BremenDigitalisierungsschub für die Steuerverwaltung

Bremens Steuerverwaltung erhält neue Hardware und eine modernere IT-Infrastruktur.
(Bildquelle: kiss/123rf.com)
Ein kräftiger Modernisierungsschub für die bremische Steuerverwaltung soll dazu beitragen, dass die Bearbeitungszeiten von Steuererklärungen verkürzt werden können. Wie das Finanzressort Bremens bekannt gab, hat der Senat dafür Mittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro aus dem Investitionssofortprogramm beschlossen. Die Investitionen in die Leistungsfähigkeit der Steuerverwaltung sollen die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten verbessern und die Bearbeitungszeiten der Steuererklärungen verkürzen.
Bremens Finanzsenator Björn Fecker verweist aber auch darauf, dass Fortschritte im Sinne der Steuerpflichtigen Zeit brauchen: „Gleichwohl wird das nicht von heute auf morgen zu rasant sinkenden Bearbeitungszeiten führen. Denn die Technik ist das eine, die über Jahre personell ausgedünnte Steuerverwaltung das andere. Hier haben wir die Ausbildungsbemühungen deutlich verstärkt, damit die Finanzämter auf mittlere Sicht auch personell gut aufgestellt sind. Für mich sind sowohl die Investitionen als auch der personelle Aufwuchs eine Frage von Steuergerechtigkeit“, so der Senator.
Umfassendes Technik-Update
Die Geräteausstattung in der Steuerverwaltung wird auf den dSteuerClient Fat umgestellt: Künftig werden an den Arbeitsplätzen in den Finanzämtern Bremen und Bremerhaven sowie in der Landeshauptkasse leistungsfähige Notebooks eingesetzt, die effizienter und zuverlässiger sind als die bisherigen Geräte. Auch die in die Jahre gekommenen Hochleistungsscanner im Finanzamt Bremen, mit denen eingehende Steuererklärungen und Papierpost digitalisiert werden, müssen durch drei neue und leistungsfähigere Scanner ersetzt werden. Zusätzlich wird das Datennetz umfassend modernisiert.
In Planung sei auch, nicht näher benannte KI-Produkte zu beschaffen, die sowohl bei der Beantwortung von Fachfragen als auch bei der Bearbeitung steuerlicher Vorgänge unterstützen können. Nicht zuletzt sind weitere Modernisierungen wie elektronische Tafeln in den Lehrsälen, iPads für Auszubildende, mobile Videokonferenzsysteme und mobile Monitore vorgesehen. Mit diesen Maßnahmen will die Steuerverwaltung sicherstellen, dass sie in Zukunft effizient und serviceorientiert arbeiten kann.
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