BMDSAlles zur Digitalen Dachmarke an einem Ort

Vertrauensbildende Maßnahme: Staatliche Online-Angebote sollen leichter als solche zu erkennen sein.
(Bildquelle: DigitalService des Bundes)
Die Digitale Dachmarke für staatliche Online-Angebote erhält eine zentrale Anlaufstelle. Unter dachmarke.gov.de werden Informationen zur Dachmarke, zu ihren Kennzeichnungselementen und zur Beantragung gebündelt. Die neue Website richtet sich vor allem an Verwaltungsmitarbeitende, die digitale Angebote von Bund, Ländern oder Kommunen einheitlicher und als staatliche Services erkennbar machen wollen. Wie das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) mitteilt, haben im Rahmen der laufenden Pilotierung bereits knapp 160 staatliche Websites mindestens ein Element der Dachmarke eingebunden. Weitere Anfragen seien in Bearbeitung.
Erkennbarer staatlicher Absender
Die Kennzeichnung mit der Dachmarke soll Online-Angebote von Bund, Ländern und Kommunen wiedererkennbarer machen, damit Vertrauen schaffen und zugleich vor Desinformation oder missbräuchlich nachgeahmten Verwaltungsangeboten schützen.
Dafür stehen vier modular einsetzbare Elemente zur Verfügung: Bildzeichen, gov.de-Domain, Kopfzeile und Designsystem. Sie können je nach Angebot einzeln oder kombiniert in digitale Verwaltungsservices integriert werden. Die Dachmarke ist als freiwilliges Kennzeichnungssystem angelegt und soll dort eingesetzt werden, wo ein klarer staatlicher Absender bislang nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.
Orientierung für die Beantragung
Die neue Website erklärt detailliert, welche Vorteile die Dachmarke bieten soll, stellt die einzelnen Elemente vor und führt Schritt für Schritt durch die Beantragung. Zudem gibt sie Hinweise zur Wahl eines verständlichen Domain-Namens für staatliche Online-Angebote. Die nun eingerichtete zentrale Webseite soll dazu beitragen, die Dachmarke in der Verwaltung breiter bekannt zu machen und einheitlicher anzuwenden.
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