BrandenburgEntwurf zum Digitalprogramm 2025

[17.12.2021] Die Landesregierung Brandenburgs hat die Entwurfsfassung ihres neuen Digitalprogramms 2025 vorgestellt. Das Programm setzt die Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg von 2018 fort. Die Landesregierung lädt Interessierte zum Online-Beteiligungsverfahren zum Entwurf ein.

In Brandenburg treibt die Landesregierung den digitalen Wandel weiter voran. Auf einer Veranstaltung in der DigitalAgentur Brandenburg in Potsdam stellte der Digitalbeauftragte Staatssekretär Benjamin Grimm die Entwurfsfassung des neuen Digitalprogramms 2025 vor. Grimm betonte, dass mit dem Digitalprogramm #dp25 ein Programm für die Digitalisierung in Brandenburg vorliege, das „für die Menschen da ist“. Deshalb spielten neben dem weiteren Infrastrukturausbau auch Kompetenzentwicklungen, Unterstützungsangebote und Barrierefreiheit eine zentrale Rolle im Digitalprogramm. Das Programm sei praxisnah und handlungsorientiert und zeige anhand konkreter Vorhaben, wie Digitalisierung in dem Flächenland so umgesetzt werden könne, dass sie alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche voranbringen könne.
Das Digitalprogramm 2025 ist eine Weiterentwicklung der Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg, das im Jahr 2018 veröffentlicht wurde. Das Digitalprogramm baut auf den Digitalisierungsstrategien der Ressorts auf, die im September im Digitalkabinett verabschiedet worden waren. Zudem seien bei der Gestaltung der Digitalisierungsvorhaben drei Perspektiven berücksichtigt worden: die der Einzelnen, der Gesellschaft und des Staates. Das Digitalprogramm 2025 übersetze diese Perspektiven in drei Leitebenen, verknüpfe die Ziele und Maßnahmen der Ressorts und untersetze sie mit nachvollziehbaren Meilensteinen, so Grimm. Grimm stellte verschiedene konkrete Digitalisierungsvorhaben aus dem Digitalprogramm vor, darunter den Aufbau eines Digitalen Leitkrankenhauses in Cottbus, die Weiterentwicklung der SchulCloud, die IT-gestützte Waldbrandfrüherkennung und die Förderung von Innovations- und Kompetenzzentren zur Digitalisierung der Wirtschaft in Brandenburg.
Die Veröffentlichung der Konsultationsfassung stellt auch den Startpunkt zu einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung dar. Bis zum 31. Januar 2022 steht allen Interessierten ein Online-Beteiligungsverfahren für Fragen und Anregungen offen. Außerdem sind eine Verbändeanhörung sowie zwei Dialogveranstaltungen im Land für das erste Quartal kommenden Jahres geplant. Nach dem Ende der Konsultationsphase sollen die Rückmeldungen Eingang in das Digitalprogramm finden. Das Digitalprogramm 2025 soll im Frühjahr nächsten Jahres vom Digitalkabinett verabschiedet werden.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Politik
Wehende Brandenburg-Flagge mit dem Landeswappen, das einen Adler zeigt.

Brandenburg: Breiter Dialog für neue Digitalstrategie

[07.09.2026] Brandenburg bezieht Verbände, Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen in die Erarbeitung der neuen Digitalstrategie ein. Nach Online-Befragung und Verbändeanhörung folgt im September ein Kommunalworkshop. Die Strategie soll bis Ende 2026 verabschiedet und veröffentlicht werden. mehr...

Porträt Anke Pörksen

Niedersachsen: Neue Strukturen bringen Digitalisierung voran

[04.09.2026] Ein Jahr nach der Neuordnung seiner Digitalpolitik zieht Niedersachsen eine positive Bilanz: Zuständigkeiten wurden neu geordnet, Strukturen geschaffen, wichtige Fortschritte sind sichtbar. Nun sollen Verwaltungsdigitalisierung, KI und Cyber-Sicherheit weiter vorankommen. mehr...

Gruppenbild im Scdhlosspark

Digitalpolitik: Kabinettsklausur in Neuhardenberg

[31.08.2026] Bei ihrer Kabinettsklausur in Neuhardenberg beriet die Bundesregierung unter anderem über industrielle KI, digitale Souveränität und Bürokratieabbau. Mit weniger Berichtspflichten sowie schnelleren Genehmigungen und Unternehmensgründungen will sie die Wirtschaft entlasten. mehr...

Blick vom Spreeufer auf das Reichstagsgebäude.

Bundeshaushalt 2027: Digitaletat steigt auf 1,44 Milliarden Euro

[27.08.2026] Der Haushaltsentwurf 2027 sieht für das Bundesdigitalministerium höhere Ausgaben für die IT-Infrastruktur und mehr Mittel aus dem Sondervermögen vor. Schwerpunkte sind Breitbandausbau und Verwaltungsdigitalisierung. Bei Mobilfunk und Registermodernisierung wird dagegen gekürzt. mehr...

Luftaufnahme Berlin, Blick über die Museumsinsel auf den Alexanderplatz

Bitkom: Wie digital sind Berlins Parteien?

