OSBAInnovative Open-Source-Lösungen gesucht

Die Preisverleihung für den Open-Source-Wettbewerb 2026 erfolgt, wie schon im Vorjahr, im Rahmen der SCCON.
(Bildquelle: OSBA)
Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht der bundesweite Open-Source-Wettbewerb 2026 in die zweite Runde. Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität“ startet der Bundesverband für digitale Souveränität, die Open Source Business Alliance (OSBA), erneut den Wettbewerb für Behörden und öffentliche Institutionen. Er richtet sich an Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene und an öffentliche Unternehmen und Institutionen, die Open-Source-Software produktiv einsetzen. Bewerbungen sind online bis zum 30. Juni 2026 möglich.
Als ideeller Träger unterstützt das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) die Initiative, finanziell und organisatorisch wird der Wettbewerb außerdem vom Linux-Spezialisten SUSE und dem Beratungsunternehmen Capgemini unterstützt.
Sichtbarkeit für erfolgreiche Open-Source-Vorhaben
Ausgezeichnet werden Projekte, die Verwaltungsprozesse effizienter gestalten, Abläufe digitalisieren und die Zusammenarbeit zwischen Behörden verbessern. Der Wettbewerb will praxiserprobte Lösungen sichtbar machen und den Austausch bewährter Ansätze – über Verwaltungsebenen hinweg – fördern. „Bereits im vergangenen Jahr zeigte der Wettbewerb mit 39 Einreichungen und rund 5.700 Stimmen im Community-Voting, dass Open-Source-Lösungen in der Verwaltung an Bedeutung gewinnen. Der Wettbewerb signalisiert deutlich: Offene Standards und gemeinschaftliche Innovation sind entscheidend für zukunftsfähige Digitalisierung“, betont der OSBA-Vorstandsvorsitzende, Peter H. Ganten.
Von Fachverfahren bis Strategie
In vier unterschiedlichen Kategorien wird jeweils ein herausragendes Open-Source-Projekt ausgezeichnet. In der Kategorie „Fachverfahren“ werden Lösungen prämiert, die Verwaltungsleistungen effizienter machen und Abläufe verbessern. „Interne Verwaltungsanwendungen“ würdigt Anwendungen, die interne Prozesse modernisieren und Arbeitsabläufe innerhalb der Verwaltung optimieren. In der Kategorie „Transformation“ werden Strategien und Projekte ausgezeichnet, die digitale Veränderungen in Verwaltungsstrukturen nachhaltig verankern. „Künstliche Intelligenz“ schließlich zeichnet KI-Anwendungen aus, welche die digitale Leistungsfähigkeit der Verwaltung gezielt erweitern. Evaluiert werden die eingereichten Projekte auch im Jahr 2026 von einer hochkarätig besetzten Fachjury. Ergänzend wird ein Publikumspreis, der Community Award, vergeben. Die Preisverleihung wird im Rahmen der diesjährigen Smart Country Convention im Oktober in Berlin stattfinden.
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