MACHPrägendes Jahr

[05.02.2020] Eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zeigt das vorläufige Geschäftsergebnis der MACH AG. Ein bedeutender Projekterfolg war die Umsetzung der E-Rechnung in der Bundesverwaltung sowie im Freistaat Thüringen.
MACH AG: Mitarbeiterzahl und Umsatz auch 2019 gesteigert.

MACH AG: Mitarbeiterzahl und Umsatz auch 2019 gesteigert.

(Bildquelle: MACH AG)

Das vorläufige Geschäftsergebnis der MACH AG für 2019 zeigt eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (wir berichteten). Wie das Unternehmen mitteilt, spiegelt sich das Wachstum auch in den Mitarbeiterzahlen: 2019 konnten insgesamt 50 neue Mitarbeiter gewonnen werden. Damit zähle das Unternehmen mittlerweile 430 Angestellte und habe seine Belegschaft in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender der MACH AG, sagt: „Wir haben im vergangenen Jahr vor allem in den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres Personals investiert und damit letztendlich in die Projekte mit unseren Kunden. Gleichzeitig leisteten wir Investitionen in die Weiterentwicklung unserer Lösungen sowie in unsere Infrastruktur und Ausstattung. Ich bin zuversichtlich, dass es uns auf dieser Basis gelingen wird, die so dringend notwendige Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung weiter voranzutreiben.“
2019 nimmt Sahre, der für Finanzen und Organisation, Personal-Management sowie IT zuständig ist, insgesamt als ein besonders prägendes Jahr für MACH wahr: „Wir haben viele wichtige und große Projekte bearbeitet und beachtliche Erfolge erzielt, die dazu beitragen, dass die Verwaltungen in Deutschland nicht nur papierlos, sondern auch mit geringerem Aufwand ihre Leistungen anbieten können. Gleichzeitig konnten wir in unseren Projekten wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns für zukünftige Aufgaben noch besser aufstellen.“

Erfolgsfaktor E-Rechnung

Ein bedeutender Projekterfolg gelang 2019 laut Unternehmensangaben unter anderem bei der Einführung der E-Rechnung in der Bundesverwaltung (wir berichteten). Diese Zusammenarbeit von Bundesinnenministerium und MACH werde in diesem Jahr fortgesetzt.
Das Projekt mit dem Bundesinnenministerium stehe stellvertretend für eine Serie an Projekterfolgen, die sich 2019 für MACH mit der Einführung der elektronischen Rechnung auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene einstellte. So setzte der E-Government-Spezialist laut eigenen Angaben auch im Freistaat Thüringen die E-Rechnung produktiv (wir berichteten) und schloss damit das erste Bundesland an das OZG-konforme Rechnungseingangsportal an. „Die Anbindung der Verwaltungen an das zentrale Rechnungseingangsportal sorgt nicht nur für eine erleichterte, transparente und beschleunigte Kommunikation zwischen Bürgern beziehungsweise Unternehmen und den öffentlichen Einrichtungen, sie stellt gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) dar. MACH hat in diesem Bereich im vergangenen Jahr wichtige Basisarbeit geleistet“, erläutert Arne Baltissen, der als Vorstand Märkte die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation bei MACH leitet.

Projekte 2020

Einen weiteren Schwerpunkt stellte die Weiterentwicklung und Einführung der Software MACH Personal in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen dar. Positive Meldungen kämen hier aus dem Bereich Lehre und Forschung: Zum Jahresbeginn 2020 wurde ein wichtiger Meilenstein im Thüringer Hochschulverbund erreicht: Sieben Universitäten und Hochschulen arbeiten produktiv mit der MACH ERP-Lösung im Bereich Finanz- und Personal-Management.
Stefan Mensching, Vorstand Operations bei der MACH AG, sagt mit Blick auf die aktuellen Projekte: „Die großen Finanzprojekte in den Verwaltungen werden auch in diesem Jahr weiterhin unser Geschäft bestimmen. Wir arbeiten derzeit zum Beispiel mit Hochdruck an der Einführung unserer Lösungen im Bereich des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens in den Verwaltungen der Länder Berlin (wir berichteten) und Mecklenburg-Vorpommern (wir berichteten).“
Darüber hinaus sei absehbar, dass die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes 2020 weiter an Fahrt aufnehmen wird. „Wir sind bereits mit vielen Behörden im Austausch, wenn es um die Gestaltung neuer, digitaler Verwaltungsprozesse im Zuge des OZG geht. Viel Potenzial bietet aus unserer Sicht insbesondere die Berücksichtigung der behördeninternen Prozesse. Gleichzeitig nehmen wir die so genannten Primärprozesse der Verwaltung in den Fokus, die im Austausch mit den Bürgern und Firmen das eigentliche Geschäftsfeld der Behörde ausmachen und häufig auch eine der Verwaltungsleistungen nach OZG darstellen“, sagt Arne Baltissen.

