SachsenDatenschutzbeauftragte startet Mastodon-Kanal

[07.11.2022] Sachsens Datenschutzbeauftragte informiert ab sofort auf dem Kurznachrichtendienst Mastodon über aktuelle Themen rund um den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

Als Alternative zu Twitter nutzt die Sächsische Datenschutzbeauftragte Juliane Hundert für ihre Öffentlichkeitsarbeit künftig den Microblogging-Dienst Mastodon. „Kommunikation über soziale Netzwerke funktioniert auch datenschutzfreundlich und ohne die großen Tech-Konzerne. Der Kurznachrichtendienst Mastodon ist dafür ein gutes Beispiel. Er ist dezentral, werbefrei und kommt ohne Überwachung der Nutzenden aus“, erklärt Hundert. „Für mich ist die Plattform deshalb ein wichtiger Bestandteil einer zeitgemäßen und bürgernahen Kommunikation. Mit meiner Behörde informiere ich bei Mastodon über aktuelle Themen rund um den Datenschutz und die Informationsfreiheit und würde mich freuen, wenn demnächst auch weitere öffentliche Stellen aus Sachsen hier zu finden sind.“
Nutzerinnen und Nutzer können auf Mastodon Kurznachrichten mit einer maximalen Länge von 500 Zeichen veröffentlichen – so genante Toots oder im deutschen Tröts. Auch Bilder und Videos können eingebunden werden. Anders als bei Twitter gibt es auf Mastodon keinen zentralen Anbieter des Dienstes, vielmehr besteht das Netzwerk aus einer Vielzahl an Servern, auf denen so genannte Mastodon-Instanzen laufen. Ein weiterer Unterschied: Bei Mastodon gibt es keinen Algorithmus, der auf Basis der detaillierten Auswertung des persönlichen Nutzungsverhaltens Nachrichten sortiert und damit so genannte Filter-Blasen generiert. Stattdessen werden die Neuigkeiten der abonnierten Kanäle chronologisch geordnet.
Ihr Mastodon-Profil betreibt die Sächsische Datenschutzbeauftragte auf einer Instanz des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI). Es ist dort öffentlich und ohne Registrierung einsehbar.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Social Media
Eingeschaltetes Smartphone liegt diagonal auf einem grauen Stoff. Auf dem Screen sieht man Logos verschiedener Social-Media-Plattformen.

Social Media: Bundesbauministerium bei Instagram

[02.07.2024] Das Bundesbauministerium informiert jetzt auch auf der Foto- und Video-Plattform Instagram über Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung. Damit sollen noch mehr Menschen erreicht werden als durch das bisherige Social-Media-Engagement. mehr...

Blick über die Schulter einer langhaarigen Person, die ein Smartphone hält.

Sachsen: Polizei-News auf WhatsApp

[14.06.2024] Die Polizei Sachsen startet im Messenger-Dienst WhatsApp einen eigenen Kanal. Damit wird eine weitere Möglichkeit aufgebaut, Bürgerinnen und Bürger schnell und unmittelbar mit Informationen zu den Themen Polizei und Sicherheit zu erreichen. mehr...

Eingeschaltetes Smartphone liegt diagonal auf einem grauen Stoff. Auf dem Screen sieht man Logos verschiedener Social-Media-Plattformen.

Bitkom: Social Media als Informationsquelle

[30.04.2024] Mehr als die Hälfte der Internet User informiert sich in sozialen Medien über Politik – davon folgt aber nur eine Minderheit den Accounts von Politikern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bitkom. Der Verband rät dennoch Politikern aller Ebenen, sich auf Social Media zu engagieren. mehr...

Ein Smartphone liegt schräg auf einer blauen Oberfläche. Der weiße Screen zeigt in der Mitte das WhatsApp-Logo

Bund: Die Regierung auf WhatsApp

[18.04.2024] Das Bundespresseamt ist ab sofort mit einem eigenen Kanal auf WhatsApp vertreten. WhatsApp-Kanäle müssen gezielt abonniert werden, um die Inhalte zu sehen; Abonnenten können aber keine eigenen Antworten schreiben. Der Bund will mit seinem Informationsangebot vor allem Menschen erreichen, die klassische Social-Media-Plattformen nicht nutzen. mehr...

