HomeofficePraxistipps für Online Meetings

Beispielhafte Umsetzung des Meetingboards (Erläuterung für die Webinar-Teilnehmer wie das Board funktioniert) während eines Online-Meetings.
(Bildquelle: Apiarista GmbH)
In Zeiten von Corona besteht die Notwendigkeit für die meisten öffentlichen Verwaltungen, vom heimischen Arbeitsplatz aus tätig zu sein. Das stellt Behörden vor einige Herausforderungen, für die es jedoch pragmatische und einfach umzusetzende Lösungen gibt. Das Unternehmen Apiarista bietet in kostenlosen Webinaren für Landes- und Kommunalverwaltungen praktische Impulse und einen direkten Austausch rund um das Thema „Arbeiten aus dem Homeoffice“.
In den ersten Webinaren kamen die Teilnehmer sowohl aus der kommunalen als auch aus der Landesverwaltung, zum Beispiel aus den Städten Forst (Lausitz) und Wittenberge sowie aus dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Teilnehmerspektrum zeigt, dass Verwaltungen unabhängig von der föderalen Ebene nach Lösungen und guten Beispielen suchen. Typische Fragen in den Webinaren waren: Unsere Meetings laufen vor allem über das Telefon. Wie lassen sich Meetings für diesen Kanal optimieren? Wir sind sehr diskussionsfreudig. Wie kann eine Diskussion für alle nachvollziehbar und strukturiert ablaufen?
Bereits wenn man sich physisch in einem Raum trifft, sind Meetings nicht immer effizient. Wie soll dies erst aus dem Homeoffice unter erschwerten Bedingungen funktionieren? In einer Vielzahl von Verwaltungen sind zudem Videokonferenzsysteme kein Standard, sodass Meetings oftmals nur telefonisch durchgeführt werden. Zudem spielen Meeting-Grundlagen wie die Vorbereitung in der digitalen Variante sogar eine noch größere Rolle als in der physischen Welt.
Es gibt unterschiedlichste Meeting-Arten, technische Voraussetzungen und Bedürfnisse in Teams. Die nachfolgenden Tipps sind jedoch unabhängig davon empfehlenswert und beziehen sich auf die häufigsten Herausforderungen, die von den Webinar-Teilnehmern im Zusammenhang mit Online-Meetings genannt wurden.
Technik, Teilnehmer, Agenda, Moderation, Interaktion
Vorab sollte die Technik geprüft werden: Funktioniert der verschickte Link, sind Mikrofon und Kamera funktionstüchtig? Soll ein neues oder für den Teilnehmerkreis ungewohntes Konferenz-Tool genutzt werden, muss ausreichend Zeit für eine kurze Einführung in die Technik eingeplant werden.
Je mehr Teilnehmer in einem Meeting sind, desto höher ist der Anspruch an Aufmerksamkeit, Moderation und Effizienz des Meetings. In der Konsequenz ist es besser, nur die Teilnehmer einzuladen, die einen Beitrag leisten können. Weitere Kollegen können im Nachgang über die Ergebnisse informiert werden.
Eine Agenda ist wichtig, damit die Teilnehmer eine Struktur für das Online Meeting haben und sich inhaltlich vorbereiten können. Nicht immer jedoch kann vorab eine Agenda zur Verfügung gestellt werden. In diesem Fall könnte sie am Anfang des Meetings gemeinsam erarbeitet werden.
Ein Online-Meeting ohne Moderator funktioniert in der Regel mehr schlecht als recht. Hilfreich ist es, einen Moderator zu benennen, der in dieser Rolle schon geübt ist. Das unterstützt den Fluss des Meetings deutlich.
Da die Teilnehmer ihren ganzen Arbeitstag im Homeoffice verbringen, fehlen vielen die sozialen Kontakte aus dem Büro. Deshalb ist es nicht verkehrt, am Anfang eines Meetings ein wenig Zeit für Lustiges oder Privates einzuräumen.
Regeln, Zeitplan, Visualisierung, Pausen, Dokumentation
Meeting-Regeln sind im digitalen Kontext äußerst wichtig. So ist es beispielsweise notwendig, vorab zu klären, wie eine Diskussion geführt und wie Beiträge eingebracht werden können. Ebenso wichtig ist aber auch, den Umgang mit Stummschaltung und offenen Mikrofonen vorab festzulegen.
Die Moderation sollte die Zeit im Blick behalten und darauf achten, dass einzelne Beiträge nicht zu lang werden. Umfangreiche Monologe sind schon in physischen Meetings ermüdend, das gilt erst recht in der digitalen Welt.
Damit alle Teilnehmer dem Gespräch leichter folgen und sich besser orientieren können, sollte eine Vorlage für das Meeting angeboten werden. Das Apiarista Meetingboard unterstützt die Vorbereitung und das Mitverfolgen des Meetings über das Telefon.
Da die Aufmerksamkeitsspanne am Telefon recht kurz ist, sind lange Meetings unbedingt zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, sollten ausreichend Pausen eingeplant werden. So können die Teilnehmer angeregt werden, die Fenster aufzumachen oder sich auch einmal hinzustellen.
