DGUV/DRVAlles aus einer Hand

[17.05.2023] Verwaltungsleistungen von Rentenversicherung und gesetzlicher Unfallversicherung werden von Privatpersonen wie auch von Unternehmen stark genutzt – und wurden im Zuge der OZG-Umsetzung digitalisiert. Beide Portale setzen auf komfortabel gebündelte Leistungen und Usability.
Neue OZG-Services: Unfallmeldungen können jetzt online an die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gesendet werden.

Neue OZG-Services: Unfallmeldungen können jetzt online an die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gesendet werden.

(Bildquelle: andreypopov/123rf.com)

Im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) wurden auch Services der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) digitalisiert. Neue Portale bündeln die Leistungen und sollen eine direkte, nutzerfreundliche Kommunikation ermöglichen. Das Bundesinnenministerium (BMI) berichtet jetzt über den Umsetzungsfortschritt.
Bei der DGUV als Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen stehen seit dem Jahreswechsel mehr als 30 Serviceleistungen für Versicherte und Unternehmen auch online zur Verfügung – von der Anmeldung bis zur Unfallmeldung. Eingehende Anträge und Daten werden über das Portal an die jeweils zuständigen Unfallversicherungsträger weitergleitet. Die Serviceleistungen sind aber auch über das Bundesportal erreichbar, wie das BMI berichtet. Das Serviceportal der DGUV erlaubt es, Daten zu hinterlegen, die dann einfach in Formulare übernommen werden können, Bescheide werden an ein elektronisches Postfach zugestellt. Um die Online-Dienste der DGUV nutzen zu können, ist es notwendig, sich zu identifizieren oder elektronisch auszuweisen. Dazu können Versicherte die BundID nutzen, für Unternehmen steht das bundeseinheitliche Unternehmenskonto zur Verfügung. Auch die Nutzerkonten der Länder können im Serviceportal ausgewählt werden.

DRV-Portal wird userfreundlich umgebaut

Für die Deutschen Rentenversicherung (DRV) wird ein neues Kundenportal entwickelt. Dabei ist laut BMI-Angaben nicht nur die Nutzerführung wesentlich vereinfacht worden, Nutzende könnten nun auch auf ein responsives Postfach zugreifen. Für einen sicheren Zugang sei zudem die Authentifizierungskomponente modernisiert und mit dem Online-Ausweis gekoppelt worden. Damit sei das Kundenportal eine nutzerzentrierte und sichere Voraussetzung, um viele Leistungen digital anzubieten und mit Kundinnen und Kunden in eine direkte, bidirektionale Kommunikation zu treten. Das Portal soll im Laufe des Jahres 2023 zur Verfügung stehen. Es soll dann möglich sein, Daten zu ändern, Renteninformation und -auskunft einzusehen oder Anträge für beispielsweise Riester-Förderung, Rente, Reha oder Prävention online zu stellen. Um die Fortentwicklung der Angebote im Sinne der Nutzenden weiter voranzutreiben, wurde eine Feedback-Funktion integriert.





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