gekleideter Männertorso mit Händen und Armen auf der Schreibtischplatte, die von Papieren übersät ist.

Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen

[03.06.2026] Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an der bundesweiten Pilotierung von „Schneller Gründen“. Ab Juli 2026 sollen Finanzämter in Aachen und Düsseldorf einen digitalen Kombiantrag testen, der Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung zusammenführt. mehr...

Reetdachhaus auf Sylt

Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen

[27.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...

Verkehrsmanagementzentrale RheinMain

Hessen: Digital vernetzt für bessere Mobilität

[22.05.2026] In Frankfurt am Main wurde jetzt die Verkehrsmanagementzentrale RheinMain in Betrieb genommen. Diese soll unter anderem durch die Nutzung von Echtzeit-Mobilitätsdaten zur besseren Verkehrslenkung beitragen. Geplant ist der Ausbau zu einer Verkehrsmanagementzentrale für ganz Hessen. mehr...

Motiviertes junges Arbveitsteam sitzt an einem Tisch

Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle

[18.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...

Composit: Hände halten ein Tablet, darüber schwebt ein 2D-Objekt mit den Umrissen und Farben von Deutschland, überlagert von einem gezeichneten Netzwerk.

Bitkom Länderindex 2026: Hamburg führt, Saarland holt auf

[12.05.2026] Der Digitalverband Bitkom hat die Bundesländer erneut nach ihrem Stand bei der Digitalisierung verglichen. Hamburg bleibt klar an der Spitze, Hessen rückt auf Platz drei vor. Besonders deutlich verbessert sich das Saarland, während ostdeutsche Länder bei digitaler Bildung stark abschneiden. mehr...

Screenshot der Social Wall des LGL

LGL Baden-Württemberg: Social Wall für Social Media

[06.05.2026] Das baden-württembergische Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung informiert auch in sozialen Medien über seine Arbeit – und bündelt diese Einträge seit Kurzem nutzer- und datenschutzfreundlich auf der eigenen Website. Zum Einsatz kommt die Social-Wall-Lösung Stage. mehr...

Telefonierende Frau in einem Büro

115: Behördennummer ab jetzt deutschlandweit

[05.05.2026] Die Behördennummer 115 ist seit Ende April in allen Bundesländern erreichbar. Mit der Freischaltung in Bayern ist der telefonische Zugang zu Verwaltungsinformationen bundesweit verfügbar; der konkrete Serviceumfang unterscheidet sich jedoch je nach Land und Kommune. mehr...

Torsi von Männern an einem Schreibtisch, darüber als Overlay Gebäudekonturen

Nordrhein-Westfalen: Führend beim Einsatz von BIM

[30.04.2026] Nordrhein-Westfalen nimmt im Bereich des BIM-basierten Bauantrags bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Das zeigt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum, die dafür Bauvorhaben in mehreren Kommunen unter realen Bedingungen untersucht hat. mehr...

Blick in eine Berliner Straßenflucht, im Hintergrund der Fernsehturm.

Berlin: Mehr Innovation in der Verwaltung

[27.04.2026] GovTech Deutschland erhält einen weiteren Satelliten: GovTech Berlin soll künftig die Bedarfe der Berliner Behörden bündeln und sie gemeinsam mit GovTech Deutschland in konkrete Lösungen übersetzen. mehr...

In blaues Licht getaquchter Raum, Person am Monitor, flankiert von Mann und Frau in förmlicher Kleidung
bericht

Berlin: Unruhe beim ITDZ

[24.04.2026] Im März hat Matthias Hundt die Rolle des Berliner CDO übernommen, jetzt wurde er auch zum Aufsichtsratsvorsitzenden des ITDZ Berlin berufen. Gleichzeitig zeichnet sich eine engere Steuerung des IT-Landesbetriebs durch die Senatskanzlei ab. Hintergrund sind anscheinend anhaltende finanzielle Herausforderungen. mehr...