[24.08.2026] Welche Berliner Parteien passen bei digitalpolitischen Fragen zu den eigenen Positionen? Zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September gleicht der neue Bitkomat die Antworten der Nutzerinnen und Nutzer auf 20 Thesen mit den Angaben der im Parlament vertretenen Parteien ab. mehr...

Außenansicht des Rathauses in Bremen

Bremen: Leitplanken für Verwaltungs-KI

[21.08.2026] Der Bremer Senat hat jetzt eine KI-Strategie für die Verwaltung beschlossen. Sie soll den Einsatz der Technologie mit sieben Handlungsschwerpunkten und 39 Projekten verbindlich steuern, um Verfahren zu beschleunigen, Beschäftigte zu entlasten und die Datenhoheit zu sichern. mehr...

Dänemark ist ein Leuchtturm bei der Digitalisierung.

Schleswig-Holstein/Dänemark: Zwei Digitalregionen rücken zusammen

[20.08.2026] Schleswig-Holstein und Dänemark vertiefen ihren Austausch zur digitalen Verwaltung. In Flensburg diskutierten Fachleute aus Verwaltung, Wirtschaft und Technologie über erfolgreiche gemeinsame Projekte sowie Ansätze für die weitere Zusammenarbeit, etwa bei Verwaltungsdigitalisierung, Cyber-Sicherheit und Open Source. mehr...

3D-Rendering einer Lupe über einem aufgeschlagenen Buch mit einem Paragrafenzeichen.

Berlin: Start des Digitalchecks

[14.08.2026] Werden Gesetze von Anfang an digitaltauglich gestaltet, können Verfahren beschleunigt und Verwaltungskosten gesenkt werden. Für die dahingehende systematische Prüfung von Gesetzesvorhaben in ihrer Frühphase hat sich der Begriff „Digitalcheck“ etabliert. Einen solchen hat nun auch das Land Berlin beschlossen. mehr...

Porträt von Finanzminister Heiko Geue

Mecklenburg-Vorpommern: Zwei Strategien für digitale Verwaltung

[10.08.2026] Mecklenburg-Vorpommern ordnet die Verwaltungsdigitalisierung mit zwei Strategien neu: Eine bündelt 43 Maßnahmen für die Landesverwaltung bis 2030. Die andere legt in zwölf Grundsätzen fest, wie Land und Kommunen digitale Vorhaben gemeinsam planen, priorisieren und umsetzen. mehr...

Gruppenbild vor Holzvertäfelung

Baden-Württemberg: Maßnahmen zum Bürokratieabbau

[05.08.2026] Die Modernisierung des Staatswesens zählt in Baden-Württemberg zu den zentralen Vorhaben der laufenden Legislaturperiode. Nun hat die Landesregierung wichtige Strukturentscheidungen zum Bürokratieabbau getroffen und das Effizienzgesetz auf den Weg gebracht. mehr...

Balkengrafik

Brandenburg: Immer mehr Fokusdienste angebunden

[04.08.2026] Brandenburg informiert über den Roll-out der 15 von Bund und Ländern priorisierten Fokusleistungen. Fünf sind bereits vollständig umgesetzt, bei mehreren weiteren wurden in den vergangenen Monaten zusätzliche Stellen angebunden. mehr...

Mehrere Flaggen mit dem bayrischen blau-weißen Rautenmuster vor blauem Hintergrund.

Bayern: Weiß-blaue Erfolgsbilanz

[28.07.2026] Bayerns Digitalminister Fabian Mehring zog im Landtag eine ausgesprochen wohlwollende Bilanz der eigenen Digitalpolitik. Den Freistaat sieht er bei der Digitalisierung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft auf Kurs und bei der Verwaltungsdigitalisierung bereits als Taktgeber Deutschlands. mehr...

Landesdienstflagge Mecklenburg-Vorpommern, nahaufnahme des in Falten liegenden Fahnenstoffes

Mecklenburg-Vorpommern: Beitritt zum Zweckverband eGo-MV

[28.07.2026] Mecklenburg-Vorpommern tritt dem kommunalen Zweckverband eGo-MV bei. Land und Kommunen wollen damit ihre Zusammenarbeit bei IT-Infrastrukturen, Standards und gemeinsamen Digitalisierungsprojekten verbindlicher organisieren. mehr...

Deutschland/Frankreich: Kooperation bei KI-Sicherheit und digitaler Souveränität

[27.07.2026] Deutschland und Frankreich bauen ihre Zusammenarbeit bei KI-Sicherheit und digitaler Souveränität aus. Die Vereinbarungen sollen gemeinsame Bewertungen leistungsfähiger KI-Modelle ermöglichen und Europas Rolle bei der sicheren Nutzung von Künstlicher Intelligenz stärken. mehr...

Hände und Torso einer mutmaßlich weiblichen Person, die mit nachdenklicher Pose ein Smartphone hält.

BMDS: One-Stop-Shop für die Sozialverwaltung

[21.07.2026] Die Sozialplattform soll zum zentralen digitalen Zugang für Sozialleistungen ausgebaut werden. Vorgesehen sind durchgängig digitale Verfahren, Registerabrufe über NOOTS sowie perspektivisch die Anbindung von Deutschland-App und EUDI-Wallet. mehr...