[03.06.2026] Die Open Source Business Alliance unterstützt den ZenDiS-Vorstoß für einen Souveränitätscheck, sieht aber Nachbesserungsbedarf. Digitale Souveränität dürfe nicht auf Standortfragen oder Exit-Strategien verengt werden, sondern müsse den Abbau bestehender Abhängigkeiten messen.
Mit seinem Kriterienpapier zu digitaler Souveränität habe das ZenDiS eine wichtige Debatte initiiert, sagt der OSBA-Vorstandsvorsitzende Peter Ganten. Es brauche jedoch klare Kriterien in der Beschaffung und den Mut, „Souveränitätswashing“ beim Namen zu nennen.
(Bildquelle: OSBA/Univention)
Der Begriff „digitale Souveränität“ ist derzeit hart umkämpft. Für viele gilt bereits als souverän, wer auf einen europäischen Anbieter setzt oder Daten in einem Rechenzentrum, das sich in Deutschland befindet, speichert. Doch sollte digitale Souveränität keine Frage des Standortes, sondern der Kontrollierbarkeit sein, konstatiert der Branchenverband Open Source Business Alliance (OSBA). Im Rahmen einer laufenden Fachdiskussion hat die OSBA nun eine Stellungnahme vorgelegt. Das ...
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