Rheinland-PfalzDigitalministerin Schall ein Jahr im Amt

Rheinland-Pfalz Digitalministerin Dörte Schall: Digitale Transformation konsequent im Fokus.
(Bildquelle: MASTD / Jülich)
Eine positive Bilanz ihres ersten Jahres als Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Rheinland-Pfalz hat jetzt Dörte Schall gezogen. Ihr Antrieb sei es, Strukturen zu öffnen und Zugänge zu schaffen, zu sicherer Arbeit, digitaler Teilhabe und sozialer Unterstützung, so die Ministerin. Mit diesem klaren Fokus seien im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte gestartet und umgesetzt worden. Die digitale Transformation habe dabei konsequent im Fokus gestanden. Wie Digitalministerin Schall erklärte, habe Rheinland-Pfalz unter ihrer Führung mit der Open-Data-Strategie (wir berichteten) und dem Start einer zentralen Plattform den Zugang zu digitalen Daten im Land geöffnet. Dies stelle einen wesentlichen Schritt für Transparenz und Innovation dar. Parallel laufe seit Mai 2025 das Gesetzgebungsverfahren für ein Open-Data-Gesetz, das den Zugang zu Informationen künftig rechtlich verankere (wir berichteten).
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz investiert zudem laut eigener Aussage über 200 Millionen Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur (Glasfaserausbau, Gigabitnetze und Mobilfunkinitiativen). Darüber hinaus stelle die Verwaltung inzwischen mehr als 40 Prozent der am häufigsten nachgefragten Verwaltungsdienstleistungen digital bereit (wir berichteten). Mit Einführung der rlp-Digital-Governance soll eine vernetzte Steuerung der digitalen Transformation sichergestellt werden.
„Klare Zielsetzung ist eine menschenzentrierte, transparente und effiziente Verwaltung, die den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt“, fasst Ministerin Dörte Schall zusammen, die als aktuelle Vorsitzende der Digitalministerkonferenz auch die digitale Agenda der Länder mit Fokus auf digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz und den Schutz vor Desinformation aktiv mitgestaltet.
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