Form-Solutions20 Jahre Antragsmanagement

[02.04.2020] Seit knapp 20 Jahren bietet Form-Solutions seinen hauptsächlich kommunalen Kunden Lösungen zur Digitalisierung des Antragswesens. Was mit 700 PDF-Formularen begann, hat sich mittlerweile zu einem umfassenden Antragsmanagement entwickelt.

Form-Solutions feiert im April 2020 einen runden Geburtstag: Matthias Eisenblätter hat Form-Solutions e.K. im Jahr 2000 gegründet. Mit Sitz in Gräfenhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Birkenfeld in Baden-Württemberg, startete Eisenblätter den Vertrieb elektronischer PDF-Formulare zum monatlichen Pauschalpreis. Das sei im Jahr 2000 eine absolute Neuheit gewesen, berichtet Form-Solutions. Als ersten Kunden konnte das Unternehmen die Stadt Karlsruhe gewinnen.
PDF-Formulare am Bildschirm auszufüllen, habe sich schnell etabliert, besonders in den publikumsintensiven Bereichen, wie im Bau- und Meldewesen. Aber auch in der verwaltungsinternen Kommunikation waren elektronische Formulare rasch nicht mehr wegzudenken. Dadurch wurden die Formulare immer ausgereifter, so das Unternehmen. Neue Funktionen, wie beispielsweise personalisierte Formulare, integrierte Plausibilitätsprüfungen, das Speichern ausgefüllter Anträge, das elektronische Senden oder auch die Vorabübertragung von Daten, hätten die Vorgänge für beiden Seiten – Bürger und Verwaltung – erleichtert. Während das Verlagssortiment zu Beginn lediglich 700 PDF-Formulare aus den verschiedenen Verwaltungsbereichen umfasste, stehen heute über 4.000 rechtlich gepflegte Online-Anträge im PDF-Format zur Verfügung.

Ausfüllassistenten unterstützen Antragsteller

Das Unternehmen wuchs stetig weiter, sodass es 2011 in den heutigen Firmensitz nach Karlsruhe umzog. Eisenblätter sei recht früh klar gewesen, dass das PDF bei der zunehmenden Nutzung mobiler Endgeräte nicht das Format der Zukunft sein würde. Daher sei neben der Programmierung neuer Funktionen auch in die Entwicklung intelligenter Antragsassistenten im HTML5-Format investiert worden. Die intelligenten Ausfüllassistenten kamen dann im Jahr 2013 auf den Markt. Mit der neuen Technologie ruft der Bürger nicht das komplette PDF-Formular auf, sondern wird mithilfe der HTML-Ausfüllassistenten Schritt für Schritt durch den Antragsprozess geleitet. Es werden jeweils nur Felder und Abfragen eingeblendet, die für die individuelle Antragssituation benötigt werden.

Nutzung auf mobilen Endgeräten

Über das HTML-Format und das responsive Layout wird erstmals auch die Nutzung von Formularen auf mobilen Endgeräten möglich. Heute stehen innerhalb des Form-Solutions-Verlagssortiments laut Unternehmensangaben circa 1.300 intelligente Antragsassistenten sowie ein Assistentenbaukasten für eigene intelligente Web-Applikationen zur Verfügung. Auch Infrastruktur- und Fachschnittstellen für medienbruchfreie Prozesse wie zum Beispiel E-Payment und die Nutzung der eID-Funktion des neuen Personalausweises seien vorhanden. Es bestehe aber auch die Möglichkeit, die Daten direkt an das behördeninterne Fachverfahren zu übergeben.
Im Jahr 2019 erfolgte die Umfirmierung zur Form-Solutions GmbH, die aktuell rund 2.200 Kunden zählt. Darunter fallen kommunale Rechenzentren, Stadtwerke, Entsorgungsbetriebe und sonstige Zweckverbände, kommunale Versorgungsverbände, Landes- und Bundesbehörden, Landesbanken sowie Universitäten und sonstige Bildungseinrichtungen.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen
Das Bild zeigt den ehemaligen hessischen Innenminister Peter Beuth, der zu PwC wechselt.

PwC: Beuth wechselt zu Strategy&

[13.05.2024] Der ehemalige hessische Innenminister Peter Beuth wird Geschäftsführer der Strategieberatung von PwC (Strategy& Deutschland). Er wird dort den Bereich Öffentlicher Sektor leiten. mehr...

Nahaufnahme zweier männlicher Hände beim Handshake.

USU: Kundenstamm wächst

[26.04.2024] USU Solutions hat nach eigenen Angaben weitere Aufträge von zwei Systemhäusern aus dem Public Sector gewinnen können. USU wird dabei als Partner für die Steuerung der IT-Infrastrukturen tätig sein. mehr...

Die Firmenlogos von Disy und Opitz Consulting.

Disy Informationssysteme: Kooperation mit Opitz Consulting

[15.04.2024] Die Unternehmen Opitz Consulting und Disy Informationssysteme werden Partner. Die Datenanalyse-Plattform disy Cadenza trifft somit auf maßgeschneiderte IT-Lösungen für Digitalisierungsprojekte vom Start bis zur Ziellinie. mehr...

Hände über einer Laptop-Tastatur. Auf dem Monitor im Hintergrund sieht man Programmcode.

