InteramtKünftig in öffentlicher Hand

[12.02.2019] Die Deutsche Telekom überträgt das Stellenportal Interamt zum 1. Januar 2020 an die Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH, deren Gesellschafter das Land ist.

Das verwaltungs- und fachübergreifende Stellenportal des öffentlichen Dienstes, Interamt wechselt zum 1. Januar 2020 den Betreiber und ist dann komplett in öffentlicher Hand. Eine entsprechende Vereinbarung hat die Telekom-Tochter Vivento mit dem Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (DVZ M-V) getroffen, einer eigenständigen GmbH, deren Gesellschafter das Land ist.
Wie die Partner mitteilen, entwickelt sich das Stellenportal für den öffentlichen Dienst damit zu einer Recruiting-Plattform des öffentlichen Dienstes. Ziel der Übernahme sei es, die Position der Bewerberplattform weiter auszubauen und insbesondere die Arbeitgebermarke öffentlicher Dienst nachhaltig zu stärken. Laut der Pressemeldung verzeichnete das Portal im Jahr 2018 elf Millionen Aufrufe und mehr als 60.000 Stellenangebote. Mehrere tausend Behördenkunden aus Bund, Ländern und Kommunen nutzten Interamt aktuell, um über ihre offenen Stellen zu informieren.
„Nach unserer Überzeugung ist es nur folgerichtig, dass Interamt künftig vom öffentlichen Dienst selbst betrieben wird. Wir haben uns daher für einen starken Partner und etablierten Nachfolger entschieden, der sowohl unseren bestehenden Kunden als auch allen künftigen Kunden eine größtmögliche Verlässlichkeit und Planungssicherheit bietet“, sagt Matthias Schuster, Sprecher der Geschäftsleitung von Vivento. Hubert Ludwig, Geschäftsführer der DVZ M-V GmbH, ergänzt: „Mit Interamt können wir künftig genau die digitale Plattform anbieten, die öffentliche Arbeitgeber beim Recruiting der besten Kandidatinnen und Kandidaten unterstützt. Ein zusätzliches Plus bietet Interamt allen Personalentscheidern mit dem bereits integrierten Bewerber-Management – einem effizienten Werkzeug zur Steuerung und Durchführung ihrer Recruiting-Prozesse.“
Für die Kunden ändert sich nichts, ist in der Pressemeldung weiter zu erfahren. Sie erhielten weiterhin die gleichen Konditionen sowie die größtmögliche Datensicherheit eines zertifizierten IT-Dienstleisters. Damit der Übergang reibungslos verlaufe, sei der großzügige Zeitrahmen von knapp einem Jahr vereinbart worden.





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