[18.02.2026] Die Lizenzkosten der Bundesverwaltung für Microsoft-Produkte steigen seit Jahren, inzwischen liegen sie bei rund einer halben Milliarde Euro. Diese Mittel fehlen für die Modernisierung des Staates, beklagt die OSBA. Stärkere Investitionen in Open Source hingegen unterstützen wichtige digitalpolitische Ziele.
Notebook auf gelber Tischplatte, darauf liegen Bündel von Euro-Scheinen in variierter Stückelung.

Das Festhalten der Bundesverwaltung an Produkten des US-Konzerns Microsoft ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch kostspielig.

(Bildquelle: anatolik1986/123rf.com)

Jahr für Jahr gibt die Bundesverwaltung Hunderte von Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen aus, mit stark steigender Tendenz. Waren es 2023 noch 274,1 Millionen Euro, stieg der Betrag im Folgejahr auf 347,4 Millionen und zuletzt auf 481,1 Millionen Euro. Das berichtet der Branchenverband Open Source Business Alliance (OSBA) unter Bezugnahme auf die Antwort des Bundstages auf eine Anfrage der Abgeordneten Rebecca Lenhard. Der Hintergrund für diese Preissteigerungen sind nicht gestiegene ... mehr...

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Schleswig-HolsteinFür Digitalisierungspreis bewerben

[10.03.2020] In Schleswig-Holstein ist die Bewerbungsphase für den diesjährigen Digitalisierungspreis gestartet. Die besten digitalen Projekte werden mit 75.000 Euro Preisgeld prämiert. mehr...

Nordrhein-WestfalenGeobasisdaten uneingeschränkt nutzbar

[10.03.2020] Die amtlichen Geobasisdaten der Vermessungs- und Katasterverwaltung stehen in Nordrhein-Westfalen jetzt ohne Einschränkung zur Verfügung. mehr...

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CGI: BMI erteilt Zuschlag für IT-Services

[09.03.2020] Das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat dem IT-Dienstleister CGI den Zuschlag für die Bereitstellung von Services für die technologiespezifische IT-Betriebsunterstützung erteilt. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Novelle des E-Government-Gesetzes

[09.03.2020] Das E-Government-Gesetz Nordrhein-Westfalens soll auf alle Schulen, Hochschulen und fast alle Landesbehörden ausgeweitet werden. Das Kabinett hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Ein Portalgesetz soll den Rechtsrahmen für die Digitalisierung wirtschaftsbezogener Verwaltungsleistungen schaffen. mehr...

BMEL: 18 Millionen Euro für KI-Vorhaben

[06.03.2020] Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will praxisorientierte Projekte zum Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft, der Lebensmittelkette, der gesundheitlichen Ernährung und den ländlichen Räumen fördern. Bis zum Jahr 2023 sind dazu 18 Millionen Euro im Haushalt des Ministeriums vorgesehen. mehr...

Sachsen und Bayern unterzeichnen Absichtserklärung für eine engere Kooperation im IT-Bereich.

Bayern / Sachsen: IT-Kooperation besiegelt

[05.03.2020] Eine engere Zusammenarbeit im IT-Bereich haben die Freistaaten Bayern und Sachsen vereinbart. Ein Kooperationsfeld ist die Steuer-IT, das Reise-Management und das volldigitalisierte Beihilfeverfahren könnten folgen. mehr...

Rund 200 Besucher haben in diesem Jahr am HZD SUMM.IT teilgenommen.

Hessen: HZD SUMM.IT 2020

[04.03.2020] Entscheider der hessischen Landesverwaltung trafen sich vergangene Woche beim HZD SUMM.IT 2020. Nach dem Eröffnungsprogramm präsentierte die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) in einer Fachausstellung sowie in Vorträgen aktuelle IT-Lösungen und -Trends. mehr...

Martin Wibbe ist ab dem 1. April 2020 neuer CEO der Materna-Gruppe.

Materna: Neuer CEO ab April

[04.03.2020] Die Materna-Gruppe steht ab April unter neuer Führung: Martin Wibbe wird neuer Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters. Aktuell führt Finanzvorstand (CFO) Michael Knopp das Beratungsunternehmen interimsmäßig allein. mehr...

Bund: Online-Fragebogen zur Datenstrategie

[03.03.2020] Der Fragebogen für die öffentliche Beteiligung am Konsultationsprozess zur Datenstrategie der Bundesregierung ist jetzt online. Eine Beteiligung ist bis zum 3. April 2020 möglich. mehr...

Bayern: Digitalministerin Judith Gerlach stellt die Blockchain-Strategie des Freistaats vor.

Bayern: Strategie für Blockchain

[03.03.2020] Ihre Blockchain-Strategie hat die bayerische Staatsregierung vorgestellt. Ein Fokus wird auf die Umsetzung konkreter Anwendungen und Maßnahmen gelegt. mehr...

Nikolaus Hagl
interview

SAP: Den Erfindergeist wecken

[02.03.2020] Die Industrie ist bei der Automatisierung weit fortgeschritten, auch die Vorteile von Cloud-Services werden geschätzt. Was kann die öffentliche Hand davon lernen? Kommune21 sprach darüber mit Nikolaus Hagl, Leiter des Geschäftsbereichs Public Sector bei SAP. mehr...

Thüringen: Elektronischer Steuerbescheid

[02.03.2020] In Thüringen wird das Besteuerungsverfahren digitaler: Statt nur der Steuerberechnung liegen künftig die Steuerbescheide in Gänze elektronisch vor. Die Papierausfertigungen fallen weg. mehr...

BMFSFJ: Kinderzuschlag digital

[28.02.2020] Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stellt mit dem KinderzuschlagDigital ein neues Online-Angebot zur Verfügung. Bei der Entwicklung und Skalierung der digitalen Angebote wird das Ministerium von seinem Innovationsbüro begleitet, das jetzt ebenfalls vorgestellt wurde. mehr...

Umfrage: Verwaltung punktet beim Kundenservice

[28.02.2020] Die Helpdesk-Angebote der öffentlichen Verwaltung werden in Deutschland gut bewertet. Das ergab das „Digital Government Barometer“ von Sopra Steria. Die Bürger zeigten sich dabei mit allen medialen Kanälen gleichermaßen zufrieden. mehr...

Andreas Kleinknecht
interview

Interview: Zwischen den Polen

[28.02.2020] Der Bund will die Abhängigkeit von einzelnen IT-Anbietern verringern, um die digitale Souveränität zu stärken. Kommune21 sprach darüber mit Andreas Kleinknecht, der bei Microsoft das Geschäft mit der öffentlichen Hand verantwortet. mehr...

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