BayernDigitalschmiede präsentiert erste Ergebnisse

[07.04.2022] Erste Ergebnisse und Prototypen, die im Rahmen des Fellowship-Programms Digitalschmiede Bayern erzielt und erstellt wurden, sind jetzt vorgestellt worden. Bei der Weiterentwicklung der Projekte soll die neue Digitalagentur byte helfen.

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach hat die ersten Ergebnisse des von ihr initiierten Fellowship-Programms Digitalschmiede Bayern (wir berichteten) präsentiert. Im Munich Urban Colab haben laut Ministeriumsangaben sechs Teams ihre Projekte gezeigt und Prototypen vorgestellt, die konkrete Lösungen für den staatlichen Verwaltungsalltag bieten und die Interaktion der Bürger mit den Behörden erleichtern sollen. Zu den Prototypen zählen eine Plattform, die dafür sorgt, dass öffentliche Daten von der Öffentlichkeit genutzt werden können, eine Anwendung, die es ermöglicht, Originaldokumente sicher und ohne große technische Fachkenntnisse auszutauschen, sowie eine künstliche Intelligenz (KI), die behördliche Texte automatisch vorformuliert und das Ausfüllen von Anträgen erleichtert.
Digitalministerin Judith Gerlach sagt: „Die vorgestellten Projekte zeigen, dass die Digitalisierung der Verwaltung in großen Schritten vorangeht. Wir freuen uns, als Digitalministerium hier die nötigen Impulse geben zu können und bei der Umsetzung zu unterstützten. Ich freue mich darauf, diese Ideen schon bald überall in Bayern und vielleicht auch darüber hinaus einsetzen zu können. Thomas Zeller, CDO UnternehmerTUM, ergänzt: „Mich beeindruckt die Vielfältigkeit der Prototypen, die dringend benötigte Lösungen für reale Herausforderungen in Behörden bieten. Dieser Erfolg bestätigt, dass sich die nutzerzentrierte Arbeitsweise von Start-ups hervorragend für die Entwicklung digitaler Lösungen für und mit Behörden eignet – und letztendlich den Verwaltungsmitarbeitenden und Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.“
Die Initiative für die neuen digitalen Verwaltungswerkzeuge wird vom Digitalministerium nach eigenen Angaben mit bis zu vier Millionen Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert. Umgesetzt wird das Programm von der Digital Product School des Innovationszentrums UnternehmerTUM. Das Digitalministerium unterstützt die Weiterentwicklung der Projekte laut eigenen Angaben insbesondere durch die neu gegründete Digitalagentur byte, welche sich aktuell im Aufbau befindet und künftig als Beratung und helfende Hand bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten im Freistaat fungieren soll (wir berichteten).





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Screenshot der Hamburegr Fluss-App

Hamburg: Flüsse per App beobachten

[10.04.2024] In Hamburg werden Wassergütedaten von Wassergütemessstationen kontinuierlich erfasst und gespeichert. Abrufen lassen sich diese auf einer Website und auch mobil per App. Diese wurde nun aktualisiert, sodass die Daten schneller und übersichtlicher zugänglich sind. mehr...

Zwei Frauen und ein Mann in formaler Kleidung halten eine Urkunde und die Zahlen "115".

Berlin/Brandenburg: Gemeinsam für die 115

[08.04.2024] In Brandenburg ist die zentrale Behördenrufnummer 115 bisher nur in der Stadt Potsdam verfügbar. Das soll sich nun ändern: Der zentrale IT-Dienstleister des Landes Berlin soll diesen Service künftig auch für das Nachbarland bereitstellen. Bis Ende 2024 soll der Basisservice stehen. mehr...

Ein Mann in Polizeiuniform und eine Frau stehen hinter einem Mikrofon.

Sachsen: Ein Jahr Podcast PolizeiFunk

[08.04.2024] Von der Polizei Sachsen gibt es was auf die Ohren: Seit einem Jahr erscheint im Zwei-Wochen-Rhythmus der Podcast PolizeiFunk. Darin geben die zwei Hosts und ihre Studiogäste Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche bei der Polizei. Insbesondere bei jüngeren Hörern kommt das gut an. mehr...

Ein Sensor an einem Baum

Vodafone: Mit 5G und KI den Wald schützen

[28.03.2024] Mithilfe eines Sensornetzwerks werden im Rahmen des Vodafone-Projekts „5G Smart Forestry“ Vital- und Umgebungsdaten von Bäumen erfasst und via 5G in Echtzeit übermittelt. Eine Analyse der Messergebnisse mithilfe von Künstlicher Intelligenz soll es ermöglichen, potenzielle Schädigungen schneller als bisher zu erkennen. mehr...

Flussdiagramm zur Funktionsweise der NFK.

