BBKModernisierung der NINA-Warn-App
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat Sopra Steria mit der Weiterentwicklung und dem künftigen Betrieb der Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) beauftragt. Wie das Unternehmen mitteilt, erhält es nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren des Bundes den Zuschlag. Das BKK wolle die historisch gewachsene Software komplett modernisieren. Die Einsatzmöglichkeiten sollen deutlich ausgebaut und die Fähigkeiten für den Bevölkerungsschutz optimiert werden. Sopra Steria unterstütze und unternehme als Dienstleister von Application Management Services (AMS) die fachliche und technische Weiterentwicklung. Das Unternehmen werde die Infrastruktur in eine moderne, cloudbasierte Anwendungsumgebung überführen – konform mit den Sicherheitsstandards des BSI, der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und den BITV-Anforderungen an die Barrierefreiheit. Zudem werde Sopra Steria die App als Dienstleister betreiben.
„Als Partner der Bundes- und Landesverwaltungen freuen wir uns, die Reform des Bevölkerungsschutzes an vorderster Front zu begleiten. Wir können unsere End-to-End-Experise, von der Konzeption über die Entwicklung bis hin zum dauerhaften Betrieb, voll einbringen“, sagt Markus Schlosses, Leiter Public Sector bei Sopra Steria. Die Warn-App NINA des Bundes dient unter anderem zur Warnung vor Bränden, Havarien, Gasaustritten und Bombenfunden. Zudem kann die Bevölkerung im Verteidigungsfall vor Angriffen gewarnt werden. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst und dem Länderübergreifenden Hochwasserportal warnt NINA auch vor Gefahren wie Hochwasser oder Unwetter.
Durch die Corona-Pandemie hat NINA laut Sopra Steria massiv an Bedeutung gewonnen. Nutzer erhalten für abonnierte Orte relevante Informationen zum Infektionsgeschehen und zu den lokal geltenden Corona-Regeln. Rund neun Millionen Menschen haben NINA auf ihrem Smartphone installiert. Mehrere hundert Millionen Nachrichten versende das BBK in Spitzenzeiten pro Monat an die Nutzer der Warn-App.
Berlin: Resilientere Kommunikationsnetze
[17.08.2026] Berlin will seine Mobilfunknetze besser gegen Stromausfälle wappnen. Ein neues Resilienz-Konzept bündelt zwölf Maßnahmen von optimierten Meldeketten und gesicherter Kraftstoffversorgung bis zu stabilem Mobilfunk an KAT-Leuchttürmen. mehr...
Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen
[03.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...
Katastrophenhilfe: Das 5G-Netz kommt per Drohne
[24.07.2026] In der Nothilfe ist ein leistungsstarkes Kommunikationsnetz essenziell: Es ermöglicht gezielte Rettung durch ein detailliertes Lagebild und sorgt für die Sicherheit der Einsatzkräfte. Ein Forschungsbündnis hat nun eine 5G-Breitbandlösung entwickelt, die auf eine Drohne passt – und damit nahezu überall eingesetzt werden kann. mehr...
Hessen/Bayern: Kooperation bei VR-gestützter Tatortarbeit
[20.07.2026] Bayern und Hessen wollen das in Bayern entwickelte Holodeck künftig gemeinsam weiterentwickeln. Die VR-Technik bildet Tatorte dreidimensional nach und soll Ermittlungen, Rekonstruktionen und Dokumentationen unterstützen. Auch KI-Assistenzen sind vorgesehen. mehr...
Berlin: Komplexe Lagen schnell erfassen
[13.07.2026] Berlin steht als Hauptstadt und Austragungsort zahlreicher Großveranstaltungen vor hohen Sicherheitsanforderungen. Die Stadt und das DLR haben nun eine Kooperation vereinbart: In Zukunft sollen innovative Technologien gemeinsam mit den Berliner BOS praxisnah entwickelt und eingesetzt werden. mehr...
Sachsen-Anhalt: Neue Plattform für Polizeieinsätze
[23.06.2026] In Sachsen-Anhalt führt die Landespolizei die Leitstellensoftware eOCS landesweit ein. Das browserbasierte System verknüpft Einsatzinformationen von Notruf bis Dokumentation und bindet Einsatzkräfte über eine mobile Anwendung direkter ein. mehr...
Fraunhofer IGD: Digitale Technologien für Sicherheitsbehörden
[26.05.2026] Begrenzte personelle Ressourcen und komplexere Einsatzlagen erfordern neue Ansätze in der Inneren Sicherheit. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD zeigt, wie digitale Technologien Ermittlungen effizienter gestalten und Einsatzkräfte gezielt unterstützen können. mehr...
Materna: Sicherheitspolitik als digitale Aufgabe
[20.05.2026] Das Unternehmen Materna baut seine Präsenz nahe zentraler Auftraggeber aus Bundeswehr und Verwaltung aus und eröffnet einen neuen Standort für Defence und digitale Souveränität in Koblenz. Dort sollen künftig Lösungen für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Bereichen entwickelt werden. mehr...
Bremen: Beweismittelnetz stärkt die Ermittlungsarbeit
[09.04.2026] Die Polizei Bremen und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven treten einem gemeinsamen Netz für digitale Beweismittel bei. Der Senat hat dafür rund 2,6 Millionen Euro aus dem Bundesinfrastrukturprogramm freigegeben. mehr...
Thüringen: Online-Wache bewährt sich
[17.03.2026] In Thüringen hat sich die Online-Wache – eine im Zuge der OZG-Umsetzung entwickelte Einer-für-Alle-Leistung – zu einem oft genutzten Service entwickelt. Im vergangenen Jahr wurden darüber über 20.000 Anzeigen erstattet. Eine Weiterentwicklung ist geplant. mehr...
Sachsen-Anhalt: Neue Einsatz-App für die Polizei
[26.01.2026] Die Landespolizei Sachsen-Anhalt setzt bei der Einsatzkommunikation künftig landesweit auf die App resQnect. Die mobile Anwendung vernetzt Einsatzkräfte mit Lage- und Führungszentren und wird nach einer Pilotphase nun im Streifendienst eingesetzt. mehr...
Bundeswehr: Megaprojekt D-LBO startet
[28.11.2025] Das Gefechtsfeld des 21. Jahrhunderts erfordert vernetzte Kommunikation, präzise Daten und schnelle Entscheidungen. Das Megaprojekt Digitalisierung Landbasierte Operationen (D-LBO) ist daher eines der großen Zukunftsvorhaben der Bundeswehr. mehr...
Bayern: Bericht zur Cybersicherheit 2025
[17.11.2025] Für Bayern liegt jetzt der diesjährige Bericht zur Cybersicherheit im Freistaat vor. Die Bedrohungslage ist demnach weiterhin hoch, mutmaßlich politisch motivierte Cyberangriffe nehmen zu. Bayern hat seine Schutzmaßnahmen angepasst und die Präventionsangebote für den Bereich Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickelt. mehr...
Hamburg: Videoüberwachung mit smarter KI
[11.11.2025] Hamburg führt die Erprobung KI-gestützter Videobeobachtung fort: Nach dem erfolgreichen Test am Hansaplatz soll die Technologie nun auch am Hauptbahnhof Gefahrensituationen früh erkennen und so ein schnelleres Eingreifen der Polizei ermöglichen. mehr...
Brandenburg: Internetwache mit neuen Funktionen
[10.10.2025] Die brandenburgische Internetwache ist jetzt mit dem bundesweiten Strafanzeigenportal P20-Onlinewache verbunden. Das Land verspricht sich davon Zeitersparnis für Nutzende und Polizei. mehr...













