Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

Mecklenburg-Vorpommern hat für die Kollaborationssoftware seiner Verwaltung den Umstieg auf die quelloffene Lösung Nextcloud begonnen. Das Land handelt dabei nicht allein: Im November vergangenen Jahres hat das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung eine Kooperationsvereinbarung mit der Staatskanzlei Schleswig-Holstein zur Stärkung der digitalen Souveränität beider Länder unterzeichnet. Schleswig-Holstein gilt deutschlandweit als Vorreiter beim Umstieg der Landesverwaltung auf Open-Source-Software und nutzt ebenfalls Nextcloud als zentrale Kollaborationsplattform.

Schleswig-Holstein hat auch ein europäisches Austauschformat zu Open Source angestoßen. Beim zweiten Treffen in Brüssel betonte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, dass digitale Souveränität nicht im Alleingang entsteht, sondern durch gemeinsame Standards und Technologien sowie geteilte Expertise. Mehr lesen Sie in unserem aktuellen Newsletter. Darin erfahren Sie auch, dass das nördlichste Bundesland mehr als 100 Fachverfahren ersetzen möchte, die bislang auf Microsoft Access basieren.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und einen guten Start in die neue Woche.

Mit freundlichen Grüßen
Alexandra Braun, Redakteurin


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  Inhalt  
     
  Schleswig-Holstein: Schnell ein Unternehmen gründen  
  Deutschland/Großbritannien: Zusammenarbeit für KI-Sicherheit  
  IT-PLR: Erste Schritte in Richtung föderales Datenmanagement  
  Nordrhein-Westfalen: KI für eine starke Landwirtschaft  
  Schleswig-Holstein: Fachverfahren per Low Code  
  BMDS/Hertie School: Forschungsprojekt zur Staatsmodernisierung  
  EU/USA: Wackeliger Datenschutzrahmen  
  Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital  
  Sachsen-Anhalt: Cyber-Sicherheitsstrategie vorgestellt  
  Schleswig-Holstein: Europa braucht Open Source  
  Mecklenburg-Vorpommern: Tschüs, Sharepoint – Hallo, Nextcloud  
  Nordrhein-Westfalen: KI-Zentrum für Hochschulen  
  Baden-Württemberg: Komm.ONE fordert neue Dynamik  
  GovTech Deutschland: Elterngeldverfahren föderal nachnutzen  
  Nordrhein-Westfalen: Fischereischein fürs Smartphone  
     
 
 