Um Missverständnissen vorzubeugen, sollten die Ergebnisse und Maßnahmen festgehalten und den Teilnehmern am Ende noch einmal vorgelesen werden. Es ist zudem empfehlenswert, die Ergebnisse zeitnah nach dem Meeting an die Teilnehmer zu schicken.
Hessen/Rheinland-Pfalz: Gemeinsames Fundament für die Steuer-IT
[23.07.2026] Hessen stellt der rheinland-pfälzischen Steuerverwaltung mehr als 400 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche in Frankfurt bereit. Eine langfristige Kooperation soll zudem gemeinsame Vorhaben bei Cloud-Infrastrukturen, KI und automatisierten Steuerverfahren ermöglichen. mehr...
Schleswig-Holstein: Schnell ein Unternehmen gründen
[10.07.2026] Eine von acht Pilotregionen beim bundesweiten BMDS-Projekt „Schneller Gründen“ ist Nordfriesland. Der dort entwickelte Startuphafen bündelt Informationen und Verwaltungsangebote zur Unternehmensgründung – und soll bald weiteren Städten und Kreisen im Land zur Verfügung stehen. mehr...
Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital
[08.07.2026] Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen. mehr...
GovTech Deutschland: Elterngeldverfahren föderal nachnutzen
[06.07.2026] Das Elterngeldverfahren steht perspektivisch auf der Deutschlandplattform zur föderalen Nachnutzung zur Verfügung. Die von GovTech Deutschland verantwortete Migration zeigt, wie bestehende Verwaltungsverfahren effizient und in kurzer Zeit auf eine moderne Plattformarchitektur überführt werden können. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein fürs Smartphone
[06.07.2026] Wer in Nordrhein-Westfalen den Fischereischein erwirbt, erhält diesen künftig im modernen Scheckkartenformat oder als elektronisches Zertifikat auf dem Smartphone. mehr...
Baden-Württemberg: Kataster für Verkehrszeichen
[03.07.2026] Baden-Württemberg digitalisiert die Verwaltung seiner Verkehrszeichen. Ein neues Kataster soll Anordnung, Pflege und Auswertung der Schilder medienbruchfrei unterstützen und die Daten zugleich für Planung, Forschung und Mobilitätsanwendungen öffnen. mehr...
NEGZ/msg: Rückblick auf das Erfurter Digitalisierungsgespräch
[03.07.2026] Mit seinen Digitalisierungsgesprächen bringt das NEGZ Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Beim jüngsten Termin in Erfurt ging es unter anderem um das Spannungsfeld zwischen technologischer Unabhängigkeit, effizienten Verwaltungsprozessen und rechtlichen Rahmenbedingungen. mehr...
IT-Planungsrat: Ein Designsystem für Bund und Länder
[02.07.2026] Der IT-Planungsrat nimmt den offenen Standard KERN UX in sein Portfolio auf. Das von Hamburg und Schleswig-Holstein initiierte Projekt soll digitale Verwaltungsdienste nutzerfreundlicher, konsistenter und – zusammen mit der Digitalen Dachmarke – wiedererkennbarer machen. mehr...
Bitkom: Bundeswehr-Reserve muss digitaler werden
[02.07.2026] Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Stärkung der Bundeswehr-Reserve beschlossen. Aus Sicht des Bitkom genügt Personalaufwuchs jedoch nicht für die Einsatzfähigkeit. Die Nutzung digitaler Technologien – von Apps über digitale Identität bis VR – müsste systematisch vorangetrieben werden. mehr...
Berlin: Zuwendungen sollen schneller fließen
[29.06.2026] In Berlin sollen eine moderne Software für digitale Anträge und eine neue Datenbank für Förderprogramme künftig dafür sorgen, dass mögliche Zuwendungen im Sozialbereich schneller und mit weniger Bürokratie vergeben werden können. Auch ein neues IT-Fachverfahren soll eingeführt werden. mehr...
BMDS: Alles zur Digitalen Dachmarke an einem Ort
[24.06.2026] Eine zentrale Webseite bündelt künftig Informationen zur Digitalen Dachmarke, ihren Kennzeichnungselementen und der Beantragung. Damit soll der einheitliche Auftritt staatlicher Online-Angebote von Bund, Ländern und Kommunen breiter unterstützt werden. mehr...
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[19.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Hessen: Immissionsschutz-Anträge werden digital
[15.06.2026] Hessen treibt die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren weiter voran: Zum Jahreswechsel soll die Antragstellung im Bereich des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ausschließlich über den Dienst ElIA-Online erfolgen. mehr...
Niedersachsen: Waldbrandfrüherkennung per Sensor
[04.06.2026] Um die Entwicklung größerer Brandereignisse zu verhindern, müssen Waldbrände so früh wie möglich lokalisiert und bekämpft werden. Daher baut das Land Niedersachsen sein Sensornetz zur automatisierten Branderkennung weiter aus. mehr...
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[03.06.2026] Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an der bundesweiten Pilotierung von „Schneller Gründen“. Ab Juli 2026 sollen Finanzämter in Aachen und Düsseldorf einen digitalen Kombiantrag testen, der Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung zusammenführt. mehr...














