Nordrhein-WestfalenGut abgeschnitten im Open Data Ranking

Die offene Bereitstellung von Daten für die Öffentlichkeit ist ein entscheidender Baustein moderner Verwaltung.
(Bildquelle: MclittleStock/stock.adobe.com)
Im Open Data Ranking 2025 erreicht Nordrhein-Westfalen bundesweit den dritten Platz. Nur Berlin und Hamburg schneiden noch besser ab. Dieses Ergebnis unterstreiche die konsequente Weiterentwicklung von Transparenz, Datenverfügbarkeit und nutzerfreundlicher digitaler Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen, so die Landesregierung in ihrer Meldung auf dem Portal Open.NRW. Das von der Open Knowledge Foundation Deutschland erhobene Ranking bewertet verschiedene Kriterien wie die Verfügbarkeit von Daten, deren maschinelle Lesbarkeit sowie die rechtliche und technische Aufbereitung der Informationen.
Nordrhein-Westfalen habe dabei mit einer starken Performance in den Bereichen Datenzugänglichkeit und Lizenzierung überzeugt und erleichtere damit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie der Wissenschaft aktiv den Zugang zu wertvollen Informationen. Berlin und Hamburg, die das Ranking anführen, setzen mit umfangreichen Open-Data-Angeboten Maßstäbe auf Bundesebene. Rheinland-Pfalz und Sachsen folgen auf den weiteren Plätzen und zeigen ebenfalls Engagement hinsichtlich Transparenz und Datenpolitik.
Open.NRW sieht die Platzierung Nordrhein-Westfalens als ein starkes Signal der Politik, Verwaltung und Gesellschaft: Die digitale Transformation werde vorangetrieben, um Verwaltungsvorgänge effizienter, transparenter und bürgerfreundlicher zu gestalten. Gleichzeitig unterstreiche das Ergebnis die Bedeutung von Open Data als Motor für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung. Das Ranking solle Ansporn und Orientierung sein, um die vorhandenen Potenziale weiter auszuschöpfen und Nordrhein-Westfalen als Leuchtturm für Open Government und digitale Modernisierung zu etablieren.
Open Source: Bedeutung für öffentliche Verwaltungen steigt
[16.10.2026] Eine SUSE-Umfrage zeigt wachsende Zustimmung zu Open-Source-Software in Behörden. Auf der Smart Country Convention 2026 wurde Markus Richter aus dem Bundesdigitalministerium für sein Engagement mit einem Sonderpreis der Open Source Business Alliance ausgezeichnet. mehr...
BVA: KI erleichtert die Datennutzung
[12.10.2026] Beim Fachforum des Bundesverwaltungsamts zeigten Ingolstadt und der Deutsche Wetterdienst, wie sich offene Daten und KI ergänzen. Die Stadt automatisiert die Beschreibung ihrer Datensätze, der Wetterdienst nutzt offene Daten für einen sprachbasierten KI-Assistenten. mehr...
Berlin: Open Source als Beschaffungsprinzip
[01.10.2026] Berlin will mit einer umfassenden Open-Source-Strategie seine digitale Souveränität stärken. Open Source soll dabei zum priorisierten Beschaffungsprinzip werden. Beim eGovernment-Wettbewerb 2026 erreichte das Land Berlin mit dem Projekt den dritten Platz in der Kategorie „Souveränität, Sicherheit und Stabilität digitaler Infrastrukturen“. mehr...
BlueMind: Präsenz in Deutschland wird ausgebaut
[22.09.2026] BlueMind will seine Aktivitäten auf dem deutschen Markt deutlich verstärken. Mit seiner Open-Source-Lösung für E-Mail und Collaboration positioniert sich das Unternehmen als europäische Alternative zu Microsoft Exchange. mehr...
35 Jahre Linux: Der Aufstieg von Open Source
[22.09.2026] Vor 35 Jahren erschien die erste Version von Linux. Was als Projekt eines finnischen Studenten begann, ist heute Teil der digitalen Basisinfrastruktur. Für den Public Sector bekommt offene Software inzwischen eine zusätzliche Bedeutung – als Instrument für digitale Souveränität, Resilienz und größere Wahlfreiheit. mehr...