  Aktuelle Termine  
  Branchenindex  
     
Schleswig-Holstein
Mehrere Menschen stehen vor einem Aufsteller mit der Aufschrift „Startuphafen SH“. Schnell ein Unternehmen gründen
Eine von acht Pilotregionen beim bundesweiten BMDS-Projekt „Schneller Gründen“ ist Nordfriesland. Der dort entwickelte Startuphafen bündelt Informationen und Verwaltungsangebote zur Unternehmensgründung – und soll bald weiteren Städten und Kreisen im Land zur Verfügung stehen.
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Deutschland/Großbritannien
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger und seine britische Amtskollegin Elizabeth Kendall beim typischen Pressefoto-Handshake. Zusammenarbeit für KI-Sicherheit
Mit immer leistungsfähigeren KI-Modellen entstehen neue Sicherheitsrisiken. Deutschland und Großbritannien wollen deshalb ihre Zusammenarbeit in der KI-Sicherheit ausbauen – auch über das britische AISI und das geplante deutsche KI-Sicherheitsinstitut.
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IT-PLR
Hand und Oberkörper einer jungen Frau, die ein Tablet und eine einmontierte schwebende Deutschlandkarte mit vernetzten Punkten hält. Erste Schritte in Richtung föderales Datenmanagement
Eine effiziente Verwaltung braucht Daten – Daten, die nicht nur vorliegen, sondern die auch erschlossen und nutzbar sind. Im Schwerpunktthema Datennutzung des IT-Planungsrates werden dazu notwendige Rahmenbedingungen erarbeitet. Nun liegen erste Erkenntnisse für eine föderal vernetzte Datenlandkarte vor.
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Nordrhein-Westfalen
Nahaufnahme von jungem Weizen auf einem Feld KI für eine starke Landwirtschaft
Zunehmend smart werden nicht nur Städte und Regionen, sondern auch die Landwirtschaft. Das Land Nordrhein-Westfalen erprobt Lösungen, die durch digitale Klimadatennetzwerke zum Schutz vor extremen Wetterereignissen beitragen und einen nachhaltigen Pflanzenbau auch in Zukunft ermöglichen sollen.
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Schleswig-Holstein
Low-Code-Plattformen erlauben die schnelle Programmierung von Lösungen. Fachverfahren per Low Code
Schleswig-Holstein will in seiner Landesverwaltung mehr als 100 Fachverfahren ersetzen, die bislang auf Microsoft Access basieren. Für neue webbasierte Anwendungen kommt eine Low-Code-Plattform von mgm zum Einsatz. Andere Verwaltungen sollen die entwickelten Lösungen nachnutzen können.
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BMDS/Hertie School
Karsten Wildberger steht vor einer violett-roten Wand zwischen zwei nicht näher benannten Männern, alle im Anzug Forschungsprojekt zur Staatsmodernisierung
Das BMDS fördert ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Staatsmodernisierung an der Hertie School. Die Plattform soll die Modernisierungsagenden von Bund und Ländern wissenschaftlich begleiten und deren Wirkung unabhängig evaluieren.
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EU/USA
Aus Angst vor Datendiebstahl meidet die Mehrheit der Bürger den Online-Behördengang. Wackeliger Datenschutzrahmen
Eine Entscheidung des US Supreme Court bringt die rechtliche Grundlage transatlantischer Datentransfers ins Wanken: Die Handelsbehörde FTC, die unter anderem kontrollieren soll, ob US-Hyperscaler wichtige Datenschutzgrundsätze einhalten, ist nicht länger neutral. Bayerns Digitalminister Mehring fordert daraus Konsequenzen für Europas digitale Souveränität.
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Niedersachsen
Ein roter Bauhelm liegt auf dem Asphaltboden, im Hintergrund unscharf eine Baustelle. Bauleitplanung landesweit digital
Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen.
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Sachsen-Anhalt
Symbolbild Cyber-Sicherheitsstrategie vorgestellt
Sachsen-Anhalt kommt der Umsetzung der NIS2-Richtlinie einen Schritt näher. Die neue Cyber-Sicherheitsstrategie beschreibt, wie das Land verbindliche Vorgaben für Netz- und Informationssicherheit umsetzen und seine digitale Widerstandsfähigkeit stärken will.
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Schleswig-Holstein
Ein heller Raum, von hinten aufgenommen über Köpfe und Schultern des Publikums hinweg, vorne Rednerpult, Projektionswand und Dirk Schrödter als Redner Europa braucht Open Source
Schleswig-Holstein hat mit „OSPOs for Europe“ ein europäisches Austauschformat zu Open Source angestoßen. Beim zweiten Treffen in Brüssel betonte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, dass digitale Souveränität nicht im Alleingang entsteht, sondern durch gemeinsame Standards und Technologien sowie geteilte Expertise.
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Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommerns Digitalisierungsminister Heiko Geue (l.) und Landes-CIO Marco Anschütz Tschüs, Sharepoint – Hallo, Nextcloud
Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat für die Kollaborationssoftware seiner Verwaltung den Umstieg auf die quelloffene Lösung Nextcloud begonnen. Die ersten 5.000 Verwaltungsbeschäftigten nutzen die Lösung zum Filesharing. Perspektivisch sollen bis zu 50.000 ÖD-Beschäftigte mit Nextcloud arbeiten.
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Nordrhein-Westfalen
Umrisse des Landes Nordrhein-Westfalen mit Landesfarben (Grün, Weiß, Rot) und Wappen KI-Zentrum für Hochschulen
Nordrhein-Westfalen bündelt seine bisherigen Hochschulprojekte zu KI unter einem Dach. Das neue KI.nrw soll generative KI datenschutzkonform nutzbar machen und Kompetenzen in Lehre, Forschung und Verwaltung stärken.
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Baden-Württemberg
Komm.ONE fordert neue Dynamik
Die Verwaltungsdigitalisierung in Baden-Württemberg soll deutlich an Tempo gewinnen. Im Mittelpunkt stehen eine engere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen, verlässliche Finanzierungsmodelle sowie eine stärkere Rolle des kommunalen IT-Dienstleisters bei der Umsetzung zentraler Digitalisierungsprojekte. Auch eine langfristige Annäherung an die Landes-IT BITBW schließen die Verantwortlichen nicht aus.
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GovTech Deutschland
Mutter spielt mit den Füßen eines Neugeborenen Elterngeldverfahren föderal nachnutzen
Das Elterngeldverfahren steht perspektivisch auf der Deutschlandplattform zur föderalen Nachnutzung zur Verfügung. Die von GovTech Deutschland verantwortete Migration zeigt, wie bestehende Verwaltungsverfahren effizient und in kurzer Zeit auf eine moderne Plattformarchitektur überführt werden können.
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Nordrhein-Westfalen
Nahaufnahme eines Mannes, der eine Angel in der Hand hält vor grünem Hintergrund Fischereischein fürs Smartphone
Wer in Nordrhein-Westfalen den Fischereischein erwirbt, erhält diesen künftig im modernen Scheckkartenformat oder als elektronisches Zertifikat auf dem Smartphone.
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  Termine  
 
 

10.09.2026, Berlin
KI-Behördenforum

30.09.2026, Düsseldorf
27. ÖV-Symposium NRW

01.10.2026, Berlin
Public Data – besser mit Behördendaten umgehen

13.10.2026 - 15.10.2026, Berlin
Smart Country Convention 2026

 
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