Eine Hand hält ein Smartphone hoch, auf dessen Screen das TikTok-Logo zu sehen ist.

Baden-Württemberg: Finanzministerium startet TikTok-Kanal

[12.04.2024] Das Finanzministerium Baden-Württemberg geht neue Wege, um vor allem jüngere Menschen zu erreichen. Dazu startet das Ministerium unter dem Handle finanzenbw einen eigenen Kanal auf dem Videoportal TikTok. TikTok ist mittlerweile eine der am häufigsten genutzten Social-Media-Plattformen. mehr...

Eine langhaarige junge Frau steht auf einer Wiese und blickt lächelnd in ihr Smartphone.

Finanzverwaltung NRW: Nachwuchswerbung per Whats App

[11.03.2024] Seit Anfang des Jahres können junge Menschen, die sich für eine Ausbildung im Finanzamt Nordrhein-Westfalen oder das duale Studium an der Hochschule für Finanzen interessieren, ihre Fragen einfach über den Messenger WhatsApp per Smartphone stellen. mehr...

Das Bild zeigt Bundesinnenministerin Nacy Faeser im Gespräch mit den Machern des Projects Eagle, mit dem Hasskommentare im Internet aufgespürt werden kann.

Jugend forscht: Innovation gegen Online-Hass

[23.02.2024] Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat sich mit den Bundessiegern von Jugend forscht im Bereich Mathematik/Informatik getroffen, um über neue Methoden gegen antisemitische Hetze in sozialen Medien zu diskutieren. mehr...

EU-Kommission: Verfahren gegen X eröffnet

[20.12.2023] Gegen die Plattform X wurde jetzt im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste (DSA) ein förmliches Verfahren eröffnet. Der Vorwurf, dem die EU-Kommission dabei nachgehen will, lautet: Verbreitung von illegalen Inhalten. Auch der so genannte blaue Haken wird auf den Prüfstand gestellt. mehr...

Thüringen: Umweltministerium verlässt X

[26.10.2023] Das Thüringer Umweltministerium hat sich von der Plattform X (ehemals Twitter) zurückgezogen und will in Zukunft andere Social-Media-Kanäle nutzen. mehr...

Rheinland-Pfalz: LfDI informiert auf Mastodon

[09.10.2023] Der bisherige Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, Dieter Kugelmann, wurde vom Landtag für eine zweite Amtsperiode betätigt, die im Oktober begann. Die Behörde ist nun auch auf Mastodon präsent. mehr...

Hessen: Mehr Datenschutz mit Mastodon

[07.03.2023] Hessens Landesdatenschutzbeauftragter Alexander Roßnagel hat die Eröffnung einer Mastodon-Instanz durch die Landesregierung ausdrücklich begrüßt. Der Mikroblogging-Dienst Mastodon sei mit weniger datenschutzrechtlichen Bedenken verknüpft als andere Social-Media-Plattformen. mehr...

Bundesregierung: BfDI untersagt Betrieb der Fanpage

[24.02.2023] Den Betrieb der Facebook Fanpage der Bundesregierung hat jetzt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) untersagt. Dass Grundsätze des Datenschutzrechts eingehalten werden, konnte von den Betreibenden laut BfDI bislang nicht überzeugend nachgewiesen werden. mehr...

Die hessische Staatskanzlei und mehrere Ministerien des Landes nutzen jetzt den Mikroblogging-Dienst Mastodon.

Hessen: Landesregierung nutzt Mastodon

[20.02.2023] Mit eigenen Nutzerkonten sind nun die Staatskanzlei und weitere Ministerien in Hessen bei dem Mikroblogging-Dienst Mastodon vertreten. Die Einführung des neuen Social-Media-Angebots sei in enger Abstimmung mit dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI) erfolgt. mehr...

Bundesregierung: Instagram-Account gestartet

[25.01.2023] Die Bundesregierung ist jetzt auch auf Instagram vertreten. Mit dem neuen Informationsangebot setzt das Bundespresseamt den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern auf einer weiteren Social-Media-Plattform fort. mehr...

Bundesinnenministerium jetzt auch auf Instagram vertreten.

BMI: Informationen auf Instagram

[06.12.2022] Das Bundesinnenministerium informiert seit Anfang Dezember auch via Instagram über seine Arbeit. mehr...