Schleswig-Holstein: Staatskanzlei stellt auf Linux um
[22.09.2026] Mehr als 200 Beschäftigte der Kieler Staatskanzlei arbeiten inzwischen mit Linux. Schleswig-Holstein treibt damit den Aufbau eines digital souveränen IT-Arbeitsplatzes weiter voran. Als Nächstes sollen weitere Ministerien und Landesbehörden folgen. mehr...
IT-Planungsrat: Datenqualität im Fokus
[04.08.2026] Der Stellenwert qualitativ hochwertiger Verwaltungsdaten wird zwar anerkannt – systematisch gesichert wird ihre Qualität aber nur selten. Eine Umfrage des IT-Planungsrats zeigt Defizite bei Zuständigkeiten, Standards und automatisierten Prüfungen. mehr...
BMDS: Online-Konsultation zu Open Data gestartet
[31.07.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung entwickelt den strategischen Rahmen für Open Data weiter. Eine neue Online-Konsultation soll bis September 2026 Vorschläge für bessere Datenbereitstellung, Nutzung und Vernetzung sammeln. mehr...
NKR: Gutachten zum Datenrecht
[22.07.2026] Für den Zugang zu Daten und ihre Nutzung besteht inzwischen eine hochkomplexe Regelungslandschaft, in der sich selbst Fachleute kaum noch sicher bewegen können. Das belastet Unternehmen wie Verwaltungen. Der NKR empfiehlt systematische Überprüfungen und ein modulares Datengesetzbuch. mehr...
IT-PLR: Erste Schritte in Richtung föderales Datenmanagement
[10.07.2026] Eine effiziente Verwaltung braucht Daten – Daten, die nicht nur vorliegen, sondern die auch erschlossen und nutzbar sind. Im Schwerpunktthema Datennutzung des IT-Planungsrates werden dazu notwendige Rahmenbedingungen erarbeitet. Nun liegen erste Erkenntnisse für eine föderal vernetzte Datenlandkarte vor. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Portal Open.NRW wächst stetig
[10.06.2026] Innovative Apps, strategische Analysen oder neue Geschäftsideen: In Open Data steckt viel Potenzial. Dieses muss allerdings auch erschließbar sein – etwa durch Portale wie Open.NRW, wo inzwischen über 12.000 Metadaten und 100 High-Value-Datensätze zu finden sind. mehr...
Schleswig-Holstein: Datenhaus für bessere Entscheidungen
[01.06.2026] Mit dem Datenhaus Schleswig-Holstein stellt das Land zentrale Dateninfrastrukturen verwaltungsweit bereit. Eine neue Software soll Analyse und Visualisierung erleichtern, den Einführungsaufwand senken und ressort- sowie ebenenübergreifende Zusammenarbeit stärken. mehr...
Saarland: Aufbau von zentralem Open-Data-Portal
[20.05.2026] Das Saarland baut ein zentrales Open-Data-Portal für Verwaltungsdaten auf. Die Plattform soll Daten aus Land und Kommunen bündeln und damit Verwaltung, Forschung und Wirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen. mehr...
Schleswig-Holstein: Sozial- und Gesundheitsdaten auf einen Blick
[24.02.2026] Schleswig-Holstein macht Daten und Kennzahlen aus den Bereichen Soziales und Gesundheit für das ganze Land in hoher Detailtiefe zentral verfügbar. Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Politik und Verwaltung, sondern explizit auch an die Öffentlichkeit und Multiplikatoren wie die Presse. mehr...
BVA: Open Data im Aufschwung
[23.02.2026] Deutschland zählt im aktuellen Open Data Ranking 2025 der EU erneut zu den sogenannten Fast Trackern in Europa. In zwei von vier Bewertungsdimensionen konnten deutliche Fortschritte erzielt werden. Das Bundesverwaltungsamt ordnet die Entwicklung ein und zeigt, welche Schritte nun anstehen. mehr...











