PVSplusNeues Tool unterstützt Datenmigration

[15.07.2020] Im Rahmen der Dienstekonsolidierung Bund werden Daten aus dem Personalverwaltungssystem EPOS in das Personalverwaltungs- und Abrechnungssystem PVSplus überführt. Um Datenverluste bei der Migration zu vermeiden, bietet das ITZBund jetzt den EPOS-Readiness-Check an.

Mögliche Datenverluste bei der Migration des Personal-Management-Systems EPOS auf das Personalverwaltungssystem PVSplus können jetzt frühzeitig identifiziert werden. Das ITZBund stellt Behörden dafür laut eigenen Angaben den EPOS-Readiness-Check (ERC) zur Verfügung, mit dem sie ihre Datenbestände prüfen können. Das Analyse-Tool soll bei allen Beteiligten den Aufwand bei der Prüfung der gelieferten Daten reduzieren. Der ERC werde dazu von und bei der EPOS-einsetzenden Behörde installiert und ausgeführt. Kernfunktion sei die Prüfung der vorhandenen EPOS-Datenbestände und -strukturen, die sich an den geltenden Migrationsregeln für die spätere Überführung in PVSplus orientiere. Unmittelbar erhalten die Behörden dadurch Hinweislisten, die ihnen aufzeigen, inwieweit ihre eingesetzte EPOS-Installation für die Migration bereit ist. Notwendige Korrekturen und Optimierungen können sie daraufhin autark vornehmen.
„Stellt eine Behörde Anpassungsbedarf an den Migrationsregeln fest, wird dieser einmalig definiert und kann von der Behörde einfach in den ERC eingelesen werden. Hierdurch lernt die bestehende ERC-Installation und wird stets auf dem aktuellen Prüfungsstand gehalten. Diesen Mehrwert können auch die weiteren Behörden nutzen, die den ERC parallel oder zukünftig in ihrem eigenen Migrationsprojekt einsetzen“, erklärt Andreas Reich, Arbeitsbereichsleitung im ITZBund für die Systementwicklung, Wartung und Pflege der SAP-Komponenten Personalabrechnung und Zeitwirtschaft.
Im Rahmen der Dienstekonsolidierung Bund werden in der IT-Maßnahme Personalverwaltungssysteme des Bundes (PVS Bund) verschiedene Personaldienste auf Bundesebene konsolidiert. Wie das ITZBund berichtet, werden dazu die Daten von circa 60 unterschiedlichen EPOS-Installationen bis Ende 2025 in das Personalverwaltungs- und Abrechnungssystem PVSplus überführt. Hieraus ergebe sich eine hohe Dichte an Datenübernahmen und -migrationen von im Schnitt fast einer pro Monat.





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