HessenDigital vernetzt für bessere Mobilität

Verkehrsmanagementzentrale RheinMain hat den Betrieb aufgenommen.
(Bildquelle: @Hessen Mobil)
Die aktuellen Herausforderungen im Verkehrssektor sind umfangreicher denn je. Insbesondere in Ballungsgebieten führt das zu erheblichen Belastungen für Verkehrsteilnehmende, Anwohnende, die Wirtschaft sowie die Umwelt und das Klima.
Weil ein Ausbau der Verkehrsinfrastruktur jedoch langwierig, ressourcenintensiv und an vielen Stellen kaum möglich ist – so wie etwa im stark bebauten Rhein-Main-Gebiet –, müssen andere Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die vorhandene Straßeninfrastruktur effizienter zu nutzen.
In Hessen soll dies durch eine im House of Logistics & Mobility (HOLM) in Frankfurt am Main eingerichtete Verkehrsmanagementzentrale RheinMain (VMZ RheinMain) geschehen, die jetzt durch den hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori feierlich eröffnet wurde und damit in den Regelbetrieb startet.
Wie Hessen Mobil, der Mobilitätsdienstleister für Hessen, mitteilt, ist die VMZ RheinMain künftig zuständig für die Umsetzung von Verkehrsmanagementstrategien. Grundlage hierfür sei eine flächendeckende Verkehrslageerfassung und -qualitätsbewertung. Hierfür sollen insbesondere Floating Car Data (FCD), Verkehrsmeldungen und Baustellendaten systematisch in Echtzeit ausgewertet werden.
Dass in der VMZ RheinMain neue innovative Technologien wie Echtzeit-Mobilitätsdaten zur Verkehrslenkung eingesetzt und damit die Potenziale der Digitalisierung und Vernetzung für die Mobilität in Hessen genutzt würden, sei eine große Chance, kommentiert Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori, und ergänzt: „Geplant ist ein schrittweiser Ausbau der VMZ RheinMain zu einer Verkehrsmanagementzentrale Hessen. Ziel ist es, dauerhaft und landesweit ein nachhaltiges, intermodales Verkehrsmanagement zu etablieren.“
In die Strategieentwicklung, die Verkehrstechnik und die Realisierung der VMZ RheinMain haben die Projektpartner – das Unternehmen ivm, Hessen Mobil und die jeweiligen Kommunen in der Region – rund sieben Millionen Euro investiert. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr.
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