DigiLabs20Internationale Konferenz

[15.10.2020] Digitalisierungslabore und -agenturen spielen eine wichtige Rolle für den Digitalisierungsfortschritt. Um sie stärker miteinander zu vernetzen, findet vom 10. bis 11. November in Lübeck eine Hybrid-Konferenz der europäischen Digitallabore statt.

Das Konzept des Digitalisierungslabors wurde in Deutschland im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) bekannter. Aber auch andere EU-Länder setzen auf Digitalisierungslabore oder -agenturen, um wichtige nationale und europäische Projekte voranzubringen. Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) das in Lübeck ansässige Joint eGov and Open Data Innovation Lab (JIL) damit beauftragt, eine Konferenz der europäischen Digitallabore auszurichten. Die Konferenz „DigiLabs20 – Die digitale Zukunft Europas gestalten“ findet vom 10. bis 11. November 2020 in Lübeck statt. Es soll die Digitalisierungslabore auf EU-Ebene stärker miteinander vernetzen und so den Erfahrungsaustausch unterstützen.
Christian Rupp, CIO des Gastgebers JIL, erklärte, die Zusammenführung der europäischen Digitalisierungslabore solle allen Teilnehmern die Möglichkeiten des Programms Digital Europe verdeutlichen. Vertretern deutscher Digitalisierungslabore böte die Konferenz die einmalige Gelegenheit, Zugang zum Netzwerk von mehr als 27 DigiLabs aus der EU zu erhalten. Bundes-CIO Markus Richter hob den Nachnutzungsgedanken hervor: „Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen in den Mitgliedstaaten: Wenn wir innovative Lösungen aus den Laboren bekannter machen und europaweit nachnutzen, profitieren alle davon.“

Vielseitiges Programm

An dem umfassenden zweitägigen Programm sind Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Bundes-CIO und Staatssekretär Markus Richter sowie Digitalisierungsexperten aus mehr als 12 Nationen beteiligt. Alle Aspekte der Arbeit in Digitalhubs sollen beleuchtet werden: von der Konzept- und Ideenfindung über das Prototyping bis hin zur Skalierung und Vermarktung von E-Government-Services. Zu den europäischen Teilnehmern gehören Ines Mergel (Digital Competence Framework), Robert Krimmer (Single Digital Gateway and Data Once Only), Morten Hougaard Zeberg (Digital Ready Legislation), Rikke Meyerhof Nielsen (Usability Guides) sowie der Filmemacher Dieter-Michael Grohmann (How to promote eGov Services). Der erste Konferenztag findet im begrenzten Rahmen vor Ort und online statt, der zweite Tag soll ausschließlich per Livestream übertragen werden. Konferenzsprache ist Englisch.





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