Stifterverband/DATEV-Stiftung ZukunftFörderung für Data-Literacy-Lernangebote
Für ein gemeinsames Förderprogramm haben der Stifterverband und die DATEV-Stiftung Zukunft Konzepte für Data-Literacy-Lernangebote gesucht. Wie der Stifterverband nun mitteilt, wurden aus den bundesweiten Bewerbungen die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und die Universität Vechta ausgewählt. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung von jeweils 60.000 Euro zur Umsetzung ihrer Projekte.
Daten und Datenanalysen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, erklärt der Verband zum Hintergrund des Förderprogramms. Durch Open Data und Open Government seien zunehmend Daten verfügbar, die gezielt zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt werden. In Zivilgesellschaft und dem öffentlichen Sektor fehle es jedoch oft an dem Bewusstsein und den Fähigkeiten, vorhandene Daten entsprechend zu nutzen. Diese Lücke wollen der Stifterverband und die DATEV-Stiftung Zukunft schließen. Denn gerade in diesen Bereichen seien Datenkompetenzen notwendig, um die Innovationskraft von Gesellschaft und Staat zu stärken. Gefördert werden die Hochschulen dahingehend, entsprechende Lernangebote fachübergreifend zu etablieren und so möglichst viele Studierende zu erreichen. Das gesuchte zwei- bis dreistufige Lernangebot soll Kompetenzen vermitteln, wie auf Basis von Datenanalysen Entscheidungen getroffen werden können. Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt werden, Open Data und Open Government voranzutreiben, gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren und an entsprechenden Lösungen mitzuarbeiten. Das Angebot richte sich an Studierende der Studiengänge Public Management, Public Governance oder Non-Profit-Management und an Beschäftigte aus dem öffentlichen oder zivilgesellschaftlichen Sektor, die sich wissenschaftlich weiterbilden wollen. Mindestens eines der entstandenen Lernangebote sei unter CC-Lizenz nachhaltig auf entsprechenden digitalen Lernplattformen zu integrieren.
IT-Planungsrat: Datenqualität im Fokus
[04.08.2026] Der Stellenwert qualitativ hochwertiger Verwaltungsdaten wird zwar anerkannt – systematisch gesichert wird ihre Qualität aber nur selten. Eine Umfrage des IT-Planungsrats zeigt Defizite bei Zuständigkeiten, Standards und automatisierten Prüfungen. mehr...
BMDS: Online-Konsultation zu Open Data gestartet
[31.07.2026] Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung entwickelt den strategischen Rahmen für Open Data weiter. Eine neue Online-Konsultation soll bis September 2026 Vorschläge für bessere Datenbereitstellung, Nutzung und Vernetzung sammeln. mehr...
NKR: Gutachten zum Datenrecht
[22.07.2026] Für den Zugang zu Daten und ihre Nutzung besteht inzwischen eine hochkomplexe Regelungslandschaft, in der sich selbst Fachleute kaum noch sicher bewegen können. Das belastet Unternehmen wie Verwaltungen. Der NKR empfiehlt systematische Überprüfungen und ein modulares Datengesetzbuch. mehr...
IT-PLR: Erste Schritte in Richtung föderales Datenmanagement
[10.07.2026] Eine effiziente Verwaltung braucht Daten – Daten, die nicht nur vorliegen, sondern die auch erschlossen und nutzbar sind. Im Schwerpunktthema Datennutzung des IT-Planungsrates werden dazu notwendige Rahmenbedingungen erarbeitet. Nun liegen erste Erkenntnisse für eine föderal vernetzte Datenlandkarte vor. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Portal Open.NRW wächst stetig
[10.06.2026] Innovative Apps, strategische Analysen oder neue Geschäftsideen: In Open Data steckt viel Potenzial. Dieses muss allerdings auch erschließbar sein – etwa durch Portale wie Open.NRW, wo inzwischen über 12.000 Metadaten und 100 High-Value-Datensätze zu finden sind. mehr...
