IT-PlanungsratWeichen für Deutschland-Stack gestellt

Auf der 50. Sitzung des IT-Planungsrats haben Bund und Länder ein strategisches Portfoliomanagement für gemeinsame Digitalvorhaben beschlossen.
(Bildquelle: IT-Planungsrat)
Der IT-Planungsrat hat wichtige Weichen für den Aufbau des Deutschland-Stacks (D-Stack) gestellt. Der Bund übernimmt mit Unterstützung der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) die Verantwortung für fünf Basiskomponenten: eID und EUDI-Wallet für digitale Identitäten, FIT-Connect für den Datenaustausch, das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) für den Datenabruf, den Zentralen Basisdienst für digitale Zahlungen (ZBDS) sowie ZaPuK für Postfach und Benachrichtigungen.
Die Länder haben eine verbindliche Anbindung und Flächendeckung zugesagt. Der Bund will Konzeption, Pflege und Entwicklung von eID, EUDI-Wallet, FIT-Connect und NOOTS überwiegend finanzieren. „Der Deutschland-Stack nimmt konkrete Formen an, Finanzierungs- und Umsetzungsfragen sind geklärt“, erklärte Markus Richter, Vorsitzender des IT-Planungsrats und Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.
Zugleich vereinbarten Bund und Länder ein strategisches Portfoliomanagement für gemeinsame Digitalvorhaben. Die FITKO soll dabei eine stärkere Rolle bei Architekturmanagement, Steuerung und Umsetzung übernehmen. Auch die Ende-zu-Ende-Digitalisierung von Verwaltungsleistungen soll vorangetrieben werden. Führerschein, Unternehmensanmeldung und digitale Baugenehmigung gehören zu den prioritären Leistungen. Dafür sollen bestehende Infrastrukturen wie NOOTS, FIT-Connect, BundID, Deutschland-App und Deutschland-Architektur stärker miteinander verzahnt werden.
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