HessenHochkarätiger Beirat für das Forum KI

[18.06.2025] Ein neuer Beirat mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt künftig das Forum KI des hessischen Justizministeriums. Die Mitglieder bringen vielfältige Perspektiven ein und sollen Impulse für den verantwortungsvollen KI-Einsatz in der Justiz liefern.
Porträtfoto von Hessens Justizminister Christian Heinz.

Hessens Justizminister Christian Heinz ist Schirmherr des Forums KI.

(Bildquelle: Paul Schneider / Hessische Staatskanzlei)

Das im Juni 2024 gegründete Forum KI des Hessischen Ministeriums der Justiz und für den Rechtsstaat versteht sich als ein innovatives Veranstaltungsformat, das Künstliche Intelligenz und deren Einsatzmöglichkeiten in der hessischen Justiz in den Blick nimmt. Es will eine Plattform für die Erörterung von Grundsatzfragen bieten, aber auch konkrete Möglichkeiten und Grenzen des KI-Einsatzes in der Justiz diskutieren. Nun hat sich ein Expertenbeirat für das Forum KI konstituiert.

„Unser Ziel ist eine modernere, leistungsstärkere und bürgerfreundlichere Justiz. Künstliche Intelligenz kann uns dabei helfen, wenn wir sie richtig einsetzen. Wir wollen innovativ sein, ohne leichtfertig zu agieren. Daher freue ich mich sehr, dass es uns gelungen ist, einen Beirat mit renommierten Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet auf den Weg zu bringen, der gleichzeitig als Ratgeber fungieren und mit Impulsen unsere Arbeit bereichern wird“, sagte Hessens Justizminister Christian Heinz.

Dem Beirat des Forums KI gehören Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an. Mit dabei sind Florian Möslein von der Philipps-Universität Marburg, Direktor des Instituts für das Recht der Digitalisierung, sowie Frauke Rostalski von der Universität Köln, die das Zertifizierungsprojekt KI.NRW leitet. Aus der Praxis bringen Benno Quade, Co-CEO des Handwerkssoftwareentwicklers OneQrew, und Henrik Wehrs, Legal-Tech-Manager bei A\&O Shearman, ihre Perspektiven ein. Ergänzt wird der Beirat durch Tobias Kehl, Leiter des Projekts AI Startup Rising bei hessian.AI und die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: E-Justiz
Hände mit Smartphone

E-Justiz: Neue Onlinedienste im Bereich Nachlass

[02.10.2026] Das Online-Justiz-Portal unterstützt Bürgerinnen und Bürger jetzt auch bei Erbscheinen und Erbausschlagungen. Die neuen Dienste informieren über Voraussetzungen, Fristen und Kosten und helfen dabei, Termine beim Nachlassgericht digital vorzubereiten. mehr...

Nahaufnahme einer schreibenden Hand mit Papierstapeln und mehreren Stiften.

Schleswig-Holstein: E-Klausuren im Ersten juristischen Staatsexamen

[08.09.2026] Das Land Schleswig-Holstein und die Universität Kiel haben eine Absichtserklärung zur Digitalisierung des Ersten juristischen Staatsexamens unterzeichnet. Ab Mitte 2027 soll die elektronische Variante zunächst in Hamburg, voraussichtlich ab 2028 in einem Kieler Prüfungszentrum angeboten werden. mehr...

Baden-Württemberg/Niedersachsen: Anschluss an bundesweites Justiznetz

[26.08.2026] Baden-Württemberg und Niedersachsen sind als erste Länder an das neue bundesweite Justiznetz angeschlossen worden. Das Netz bildet die technische Grundlage für eine Justiz-Cloud, über die Gerichte und Staatsanwaltschaften künftig gemeinsame Anwendungen nutzen sollen. mehr...

Dunkler Hintergrund, hellblau leuchtende Darstellung eines Fingerabdrucks, im Hintergrund ein paar Linien und Icons

Strafverfolgung: Digitale Beweismittel schneller übermitteln

[21.08.2026] Die Zusammenarbeit zwischen den EU-Staaten soll bei der Verfolgung von Straftaten verbessert und an neue technische Entwicklungen angepasst werden. Auf der Grundlage von EU-Vorgaben ist in Deutschland ein entsprechendes Gesetz in Kraft getreten. mehr...

Schreibtisch mit Laptop und darauf tippenden Händen, im Vordergrund ein weißes, dreidimensionales Paragrafenzeichen.

Offenburg: Pilotprojekt für bundesweite Justizsoftware

[06.08.2026] Am Landgericht Offenburg ist die neue bundesweite Justizsoftware GeFa erstmals im Echtbetrieb im Einsatz. 33 Beschäftigte testen das Fachverfahren, das künftig in allen Bundesländern genutzt und zahlreiche ältere Lösungen ablösen soll. mehr...

