Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

eine Private Cloud, die im eigenen Rechenzentrum betrieben wird, erlaubt einen besseren Schutz der Daten und reduziert die Abhängigkeit von großen außereuropäischen Cloud-Anbietern. Ein solches Angebot stellt nun der IT-Dienstleister mitteldeutsche IT bereit, etwa um Fachverfahren und Legacy-Anwendungen zu betreiben. Dass es bei Cloud Computing nicht nur auf die Technik, sondern auch auf neue Prozesse, Rollen und Kompetenzen in der Verwaltung ankommt, zeigt das abgeschlossene Projekt Infrastructure as Code des IT-Planungsrats.

Ein weiterer News-Schwerpunkt ist Künstliche Intelligenz: So stattet Brandenburg seine gesamte Landesverwaltung und später auch die Kommunen mit dem KI-Assistenten LLMoin aus. In Bayern ist ein Gipfeltreffen mit führenden KI-Anbietern geplant. Dabei soll es laut dem Staatsministerium für Digitales um Sicherheitsbedenken und den verantwortungsvollen Umgang mit hochleistungsfähigen KI-Modellen gehen.

Auf unserer Webseite finden Sie heute zudem einen Bericht über eine Studie des Beratungsunternehmens Capgemini. Diese stellt zwischen KI-Ambitionen und dem produktiven KI-Einsatz eine Umsetzungslücke fest. Auch hier kommt es weniger auf die eingesetzte Technik, sondern auf die Randbedingungen an. Nicht das konkrete KI-Modell entscheidet über den Erfolg, sondern Datenqualität, Governance und organisatorische Reife.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre dieser und weiterer News und einen guten Start in die neue Woche.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Mühlke, Redakteurin


  Inhalt  
     
  OSBA: Open-Source-Quote für IT-Ausgaben  
  Brandenburg: KI-Assistent LLMoin landesweit ausgerollt  
  Mecklenburg-Vorpommern: Förderverfahren digitalisiert  
  Fraunhofer FOKUS: Public-Data-Konferenz in Berlin  
  Digital Networks Act: Verbände fordern Schutz des Wettbewerbs  
  Brandenburg: Digitalisierung ist kein Selbstzweck  
  ATHENE-Studie: Lücken beim Sicherheitsmonitoring  
  Hessen: Land fördert Low Code für Kommunen  
  Freistaat Bayern: KI-Gipfel zu Sicherheit und Regulierung  
  Normenkontrollrat: Seit 20 Jahren für bessere Rechtsetzung  
  IT-Planungsrat: Projekt Infrastructure as Code  
  moresophy: KI braucht Transparenz  
  Sachsen-Anhalt: Erste Bilanz der Digitalstrategie  
  ÖV-Symposium NRW: Digitale Souveränität im Fokus  
  ANGA: Netzbetreiber nicht ausbremsen  
     
 
 