OutSystems: Low Code für die öffentliche Hand

[10.04.2024] Mit dem Low-Code-Ansatz lässt sich ein breites Spektrum digitaler Anwendungen mit relativ geringem Aufwand realisieren – auch in der Verwaltung. Das Software-Unternehmen OutSystems gewann jetzt die Ausschreibung für eine Low-Code-Plattform für die öffentliche Hand in Deutschland. mehr...

Eine rote Flagge mit weißem Kreuz (Dänemark-Flagge) weht vor blauem Himmel von rechts nach links.

T-Systems: Deal im Norden

[09.04.2024] Das Unternehmen T-Systems betreibt ab 2025 die Mainframe-Infrastruktur des dänischen IT-Dienstleisters KMD. Die Partnerschaft bietet auch Potenziale für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors in Deutschland, denn KMD verfügt über jahrelange Erfahrung im GovTech-Bereich. mehr...

Drei Männer in Businesskleidung stehen vor einer grauen Betonwand.

Materna: Fördermitglied beim GovTech Campus

[08.04.2024] Der GovTech Campus Deutschland will den Transfer von GovTech-Lösungen in die Verwaltung erleichtern und führt dazu Akteure aus Staat und Verwaltung, Start-ups, Unternehmen, Forschung und Zivilgesellschaft zusammen. Nun wurde das IT-Dienstleistungsunternehmen Materna Fördermitglied. mehr...

Das Bild zeigt Matthias kohlhardt, den Vorstandsvorsitzenden des Softwareunternehmens MACH AG.

MACH: Digitalisierung gegen Fachkräftemangel

[28.02.2024] Das Software-Haus MACH legt eine erfolgreiche Projektbilanz 2023 vor. Der Spezialist für die öffentliche Verwaltung sieht in der Digitalisierung und Automatisierung auch ein Mittel gegen den Fachkräftemangel. mehr...

Das Bild zeigt den Innenhof der Wiesbadener Zentrale der HZD.

HZD: Beitritt zu govdigital

[22.02.2024] Die Genossenschaft govdigital begrüßt ein neues Mitglied: Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) ist der Genossenschaft beigetreten, die nun 28 Mitglieder zählt. mehr...

Das KI-generierte Bild zeigt symbllisch die Vernetzung von ÖPNV, Individualverkehr und Sharing-Angeboten auf einer cloudbasierten Mobilitätsplattform.

Materna: Auftrag für NRW-Mobilitätsplattform

[22.02.2024] Die Landesgesellschaft NRW.Mobidrom hat den Dortmunder IT-Dienstleister Materna mit einem umfangreichen Projekt beauftragt. Ziel ist die Entwicklung einer Mobilitätsdatenplattform für Nordrhein-Westfalen, welche die vernetzte Nutzung aller Verkehrsmittel erleichtern soll. mehr...

Dataport: Projekt zum nachhaltigen IT-Kreislauf

[20.02.2024] IT-Dienstleister Dataport hat das Projekt Remarketing-BASIS gestartet. Um Ressourcen zu schonen, wird in Hamburg und Bremen aussortierte Hardware nun nicht automatisch verschrottet, sondern zunächst auf ihre Wiedervermarktung hin überprüft. mehr...

Aufgeschlagener lettischer Pass mit Sicherheitsmerkmalen im Querformat.

Veridos: Hochsichere Pässe für Lettland

[13.02.2024] Der Anbieter für integrierte Identitätslösungen Veridos hat den Zuschlag für ein Großprojekt erhalten: Gemeinsam mit der portugiesischen Staatsdruckerei werden hochmoderne Pässe an Lettland ausgeliefert. Diese sind mit zahlreichen innovativen Sicherheitsfeatures ausgestattet. mehr...

Das Bild zeigt Dr. Maria Borelli im Porträt.

ITDZ Berlin: Wechsel an der Spitze

[13.02.2024] Maria Borelli übernimmt zum 1. Juli 2024 die Geschäftsführung des ITDZ, des zentralen IT-Dienstleisters des Landes Berlin. Sie tritt die Nachfolge von Marc Böttcher an und bringt über 20 Jahre Führungserfahrung und umfassende Expertise in der digitalen Wertschöpfung mit. mehr...

Das Bild zeigt den Vorstandsvorsitzenden von Dataport, Johann Bizer, und Thomas Garbe, Geschäftsführer von SoftwareOne Deutschland

Dataport/SoftwareOne: dPhoenixSuite bundesweit

[01.02.2024] Dataport hat den Open-Source-Arbeitsplatz dPhoenixSuite für Behörden als Alternative zu proprietärer Software aus Drittstaaten entwickelt. Die Lösung umfasst alle Grundfunktionen für die tägliche Arbeit. Nun hat der IT-Dienstleister eine Vertriebspartnerschaft mit SoftwareOne geschlossen. mehr...

adesso/Aleph Alpha: Erweiterte Kooperation

[31.01.2024] Um das Potenzial generativer KI für Wirtschaft und Verwaltung noch besser erschließen zu können, haben IT-Dienstleister adesso und KI-Spezialist Aleph Alpha ihre Zusammenarbeit intensiviert. mehr...

ownCloud: Lösung für EU-Wissenschaftscloud

[24.01.2024] Die Open-Source-Lösung ownCloud Infinite Scale wird eine entscheidende Rolle in der digitalen Infrastruktur der europäischen Wissenschaftscloud spielen. Der Hersteller ownCloud hat jetzt als Teil eines Konsortiums den Zuschlag erhalten. mehr...