BMI: Monitoring für die Verwaltungsdigitalisierung

[27.03.2024] Mit der Nationalen Feedback-Komponente (NFK) können Portalbetreibende die Bewertung der Nutzungsfreundlichkeit zentral sammeln und messen. Online-Dienste lassen sich so gezielt und kontinuierlich verbessern – nicht nur bei Portalen mit Bezug zum EU-Binnenmarkt. mehr...

Das KI-generierte Bild zeigt einen futuristischen Plenarsaal, in dem die Abgeordneten vor Bildschirmen sitzen.
bericht

Berliner Senat: Ambitioniertes KI-Experiment

[26.03.2024] Das Projekt Parla soll den Weg für intelligentes Wissensmanagement in der öffentlichen Verwaltung ebnen. Die innovative KI-Lösung wird derzeit im Berliner Senat getestet. mehr...

Das Bild zeigt ein Kamerasystem, das in der Ferne ein Waldgebiet überwacht.

Nordrhein-Westfalen: Fire Watch warnt vor Bränden

[22.03.2024] Mit der Eröffnung der ersten Waldbrandüberwachungszentrale Fire Watch rüstet sich Nordrhein-Westfalen für die kommende Waldbrandsaison. Das neue System soll helfen, Brände frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. mehr...

Montage eines Baums auf einem überdimensionalen Würfel in blauer Cyber-Landschaft.

Bayern: Second-Hand-Laptops für die Polizei

[21.03.2024] Das bayerische Digitalministerium hat 65 ausgemusterte IT-Geräte an das Polizeipräsidium Schwaben Nord weitergegeben. Die Geräte werden außerhalb des Polizeinetzes eingesetzt. Mit der Maßnahme soll der ökologische Fußabdruck der öffentlichen Verwaltung reduziert werden. mehr...

Alle sieben Vertreterinnen und Vertreter des Thüringer Normenkontrollrats, Stand 2024.

Thüringen: Bürokratieentlastung macht Kommunen flexibler

[20.03.2024] Der Thüringer Normenkontrollrat hat seinen ersten Empfehlungsbericht zur Bürokratieentlastung speziell für Kommunen veröffentlicht. Dessen Ziel ist es, kommunalen Gebietskörperschaften Flexibilität zu verschaffen, um effizient und bürgerfreundlich zu arbeiten. Auch den Jahresbericht 2023 legte das Gremium vor. mehr...

Das Bild zeigt die Startseite des Online-Dienstes zur Beantragung von Unterhaltsvorschuss.

Schleswig-Holstein: Online-Anträge für Unterhaltsvorschuss

[14.03.2024] In Schleswig-Holstein können Alleinerziehende ihren Antrag auf Unterhaltsvorschuss jetzt einfach online stellen. Der Dienst ist über das OZG-Portal der Freien Hansestadt Bremen zugänglich. mehr...

bericht

Generative KI: Gamechanger für Behörden

[14.03.2024] Generative KI bringt Behörden zahlreiche Vorteile, etwa bei der Textklassifizierung, Übersetzung oder beim Bürgerservice. Dennoch ist KI kein Allheilmittel und es müssen auch die Herausforderungen in den Blick genommen werden. mehr...

Nahaufnahme eines Fingers, der eine Boost-Taste mit einem Raketensymbol drückt, schwarzer Hintergrund und grünes Licht.

GovTech: Ungenutzte Potenziale

[13.03.2024] Europas Behörden vergeben zu wenig öffentliche Aufträge an GovTech-Unternehmen. Damit bleibt ein großes Innovationspotenzial ungenutzt, das den Public Sector bei Digitalisierung und Modernisierung voranbringen könnte. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von Sopra Steria. mehr...

Berlin: Dänisch-deutscher Erfahrungsaustausch

[12.03.2024] Dänemark gilt als eines der europäischen Digitalisierungs-Musterländer. Die Berliner Personalverwaltung will davon lernen und befindet sich bereits in einem Erfahrungsaustausch mit den nördlichen Nachbarn. Nun fand zudem ein gemeinsamer Impuls-Workshop statt. mehr...

Auf dem Bild sind Katja Wilken, Christoph Verenkotte vom Bundesverwaltungsamt, Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, zu sehen.

Bundesverwaltungsamt: Wechsel an der Spitze

[08.03.2024] Nach 14 Jahren übergibt Christoph Verenkotte die Leitung des Bundesverwaltungsamtes (BVA) an Katja Wilken. In einer Feierstunde wurden die Verdienste Verenkottes gewürdigt und die Weichen für die Zukunft gestellt. mehr...

Das Bild zeigt eine ganze Reihe von Lkws, die nebeneinander aufgestellt sind.

Hessen: Digitaler Antrag für Fahrerkarten

[04.03.2024] In Hessen wurde das Antragsverfahren für Fahrerkarten vollständig digitalisiert – ein wichtiger Schritt für die Logistikbranche. Das durch das Onlinezugangsgesetz initiierte Projekt verspricht eine effizientere, transparentere und nutzerfreundlichere Verwaltung. mehr...