  Aktuelle Termine  
  Branchenindex  
     
OSBA
Open-Source-Quote für IT-Ausgaben
Mindestens 20 Prozent der Software-Ausgaben des Bundes sollen nach dem Willen der Open Source Business Alliance künftig in Open-Source-Lösungen fließen. Der Verband schlägt vor, den IT-Zustimmungsvorbehalt des Bundesdigitalministeriums für eine entsprechende Steuerung der Beschaffung einzusetzen.
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Brandenburg
KI-Assistent LLMoin landesweit ausgerollt
Brandenburg stattet seine Landesverwaltung flächendeckend mit dem KI-Assistenten LLMoin aus. Bis Ende September soll die Lösung allen Ministerien und einem Großteil der obersten Landesbehörden zur Verfügung stehen.
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Mecklenburg-Vorpommern
Förderverfahren digitalisiert
Das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern setzt ein neues digitales Förderportal ein. Ausgewählte Förderverfahren können damit vom Antrag bis zum Bescheid vollständig digital abgewickelt werden.
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Fraunhofer FOKUS
Public-Data-Konferenz in Berlin
Wie öffentliche Verwaltungen ihre Daten besser nutzen, austauschen und für Künstliche Intelligenz verfügbar machen können, steht im Mittelpunkt der dritten Public-Data-Konferenz des Fraunhofer-Instituts FOKUS. Die Veranstaltung findet am 1. Oktober 2026 in Berlin statt.
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Digital Networks Act
Verbände fordern Schutz des Wettbewerbs
Die Telekommunikationsverbände ANGA, BREKO und VATM fordern von der EU-Kommission, fairen Wettbewerb zum Leitprinzip der europäischen Digitalpolitik zu machen. Insbesondere beim geplanten Digital Networks Act müsse Regulierung weiterhin an der tatsächlichen Marktmacht der Unternehmen ausgerichtet werden.
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Brandenburg
Digitalisierung ist kein Selbstzweck
Beim Brandenburger Digital- und Verwaltungstag 2026 standen Staatsmodernisierung, Künstliche Intelligenz und Cyber-Sicherheit im Mittelpunkt. Land und Kommunen sollen bei der Verwaltungsdigitalisierung stärker zusammenarbeiten.
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ATHENE-Studie
Lücken beim Sicherheitsmonitoring
Knapp neun von zehn aktiven IP-Adressen der Bundesverwaltung fehlen laut einer ATHENE-Studie im Monitoring des BSI. Die Forschenden fanden zudem zahlreiche veraltete und kritische Schwachstellen.
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Hessen
Das passende Vorgehensmodell zu wählen Land fördert Low Code für Kommunen
Der Main-Kinzig-Kreis will die Open-Source-Plattform Limbas für den Einsatz in Kommunalverwaltungen weiterentwickeln. Das Land Hessen unterstützt das Projekt OSLOCO-Hessen mit rund 1,3 Millionen Euro. Verwaltungen sollen damit eigene Anwendungen ohne spezielle Programmierkenntnisse erstellen können.
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Freistaat Bayern
KI-Gipfel zu Sicherheit und Regulierung
Der bayerische Digitalminister Fabian Mehring will führende Unternehmen der KI-Branche zu einem Gipfeltreffen nach München einladen. Thema sollen die Risiken leistungsfähiger KI-Systeme und mögliche internationale Regeln für deren Einsatz sein.
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Normenkontrollrat
Seit 20 Jahren für bessere Rechtsetzung
Der Nationale Normenkontrollrat besteht seit 20 Jahren. Das ursprünglich zur Kontrolle von Bürokratiekosten eingesetzte Gremium beschäftigt sich heute auch mit Verwaltungsdigitalisierung und Staatsmodernisierung. Zum Jubiläum fordert der Rat eine frühere Beteiligung an Gesetzgebungsverfahren und stärkere Praxistests.
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IT-Planungsrat
Projekt Infrastructure as Code
Der IT-Planungsrat hat ein Projekt zu Infrastructure as Code abgeschlossen. Die Ergebnisse zeigen: Automatisierte Cloud-Infrastrukturen erfordern neben technischen Lösungen auch neue Prozesse, Rollen und Kompetenzen in der Verwaltung.
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moresophy
KI braucht Transparenz
Ein europäischer Hosting-Standort allein sorgt noch nicht für digitale Souveränität beim Einsatz Künstlicher Intelligenz. Nach Einschätzung von Professor Heiko Beier von moresophy sind ebenso Kontrolle über Daten und Nachvollziehbarkeit der KI-Ergebnisse entscheidend.
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Sachsen-Anhalt
Erste Bilanz der Digitalstrategie
Sachsen-Anhalt will die Digitalisierung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft bis 2030 systematisch vorantreiben. Die Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ setzt dabei auf digitale Verwaltungsangebote, vernetzte Smart Regions, digitale Souveränität und nachnutzbare Lösungen.
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ÖV-Symposium NRW
Digitale Souveränität im Fokus
Ende September findet in Düsseldorf das 27. ÖV-Symposium NRW statt. Im Mittelpunkt stehen digitale Souveränität, resiliente Infrastrukturen und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.
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ANGA
Die Marktanalyse 2020 des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) stellt eine positive Entwicklung des Glasfaserausbaus in Deutschland fest. Netzbetreiber nicht ausbremsen
Die ANGA sieht kommunale und mittelständische Netzbetreiber als zentrale Träger des Glasfaserausbaus. Der Verband warnt, das geplante Recht auf Vollausbau und neue Zugangspflichten für Gebäudenetze könnten deren Investitionsbereitschaft deutlich schwächen.
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  Termine  
 
 

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