Schleswig-HolsteinGründung via Plattform

Mit startuphafen.sh hat Schleswig-Holstein eine digitale Plattform für Gründung und Nachfolge, die zentrale Gründungsschritte digital zusammenführt.
(Bildquelle: www.startuphafen.sh)
Die Bundesregierung hat die 24‑Stunden‑Unternehmensgründung als ein zentrales Ziel ihrer Modernisierungsagenda benannt. Einheitliche digitale Verfahren und eine neue Once‑Only‑Plattform sollen Unternehmensgründungen künftig binnen eines Tages ermöglichen. Schleswig-Holstein kann dafür bereits auf konkrete Praxis verweisen: Mit startuphafen.sh besteht im Land eine digitale Plattform für Gründung und Nachfolge, die zentrale Gründungsschritte digital zusammenführt. Das teilt die Staatskanzlei mit. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter sagt: „Die über unser Landesprogramm Offene Innovation mit rund 350.000 Euro unterstützte Plattform führt Informations-, Beratungs- und Verwaltungsangebote zusammen. Sie macht Unternehmensgründungen einfacher, schneller und nutzerfreundlicher.“
Wie die Staatskanzlei weiter mitteilt, ermöglicht startuphafen.sh den digitalen Gründungsprozess über Schnittstellen zu bestehenden Verwaltungsangeboten wie BundID und ELSTER und wird zugleich durch regionale Lotsenstrukturen ergänzt. Mit ihrem Open-Source-Ansatz und geplanten Funktionen wie KI-gestütztem Nachfolge-Matching sei die Plattform als übertragbare und nachnutzbare Softwarelösung für die Weiterentwicklung digitaler Gründungsprozesse angelegt.
Mit bestehenden Angeboten verknüpfen
Neben startuphafen.sh gibt es in Deutschland weitere digitale Angebote, die den Gründungsprozess aus unterschiedlichen Perspektiven unterstützen, heißt es in der Pressemeldung aus Schleswig-Holstein. Die KfW‑Gründerplattform beispielsweise helfe Interessierten bundesweit bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen, Businessplänen und Finanzierungsfragen. Die Unternehmenswerkstatt Deutschland des IHK‑Netzwerks verbinde unter anderem digitale Tools mit persönlicher Beratung. startuphafen.sh wiederum sei auf die digitale Durchführung von Unternehmensgründungen ausgerichtet und binde behördliche Prozesse ein.
„Wir setzen uns als Landesregierung dafür ein, die aktuelle Debatte um die 24-Stunden-Gründung in Deutschland eng mit bestehenden und praxiserprobten digitalen Lösungen zu verknüpfen“, sagte Schrödter. „Alle drei genannten Plattformen adressieren unterschiedliche Phasen im Gründungsprozess und können gemeinsam als Modellprojekte wichtige Impulse für eine bundesweite Front-End-Lösung liefern – startuphafen.sh aufgrund seiner bereits vorhandenen Anbindung an die Ämter darüber hinaus für die angedachte, bundesweite Back-End-Lösung.“
Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein, erläutert: „Die Praxis zeigt: startuphafen.sh macht Unternehmensgründungen in Schleswig-Holstein schneller und unbürokratischer. Gemeinsam mit der KfW-Gründerplattform und der Unternehmenswerkstatt Deutschland bietet das Portal beste Voraussetzungen, die Entwicklung einer bundesweiten digitalen Lösung für Gründung und Nachfolge als Modellprojekt voranzubringen“ Durch die Einbindung der DIHK und der 79 Industrie- und Handelskammern lassen sich laut Ipsen Reichweite und Beratungsqualität wirkungsvoll verbinden.
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