BayernErster Verwaltungsdienst flächendeckend verfügbar

Früher fertig: Bayern hat bei der ersten von fünf Verwaltungsleistungen der sogenannten nationalen Digitaloffensive flächendeckende Verfügbarkeit erreicht.
(Bildquelle: foottoo/123rf.com)
Mit dem Bundesprogramm „Flächendeckung digitale Verwaltungsleistungen“ unterstützen Bund und Länder die Kommunen dabei, bereits vorhandene Online-Dienste flächendeckend bereitzustellen. Bayern gehört zusammen mit Hessen zu den ersten Ländern, die den im Januar 2026 vorgestellten Ansatz erproben (wir berichteten). Dabei finanziert der Bund Roll-in-Teams für die technische und organisatorische Anbindung, die beiden Länder verpflichteten sich, bis Jahresende jeweils fünf Verwaltungsleistungen landesweit digital anzubieten. Bayern hat dieses Ziel nun bei der ersten der fünf Leistungen erreicht. Wie das Bayerische Staatsministerium für Digitales mitteilt, beträgt die Abdeckung bei dem Dienst „Aufenthalt Digital“ zur Beantragung ausländerrechtlicher Leistungen inzwischen 100 Prozent.
Der Anschluss aller 96 zuständigen Behörden des Freistaats wurde damit mehr als zwei Monate vor dem vereinbarten Jahresendziel abgeschlossen. Aufenthaltstitel für unterschiedliche Aufenthaltszwecke können damit unabhängig vom Wohnort innerhalb Bayerns online beantragt werden. Die zuständigen Behörden bearbeiten die Anträge; der elektronische Aufenthaltstitel wird weiterhin als Chipkarte ausgegeben. Auch bei der elektronischen Wohnsitzanmeldung meldet das Ministerium Fortschritte: Mit der Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes im Landkreis Aichach-Friedberg ist die 1.000. von insgesamt 1.385 zuständigen Behörden in Bayern an den Online-Dienst angeschlossen.
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