BIM Berliner ImmobilienmanagementAusbau der Geodateninfrastruktur

[15.09.2026] BIM Berliner Immobilienmanagement baut seine Geodateninfrastruktur neu auf und verknüpft dafür Geo-Informationssysteme mit Immobiliendaten und SAP-Prozessen. Gemeinsam mit VertiGIS entsteht eine zentrale Plattform, die Geodaten aus verschiedenen Quellen zusammenführen und deren Verarbeitung stärker automatisieren soll.

Das landeseigene Unternehmen BIM Berliner Immobilienmanagement verwaltet mit rund 1.000 Beschäftigten mehr als 5.000 Immobilien in Berlin.

(Bildquelle: adobestock)

Das Unternehmen BIM Berliner Immobilienmanagement baut seine Geodateninfrastruktur neu auf und will Geo-Informationssysteme (GIS) enger mit Immobiliendaten und SAP-Prozessen verknüpfen. Gemeinsam mit VertiGIS entsteht dazu eine zentrale Geodatenplattform auf Basis der ArcGIS-Technologie von Esri.

Wie VertiGIS mitteilt, soll die neue Plattform die bislang gewachsenen GIS-Strukturen von BIM ersetzen. Das landeseigene Unternehmen verwaltet mit rund 1.000 Beschäftigten mehr als 5.000 Immobilien in Berlin. Die technische Grundlage der neuen Infrastruktur bilden ArcGIS Enterprise und SAP.

VertiGIS begleitet BIM bei Konzeption und Umsetzung und entwickelt dafür unter anderem ein neues GIS-Datenmodell. Bestehende GIS- und Immobilieninformationen sollen migriert und die Datenhaltung neu aufgebaut werden. Geplant sind zudem automatisierte Analyseprozesse, die Integration von ALKIS-Daten und Topologieprüfungen sowie die Synchronisation zwischen GIS und SAP.

Ein Schwerpunkt liegt nach Angaben von VertiGIS auf der automatisierten Verarbeitung von Geodaten aus unterschiedlichen Quellen. Dazu zählen neben Daten aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) unter anderem Verwaltungsgrenzen, Entwicklungs- und Fördergebiete sowie Informationen zur ÖPNV-Infrastruktur. Diese Daten sollen künftig zentral zusammengeführt und für die verschiedenen Fachbereiche bereitgestellt werden.

BIM will damit insbesondere die Datenaufbereitung stärker automatisieren und Informationen für Planungs- und Steuerungsprozesse zentral verfügbar machen. VertiGIS zufolge soll die neue Infrastruktur zugleich die Aktualität und Konsistenz der verwendeten Daten verbessern.





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