Open Source WettbewerbGewinner auf der SCCON ausgezeichnet

Jurymitglieder mit Finalisten des Open Source Wettbewerbs 2026.
(Bildquelle: Simon Salzig)
Zwölf Finalisten präsentierten auf der Smart Country Convention (SCCON) in Berlin ihre Open-Source-Projekte in Live-Pitches vor einer Fachjury. Anschließend wurden die Gewinner des diesjährigen Open Source Wettbewerbs bekannt gegeben. Die Auszeichnungen würdigen innovative Softwarelösungen, die zur digitalen Souveränität und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung beitragen.
Projekte XMAS und F13 prämiert
In der Kategorie Fachverfahren setzte sich das Projekt XMAS des Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung Hamburg durch. Die Auszeichnung für Interne Verwaltungsanwendungen ging an F13 vom InnoLab_bw des Staatsministeriums Baden-Württemberg. In der Kategorie Transformation gewann KoliBri vom Informationstechnikzentrum Bund.
Erstmals wurde auch ein Preis in der Kategorie Künstliche Intelligenz vergeben. Diesen erhielt die Stadt Bamberg für ihr Projekt BaKIM. Der Community Award ging an die Stadt Halle (Saale) für HAL-Plan. Mit dem Sonderpreis Strategie & Leadership wurde Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, ausgezeichnet (wir berichteten).
Deutlich gestiegene Beteiligung
Der Wettbewerb verzeichnete in seiner zweiten Ausgabe 65 Einreichungen und mehr als 6.000 Stimmen beim Community-Voting. Damit lag die Beteiligung deutlich über dem Vorjahr. „Die öffentliche Verwaltung kann nur dann digital souverän handeln, wenn sie die Software, mit der sie arbeitet, verstehen, kontrollieren und selbst weiterentwickeln kann“, erklärte Peter H. Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance (OSBA). Die ausgezeichneten Projekte zeigten, wie viel Innovationskraft in der Verwaltung stecke, wenn sie auf Open Source setze und Lösungen mit anderen teile.
Der Wettbewerb wird seit 2025 von der OSBA veranstaltet. Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet die Initiative als ideeller Träger. SUSE und Capgemini unterstützen den Wettbewerb finanziell und organisatorisch. Die Schirmherrschaft liegt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.
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