TU BraunschweigMehr Power für die Campus-IT

[28.04.2026] Die Technische Universität Braunschweig hat ihr Rechenzentrum mit der Lösung Dell PowerFlex von Dell Technologies modernisiert. Dadurch konnten Latenzen reduziert, die Ausfallsicherheit erhöht und der administrative Aufwand deutlich gesenkt werden.
Technische Universität Braunschweig - Altbau © Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Gerald Grote

TU Braunschweig implementiert moderne, Speicherplattform als Grundlage für Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung.

(Bildquelle: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Gerald Grote)

Das Gauß-IT-Zentrum (GITZ) ist das zentrale Rechenzentrum der Technischen Universität Braunschweig und stellt digitale Services für Studium, Forschung und Verwaltung bereit. In einem umfassenden Modernisierungsprojekt hat die Universität dort die Lösung PowerFlex als zentralen Blockspeicher implementiert. Wie der Hersteller Dell Technologies mitteilt, nutzen nahezu alle Systeme der TU Braunschweig die neue Storage-Plattform, darunter das Hochschulinformationssystem HIS, die gesamte E-Learning-Infrastruktur sowie die Windows-Umgebung für die Hochschulverwaltung.

Durch PowerFlex hat die Universität eine überholte Speicherinfrastruktur ersetzt, die aus mehreren Einzellösungen bestand: Storage-Subsystemen, Virtualisierern und SAN-Switches, die separat verwaltet und aufeinander abgestimmt werden mussten. Da die Architektur von PowerFlex zuvor getrennte Systeme konsolidiert und dadurch ein zentrales Management ermöglicht, konnte die TU Braunschweig den administrativen Aufwand nach Angaben von Dell Technologies erheblich senken. Zudem hätten sich die Latenzen im Vergleich zur Vorgängerlösung erheblich reduziert. 

Das neue System kann die Universität flexibel skalieren: Bei steigendem Speicherbedarf muss sie lediglich einen weiteren Storage-Knoten hinzufügen. Flexibel ist die TU Braunschweig laut Dell auch bei der Virtualisierungs-Plattform (VM). Die Universität nutzt aufgrund von Lizenzüberlegungen aktuell sowohl VMs von VMware als auch Microsoft Hyper-V. Für beide Plattformen stellt die neue Lösung performanten Speicher bereit. Außerdem hat die Universität mit PowerFlex einen aktiven zweiten Standort eingerichtet, der sich in rund einem Kilometer Entfernung zum Hauptrechenzentrum befindet und auf den alle Daten gespiegelt werden. Sollte das Hauptrechenzentrum ausfallen, stehen dort alle Daten bereit, und die erforderlichen Computing-Ressourcen lassen sich kurzfristig aufbauen. Das ermöglicht es der TU, kritische Dienste schnell wieder verfügbar zu machen.

„Mit Dell PowerFlex haben wir eine moderne, leistungsfähige und flexible Speicherplattform als Grundlage für Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung implementiert“, erklärt Lars Dreymann, Leiter der Abteilung Server am GITZ der TU Braunschweig. „Sie bietet uns eine All-in-One-Lösung, mit der wir alles unter einer Oberfläche verwalten können, und gibt uns große Freiheit bei der Gestaltung unserer Zukunft – egal, ob wir beim Virtualisierungs-Layer umsteuern oder unsere Services anders priorisieren möchten.“





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