Schleswig-Holstein: Datenhaus für bessere Entscheidungen
[01.06.2026] Mit dem Datenhaus Schleswig-Holstein stellt das Land zentrale Dateninfrastrukturen verwaltungsweit bereit. Eine neue Software soll Analyse und Visualisierung erleichtern, den Einführungsaufwand senken und ressort- sowie ebenenübergreifende Zusammenarbeit stärken. mehr...
Saarland: Aufbau von zentralem Open-Data-Portal
[20.05.2026] Das Saarland baut ein zentrales Open-Data-Portal für Verwaltungsdaten auf. Die Plattform soll Daten aus Land und Kommunen bündeln und damit Verwaltung, Forschung und Wirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen. mehr...
Schleswig-Holstein: Sozial- und Gesundheitsdaten auf einen Blick
[24.02.2026] Schleswig-Holstein macht Daten und Kennzahlen aus den Bereichen Soziales und Gesundheit für das ganze Land in hoher Detailtiefe zentral verfügbar. Das neue Angebot richtet sich nicht nur an Politik und Verwaltung, sondern explizit auch an die Öffentlichkeit und Multiplikatoren wie die Presse. mehr...
BVA: Open Data im Aufschwung
[23.02.2026] Deutschland zählt im aktuellen Open Data Ranking 2025 der EU erneut zu den sogenannten Fast Trackern in Europa. In zwei von vier Bewertungsdimensionen konnten deutliche Fortschritte erzielt werden. Das Bundesverwaltungsamt ordnet die Entwicklung ein und zeigt, welche Schritte nun anstehen. mehr...
Schleswig-Holstein: Programm für Open Source kommt an
[09.01.2026] Schleswig-Holstein hat ein positives Zwischenfazit seines Landesprogramms Offene Innovation gezogen: 31 Open-Source-Projekte haben insgesamt rund sechs Millionen Euro erhalten. Die dritte Runde soll noch im Januar starten. mehr...
Onlinedienste: ZSK goes Open Data
[08.01.2026] Die Zentrale Statistik-Komponente – die Plattform für die Erfassung der Nutzungshäufigkeit von Onlinediensten – öffnet sich der interessierten Öffentlichkeit: Ab sofort können die Daten ohne vorangehende Registrierung eingesehen werden. Der IT-Planungsrat bittet um Bereitstellung weiterer Nutzungsdaten. mehr...
Data Governance Act: Öffentliche Daten für Innovation freigeben
[07.01.2026] Das Bundeskabinett hat das Durchführungsgesetz zum Daten Governance Rechtsakt (DGG) beschlossen. Damit wird die EU-Verordnung über europäische Daten-Governance, der Data Governance Act, umgesetzt. Das Statistische Bundesamt soll künftig öffentliche Stellen beraten. mehr...
Open Data: Mit Transparenz gegen Korruption
[10.12.2025] Zum UN-Tag gegen Korruption betont das BVA, dass offene Verwaltungsdaten Korruptionsrisiken verringern und Vertrauen stärken können. Transparente Haushalts- und Vergabedaten sollen nachvollziehbare Entscheidungen ermöglichen und Prävention unterstützen. mehr...
Schleswig-Holstein: Land finanziert 17 Open-Source-Projekte
[17.10.2025] Im Rahmen des Landesprogramms Offene Innovation fördert Schleswig-Holstein 17 Open-Source-Projekte, die konkrete Herausforderungen in öffentlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen adressieren. mehr...
Bayern: Open-Data-Vorreiterrolle ausgebaut
[10.10.2025] Zwei Jahre nach dem Start des Open-Data-Portals open.bydata zieht Bayerns Digitalminister Fabian Mehring eine positive Bilanz. Mit dem Angebot sei es dem Freistaat gelungen, seine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung offener Daten weiter auszubauen. mehr...












