BVATestumgebung für das NOOTS

Sind Behörden via NOOTS vernetzt, müssen Antragstellende Nachweise nur noch einmalig übermitteln.
(Bildquelle: peacestock123/123rf.com)
Das National-Once-Only-Technical-System – meist mit der Kurzform NOOTS bezeichnet – ist ein wichtiger Bestandteil der Registermodernisierung. Es ist Grundlage für den vereinfachten Datenaustausch zwischen teilnehmenden Behörden: Liegen Daten und Nachweise bereits in einer Behörde vor, müssen sie von antragstellenden Personen nicht erneut bereitgestellt werden. Das Bundesverwaltungsamt (BVA) meldet nun, dass seit dem ersten Quartal 2025 eine NOOTS-Referenzumgebung zur Verfügung steht, die sich bei internen Testszenarien bereits bewährt hat. Ab sofort können die NOOTS-Teilnehmenden die Kommunikation zwischen der nachweisanfordernden Stelle (dem so genannten Data Consumer) und der nachweisliefernden Stelle (Data Provider) erproben. Damit ist ein Readiness-Check möglich, mit dem beide Akteure ihre Schnittstellen und Systeme vor der eigentlichen Produktivsetzung testen und weiterentwickeln können.
Mitwirkende willkommen
Mit dem vorübergehenden Anschluss von Data Consumer und Data Provider an die Referenzumgebung wird der Nachweisabruf mit simulierten Nachweisdaten getestet. Dabei werden vorgegebene Anfragen und Antworten verarbeitet, die den fachlichen und technischen Vorgaben der Systemarchitektur entsprechen. Wie das BVA betont, sind in der Referenzumgebung Data Consumer und Data Provider nicht direkt verbunden, sondern werden jeweils getrennt mit Testdaten versorgt. Dadurch soll verhindert werden, dass beim Readiness-Check unbeabsichtigt potenzielle Schadcodes ausgetauscht werden.
Das BVA lädt interessierte Stellen dazu ein, sich aktiv am Readiness-Check über die Referenzumgebung zu beteiligen. Für Fragen rund um die Referenzumgebung des NOOTS sowie den Readiness-Check steht auch ein E-Mail-Kontakt bereit (noots.umsetzung@bva.bund.de).
• BVA-Dokumentation „Integrationsanleitung Data Provider/Data Consumer“
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