valanticKI analysiert Digitalstrategien von Behörden

Der Weg zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalprojekten ist komplex - eine KI-Lösung kann bei Vorarbeiten helfen.
(Bildquelle: addictivestock/depositphotos.com)
Viele Behörden wissen, wo bei der Digitalisierung Handlungsbedarf besteht. Der Weg zur Umsetzung ist jedoch komplex und führt über aufwendige Analysen, Abstimmungen und Dokumentation. Diese Vorarbeiten will das Beratungs- und IT-Unternehmen valantic mit einer KI-gestützten Beratungsplattform govena.digital unterstützen. Die Lösung analysiert Strategiepapiere und Reifegradmodelle, verweist auf fehlende Informationen und offene Entscheidungen und bereitet Statusberichte und Entscheidungsvorlagen vor. Die Plattform kann ein Vorhaben von der Ist-Analyse über das Zielbild und die Roadmap bis zur Entscheidungsvorlage begleiten. Wie valantic betont, hat KI dabei nur unterstützende Funktion – die Entscheidungen bleiben jeweils bei den Organisationen selbst. Vorgestellt wurde das Angebot auf der Smart Country Convention in Berlin.
Vorarbeiten verschlingen Ressourcen
Der Aufwand für Vorarbeiten bei Digitalisierungsprojekten ist hoch: valantic spricht von rund vier Fünfteln der Projektzeit im öffentlichen Sektor. Hinzu kommt, dass Digitalvorhaben selten bei einer Stelle liegen: Fachbereiche, IT, Kommunen, Länder und Dienstleister verfolgen jeweils eigene Ziele. Gleichzeitig sind die Budgets knapp. Verzögerungen hätten wirkt sich darauf aus, wann Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsleistungen nutzen könnten. „Genau dort setzt govena.digital mit souveräner KI-Unterstützung an. Für Verwaltungen ist dabei Souveränität entscheidend, und sie beginnt bei den Daten“, erklärt Tiemo von Hinckeldey, Partner bei valantic und Leiter der Public Sector Practice.
Wissen bleibt erhalten
govena.digital greift laut valantic auf Methodenwissen aus mehreren hundert Mandaten im öffentlichen Sektor zurück. Die fachliche Bewertung sowie die Einschätzung politischer Zusammenhänge und möglicher Widerstände bleiben Aufgabe der Berater und der jeweiligen Organisation. Alle KI-gestützten Prozesse laufen nach Unternehmensangaben auf einer DSGVO-konformen Infrastruktur in Deutschland; sensible Projektdaten werden nicht zum Training der Modelle genutzt. Das gewonnene, strukturierte Wissen lässt sich zudem nach Projektende in ein Dokumentenmanagementsystem (DMS), nach Confluence oder SharePoint überführen. Diese Exportmöglichkeit soll nach Darstellung von valantic einen Vendor-Lock-in vermeiden. Wissen und Entscheidungsgrundlagen sollen so bei der Organisation erhalten bleiben, auch wenn Personal oder Dienstleister wechseln.
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