Trends von morgen

Stefan Mensching erläutert, woran das Unternehmen derzeit arbeitet: „Aktuell entwickeln wir unter anderem neue Module für unsere Software, die vor allem im dezentralen Einsatz große Vorteile bringen werden. Unser Ziel ist es, für unsere Anwender die Arbeit mit ihren individuellen ERP-Services so komfortabel wie möglich zu gestalten. So erhalten so genannte Gelegenheitsnutzer zukünftig durch eine intuitiv bedienbare Oberfläche die Möglichkeit, Prozessfreigaben oder Mitzeichnungen auch sehr einfach von unterwegs zu erledigen.“



Stichwörter: Unternehmen, MACH AG, Bilanz


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen
Hände über einer Laptop-Tastatur. Auf dem Monitor im Hintergrund sieht man Programmcode.

OutSystems: Low Code für die öffentliche Hand

[10.04.2024] Mit dem Low-Code-Ansatz lässt sich ein breites Spektrum digitaler Anwendungen mit relativ geringem Aufwand realisieren – auch in der Verwaltung. Das Software-Unternehmen OutSystems gewann jetzt die Ausschreibung für eine Low-Code-Plattform für die öffentliche Hand in Deutschland. mehr...

Eine rote Flagge mit weißem Kreuz (Dänemark-Flagge) weht vor blauem Himmel von rechts nach links.

T-Systems: Deal im Norden

[09.04.2024] Das Unternehmen T-Systems betreibt ab 2025 die Mainframe-Infrastruktur des dänischen IT-Dienstleisters KMD. Die Partnerschaft bietet auch Potenziale für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors in Deutschland, denn KMD verfügt über jahrelange Erfahrung im GovTech-Bereich. mehr...

Drei Männer in Businesskleidung stehen vor einer grauen Betonwand.

Materna: Fördermitglied beim GovTech Campus

[08.04.2024] Der GovTech Campus Deutschland will den Transfer von GovTech-Lösungen in die Verwaltung erleichtern und führt dazu Akteure aus Staat und Verwaltung, Start-ups, Unternehmen, Forschung und Zivilgesellschaft zusammen. Nun wurde das IT-Dienstleistungsunternehmen Materna Fördermitglied. mehr...

Das Bild zeigt Matthias kohlhardt, den Vorstandsvorsitzenden des Softwareunternehmens MACH AG.

MACH: Digitalisierung gegen Fachkräftemangel

[28.02.2024] Das Software-Haus MACH legt eine erfolgreiche Projektbilanz 2023 vor. Der Spezialist für die öffentliche Verwaltung sieht in der Digitalisierung und Automatisierung auch ein Mittel gegen den Fachkräftemangel. mehr...

Das Bild zeigt den Innenhof der Wiesbadener Zentrale der HZD.

HZD: Beitritt zu govdigital

[22.02.2024] Die Genossenschaft govdigital begrüßt ein neues Mitglied: Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) ist der Genossenschaft beigetreten, die nun 28 Mitglieder zählt. mehr...

Das KI-generierte Bild zeigt symbllisch die Vernetzung von ÖPNV, Individualverkehr und Sharing-Angeboten auf einer cloudbasierten Mobilitätsplattform.

