HessenVideoconferencing mit Open Source

[22.09.2022] Die hessische Landesverwaltung erneuert das Videokonferenzsystem für ihre Mitarbeiter. Bisher wurde ein Microsoft-Produkt eingesetzt, nun sollen bis zu 70.000 PC-Arbeitsplätze mit einer auf Open Source basierenden Lösung ausgestattet werden.

Seit der Corona-Pandemie gehören Videokonferenzen – neben mobilem Arbeiten und Homeoffice – zum Arbeitsalltag. So auch in der hessischen Landesverwaltung, wo in Zukunft ein neues Videokonferenzsystem zum Einsatz kommen wird. Das berichtet das Digitalministerium des Landes. Hessen hat den Aufbau und Betrieb eines neuen Videokonferenzsystems europaweit ausgeschrieben. PC-Arbeitsplätze sollen nicht mehr – wie bisher – auf Basis von Skype for Business ausgestattet, sondern mit Open-Source-Lösungen unter einer einheitlichen Oberfläche betrieben werden. Mit der künftigen Open-Source-basierten Lösung sei die Landesverwaltung nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sondern die Daten seien in der Cloud auch besser abgesichert, erläuterte Landes-CIO Patrick Burghardt.

70.000 Arbeitsplätze mit HessenConnect 2.0

Der Zuschlag für Aufbau und Betrieb der neuen Lösung ging an die Deutsche Telekom. Noch in diesem Jahr soll der schrittweise Roll-out des neuen Videokonferenzsystems HessenConnect 2.0 beginnen, rund 70.000 PC-Arbeitsplätzen landesweit gilt es auszustatten.
Die Lösung HessenConnect 2.0 basiert auf den Open-Source-Komponenten von Element/Matrix und Jitsi. Element ist Mitglied des GovTech Campus und leistet laut Ministeriumsangaben einen wichtigen Beitrag zum Gesamtprodukt. Hessen zählte im Sommer 2021 zu den Gründungsmitgliedern des GovTech Campus Deutschland, der eine bessere Vernetzung von Technologieunternehmen und Start-ups aus dem GovTech-Bereich und der öffentlichen Verwaltung zum Ziel hat (wir berichteten).





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