PictureProzessmanagement-Ausbildung für alle

Das Unternehmen Picture qualifiziert Mitarbeitende aus Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen im Bereich Prozessmanagement. Das erarbeitete Wissen soll tool-unabhängig anwendbar sein.
(Bildquelle: contrastwerkstatt/Adobe Stock via Picture GmbH)
Nach dem erfolgreichen Start des ersten Durchgangs (wir berichteten) öffnet der Münsteraner Softwarehersteller Picture sein berufsbegleitendes Ausbildungsprogramm zum Prozessmanager und zur Prozessmanagerin für alle Verwaltungsebenen. Damit richtet sich das Angebot künftig nicht mehr nur an Kommunen, sondern ebenso an Landes- und Bundesverwaltungen sowie weitere Organisationen des öffentlichen Sektors. Picture reagiert damit nach eigenen Angaben auf einen wachsenden Qualifizierungsbedarf in der öffentlichen Verwaltung. Verwaltungen müssten Abläufe strukturieren, Prozesse verbessern und Veränderungen umsetzen. Dafür brauche es Mitarbeitende, die Prozessmanagement methodisch verstünden und im Arbeitsumfeld anwenden könnten. Der zweite Durchgang soll im Oktober 2026 starten. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteiger wie auch an Mitarbeitende, die bereits über Erfahrung im Bereich Prozessmanagement verfügen, spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Berufsbegleitend und praxisnah
Die berufsbegleitende Ausbildung läuft über neun Monate. In sechs Modulen sollen die Teilnehmenden Kenntnisse zu Prozessaufnahme, Prozessmodellierung, Analyse, Optimierung und zur Verankerung von Prozessmanagement erwerben. Das Programm verbindet Selbstlernphasen, Online-Einheiten und Präsenzworkshops, um den Transfer in die Praxis zu unterstützen. Die Teilnehmenden sollen lernen, Verwaltungsprozesse systematisch zu erfassen, Verbesserungspotenziale zu erkennen und Lösungsansätze für ihre Organisation zu entwickeln. Dabei sollen auch KI-Assistenten eingesetzt werden. Die Picture-Prozessplattform steht während der Ausbildungsdauer kostenfrei zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und können die erarbeiteten Ergebnisse in ihrer Organisation weiterverwenden – und zwar werkzeugneutral.
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