Justizcloud: ITDZ Berlin übernimmt zentrale Aufgaben

[31.07.2026] Das ITDZ Berlin übernimmt zentrale Serviceprozesse für die bundesweite Justizcloud. Damit stärkt der Berliner IT-Dienstleister seine Rolle in einem länderübergreifenden Digitalisierungsprojekt der Justiz und übernimmt Aufgaben für den Betrieb der gemeinsamen Cloud-Infrastruktur. mehr...

Schreibtisch mit Laptop und darauf tippenden Händen, im Vordergrund ein weißes, dreidimensionales Paragrafenzeichen.

Sachsen-Anhalt: E-Akte an allen Arbeitsgerichten

[16.07.2026] In Sachsen-Anhalt arbeiten nun alle vier Arbeitsgerichte und das Landesarbeitsgericht mit der elektronischen Akte. Den Abschluss bildete die Umstellung in Dessau-Roßlau. In der Startphase können einzelne Abläufe noch langsamer laufen. mehr...

Nahaufnahme eines hellblauen Reißverschlusses auf gelbem Hintergrund

Hessen: Brücke zwischen Polizei und Justiz

[01.06.2026] Polizei und Justiz arbeiten weitgehend digital – aber mit unterschiedlichen Systemen. Damit Strafverfahren dennoch medienbruchfrei und rechtskonform ablaufen, gibt es die elektronische Strafakte. Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung berichtet über das komplexe föderale IT-Projekt. mehr...

Baden-Württemberg: Zivilgerichtliches Online-Verfahren läuft an

[06.05.2026] Das zivilgerichtliche Online-Verfahren ist ein bürgernahes Angebot, das eine effiziente und schnelle Bearbeitung von Rechtsstreitigkeiten ermöglichen soll – ohne dass die Beteiligten zwingend persönlich vor Gericht erscheinen müssen. Nun startete die Pilotierung auch in Baden-Württemberg. mehr...

Ein paar offenbar männliche Hände sind dabei, einen Aktenstapel auf einer hölzernen Tischplatte abzulegen.

Baden-Württemberg: KI-Tool hilft beim Aktensichten

[30.04.2026] Als Teil der Digitalisierungsinitiative für die Justiz entwickelt das Land Baden-Württemberg ein KI-Werkzeug zur Aktenstrukturierung. Justizangehörige sollen so schnelleren Zugriff auf wesentliche Informationen erhalten und Verfahren dadurch beschleunigt werden. mehr...

Sachsen: E-Akte in der Justiz wird weiterentwickelt

[27.04.2026] Die sächsische Justiz hat die elektronische Verfahrensakte flächendeckend eingeführt. Der erfolgreiche und fristgemäße Projektabschluss im Dezember 2025 wurde nun mit einem Festakt begangen. Die weitere Entwicklung der E-Akte ist organisatorisch bereits abgesichert. mehr...

Mock-Up-Screens mit dem Dialog zur P-Konto-Einrichtung

Zugang zum Recht: Hilfe beim P-Konto

[24.04.2026] Das Team Digitale Rechtsantragstelle hat das Online-Angebot für verschuldete Menschen weiter ausgebaut. Nachdem im vergangenen Jahr ein umfassendes Informationsangebot gelauncht wurde, gibt es nun digitale Unterstützung zur Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos. mehr...

Stefanie Hubig (SPD), Bundesministerin fuer Justiz und Verbraucherschutz, aufgenommen in Berlin, 03.02.2026. Fotografiert im Auftrag des Bundesministerium der Justiz (BMJ)

E-Justiz: Online-Verfahren vor Zivilgerichten startet

[21.04.2026] An ersten Amtsgerichten hat die Erprobung des zivilgerichtlichen Online-Verfahrens begonnen. Bürgerinnen und Bürger können Zahlungsklagen digital einreichen. Weitere Gerichte sollen in den kommenden Monaten folgen. mehr...

Studie: Digitale Werkzeuge in der Gesetzgebung

[20.04.2026] Eine im Auftrag der EU durchgeführte Studie untersucht, wie innovative, teils auch KI-gestützte Werkzeuge die Gesetzgebungsarbeit in europäischen Ländern unterstützen. Auch mögliche Risiken und die verschiedenen digitalen Tools selbst sind Gegenstand der Untersuchung. mehr...

Porträtfoto von Hessens Justizminister Christian Heinz.

Hessen: KI für die Justiz

[26.03.2026] Hessens Justizminister Christian Heinz berichtete im Landtag über den geplanten und schon erfolgenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Justiz. Noch für diese Legislaturperiode nahm der Minister die Entwicklung einer KI-Lösung für die Strafverfolgung in den Fokus. mehr...