Materna: Auftrag für NRW-Mobilitätsplattform

[22.02.2024] Die Landesgesellschaft NRW.Mobidrom hat den Dortmunder IT-Dienstleister Materna mit einem umfangreichen Projekt beauftragt. Ziel ist die Entwicklung einer Mobilitätsdatenplattform für Nordrhein-Westfalen, welche die vernetzte Nutzung aller Verkehrsmittel erleichtern soll. mehr...

Dataport: Projekt zum nachhaltigen IT-Kreislauf

[20.02.2024] IT-Dienstleister Dataport hat das Projekt Remarketing-BASIS gestartet. Um Ressourcen zu schonen, wird in Hamburg und Bremen aussortierte Hardware nun nicht automatisch verschrottet, sondern zunächst auf ihre Wiedervermarktung hin überprüft. mehr...

Aufgeschlagener lettischer Pass mit Sicherheitsmerkmalen im Querformat.

Veridos: Hochsichere Pässe für Lettland

[13.02.2024] Der Anbieter für integrierte Identitätslösungen Veridos hat den Zuschlag für ein Großprojekt erhalten: Gemeinsam mit der portugiesischen Staatsdruckerei werden hochmoderne Pässe an Lettland ausgeliefert. Diese sind mit zahlreichen innovativen Sicherheitsfeatures ausgestattet. mehr...

Das Bild zeigt Dr. Maria Borelli im Porträt.

ITDZ Berlin: Wechsel an der Spitze

[13.02.2024] Maria Borelli übernimmt zum 1. Juli 2024 die Geschäftsführung des ITDZ, des zentralen IT-Dienstleisters des Landes Berlin. Sie tritt die Nachfolge von Marc Böttcher an und bringt über 20 Jahre Führungserfahrung und umfassende Expertise in der digitalen Wertschöpfung mit. mehr...

Das Bild zeigt den Vorstandsvorsitzenden von Dataport, Johann Bizer, und Thomas Garbe, Geschäftsführer von SoftwareOne Deutschland

Dataport/SoftwareOne: dPhoenixSuite bundesweit

[01.02.2024] Dataport hat den Open-Source-Arbeitsplatz dPhoenixSuite für Behörden als Alternative zu proprietärer Software aus Drittstaaten entwickelt. Die Lösung umfasst alle Grundfunktionen für die tägliche Arbeit. Nun hat der IT-Dienstleister eine Vertriebspartnerschaft mit SoftwareOne geschlossen. mehr...

adesso/Aleph Alpha: Erweiterte Kooperation

[31.01.2024] Um das Potenzial generativer KI für Wirtschaft und Verwaltung noch besser erschließen zu können, haben IT-Dienstleister adesso und KI-Spezialist Aleph Alpha ihre Zusammenarbeit intensiviert. mehr...

ownCloud: Lösung für EU-Wissenschaftscloud

[24.01.2024] Die Open-Source-Lösung ownCloud Infinite Scale wird eine entscheidende Rolle in der digitalen Infrastruktur der europäischen Wissenschaftscloud spielen. Der Hersteller ownCloud hat jetzt als Teil eines Konsortiums den Zuschlag erhalten. mehr...

Materna: Neue Geschäftsausrichtung bis 2027

[09.01.2024] Die Materna-Gruppe realisiert IT- und Digitalisierungsprojekte für Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung. Nun hat die IT-Unternehmensgruppe ihre neue Geschäftsausrichtung GRIP2 für nachhaltiges Wachstum und Innovation bis 2027 präsentiert. mehr...

Materna: Aufsichtsrat verstärkt

[17.11.2023] Der Dortmunder IT-Dienstleister Materna will den Generationenübergang aktiv gestalten und hat dazu jetzt mit Nicole Materna, Lennart an de Meulen und Maria Brandt drei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat berufen. mehr...

Materna Infrastructure Solutions realisiert unter anderem Dell-Infrastrukturen für Sicherheitsbehörden.

Materna: Platin-Partnerschaft mit Dell

[16.10.2023] Die Materna-Gruppe wächst auch durch Neugründungen wie Materna Infrastructure Solutions. Das Systemhaus setzt dabei auf Dell-Infrastrukturen. Nach einem erfolgreichen ersten Geschäftsjahr wurde die Materna-Tochter Platin-Partner von Dell. mehr...