Nordrhein-WestfalenMehr Mittel für digitale Hochschulen
In Nordrhein-Westfalen stellt die Landesregierung bis zum Jahr 2025 den Hochschulen weitere 24 Millionen Euro für hochschulübergreifende Projekte zur Digitalisierung zur Verfügung. Damit sollen insgesamt acht neue Vorhaben umgesetzt werden, heißt es aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW). Dies geschieht auf Basis einer gemeinsamen Digitalisierungsvereinbarung von Land und Hochschulen, die im November 2020 erstmals unterzeichnet wurde und jetzt im Einvernehmen mit der Digitalen Hochschule NRW (DH.NRW – der Zusammenschluss der Hochschulen mit dem MKW) bis 2025 verlängert wird. Mit der Aufstockung der Fördermittel um 24 Millionen Euro stehen insgesamt rund 94 Millionen Euro für große und hochschulübergreifende Digitalisierungsprojekte zur Verfügung. Die Projekte sollen von einem Konsortium mehrerer Hochschulen entwickelt und nach Abschluss allen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zur Nutzung angeboten werden.
Acht neue Projekte
Auf Empfehlung der DH.NRW wurden im Zuge der Fortschreibung acht Projekte aus verschiedensten Bereichen neu in die Digitalisierungsvereinbarung aufgenommen. Themen sind unter anderem digitale Barrierefreiheit, Beratungs- und Vernetzungsangebote für Forschende und Lehrende, der Zugang zu IT-Services wie etwa Servern für Forschungsdaten, das Aufspüren und Vermeiden von Plagiaten, die Schaffung eines digitalen Zugangs zu künstlerisch-wissenschaftlichen Archivalien oder die Stärkung digitaler Kompetenzen von Hochschulbeschäftigten. Laut Wissenschaftsministerium erhalten die Hochschulen, die bei den Projekten die Federführung innehaben, die jeweils beantragten Fördermittel.
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