LGL Baden-WürttembergSocial Wall für Social Media

[06.05.2026] Das baden-württembergische Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung informiert auch in sozialen Medien über seine Arbeit – und bündelt diese Einträge seit Kurzem nutzer- und datenschutzfreundlich auf der eigenen Website. Zum Einsatz kommt die Social-Wall-Lösung Stage.
Screenshot der Social Wall des LGL

Die Social Wall: Hier werden alle Social-Media-Einträge des LGL zusammenkommen.

(Bildquelle: LGL BW)

Viele Ministerien und Behörden aller Ebenen nutzen inzwischen soziale Medien, um über ihre Arbeit zu informieren und um in Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern zu bleiben. Unter Social Media fallen ein Vielzahl von Plattformen und Formaten: TikTok, Instagram, LinkedIn, YouTube, X, Facebook und Abo-Kanäle bei Messengern wie WhatsApp oder Telegram sind nur die bekanntesten. Für Interessierte wird diese Vielfalt schnell unübersichtlich. Zudem sind die meisten Plattformen ohne eigenen Account gar nicht zugänglich, übermitteln Informationen also nicht der breiten Allgemeinheit, sondern nur registrierten Nutzerinnen und Nutzern.

Social Wall – alles im Blick

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) in Baden-Württemberg bündelt seine Social-Media-Einträge nun leicht zugänglich auf einer Social Wall – mittels eines Tools, das die Inhalte aus den vom LGL bespielten Social-Media-Kanälen aggregiert und übersichtlich präsentiert. Damit werden alle Social-Media-Inhalte, im Fall des LGL sind dies LinkedIn und Instagram, übersichtlich an einem Ort gebündelt. Um sie anzusehen, ist keine Registrierung erforderlich. Die Beiträge können direkt geteilt, nicht aber kommentiert werden. Zu den Originalbeiträgen gibt es jeweils Links.

Barrierefreier Zugang und maximaler Datenschutz

Zum Einsatz kommt beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung die Plattform Stage des Herstellers Jaimo Solutions aus dem baden-württembergischen Bad Schönborn. Die in Deutschland gehostete Lösung richtet sich nach Angaben des Herstellers speziell an den Anforderungen von Behörden aus. DSGVO-konform, ohne Tracking-Cookies und Analyse-Tools macht sie Social-Media-Einträge übersichtlich, barrierefrei und ohne zusätzliche Hürden an einem Ort zugänglich. Dies kann wahlweise die eigene Behördenwebsite oder, wie im Fall des LGL, eine von Stage gehostete Plattform sein.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Frauenhände, die ein Mikro, eine Kamera und Zeitungen hochhalten vor rosa Hintergrund

NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?

[19.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...

Hessen: Immissionsschutz-Anträge werden digital

[15.06.2026] Hessen treibt die Digitalisierung von Genehmigungsverfahren weiter voran: Zum Jahreswechsel soll die Antragstellung im Bereich des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ausschließlich über den Dienst ElIA-Online erfolgen. mehr...

Waldbrand: Dunkle Silhouette von Nadelbäumen vor orange leuchtendem Hintergrund.

Niedersachsen: Waldbrandfrüherkennung per Sensor

[04.06.2026] Um die Entwicklung größerer Brandereignisse zu verhindern, müssen Waldbrände so früh wie möglich lokalisiert und bekämpft werden. Daher baut das Land Niedersachsen sein Sensornetz zur automatisierten Branderkennung weiter aus. mehr...

In ein hellblaues Oberhemd gekleideter Männertorso mit Händen und Armen auf der Schreibtischplatte, die von Papieren übersät ist.

Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen

[03.06.2026] Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an der bundesweiten Pilotierung von „Schneller Gründen“. Ab Juli 2026 sollen Finanzämter in Aachen und Düsseldorf einen digitalen Kombiantrag testen, der Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung zusammenführt. mehr...

Reetdachhaus auf Sylt

Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen

[27.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...

Verkehrsmanagementzentrale RheinMain

Hessen: Digital vernetzt für bessere Mobilität

[22.05.2026] In Frankfurt am Main wurde jetzt die Verkehrsmanagementzentrale RheinMain in Betrieb genommen. Diese soll unter anderem durch die Nutzung von Echtzeit-Mobilitätsdaten zur besseren Verkehrslenkung beitragen. Geplant ist der Ausbau zu einer Verkehrsmanagementzentrale für ganz Hessen. mehr...

Motiviertes junges Arbveitsteam sitzt an einem Tisch

Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle

[18.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...

Composit: Hände halten ein Tablet, darüber schwebt ein 2D-Objekt mit den Umrissen und Farben von Deutschland, überlagert von einem gezeichneten Netzwerk.

Bitkom Länderindex 2026: Hamburg führt, Saarland holt auf

[12.05.2026] Der Digitalverband Bitkom hat die Bundesländer erneut nach ihrem Stand bei der Digitalisierung verglichen. Hamburg bleibt klar an der Spitze, Hessen rückt auf Platz drei vor. Besonders deutlich verbessert sich das Saarland, während ostdeutsche Länder bei digitaler Bildung stark abschneiden. mehr...

Telefonierende Frau in einem Büro

115: Behördennummer ab jetzt deutschlandweit

[05.05.2026] Die Behördennummer 115 ist seit Ende April in allen Bundesländern erreichbar. Mit der Freischaltung in Bayern ist der telefonische Zugang zu Verwaltungsinformationen bundesweit verfügbar; der konkrete Serviceumfang unterscheidet sich jedoch je nach Land und Kommune. mehr...

Torsi von Männern an einem Schreibtisch, darüber als Overlay Gebäudekonturen

Nordrhein-Westfalen: Führend beim Einsatz von BIM

[30.04.2026] Nordrhein-Westfalen nimmt im Bereich des BIM-basierten Bauantrags bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Das zeigt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum, die dafür Bauvorhaben in mehreren Kommunen unter realen Bedingungen untersucht hat. mehr...

Blick in eine Berliner Straßenflucht, im Hintergrund der Fernsehturm.

Berlin: Mehr Innovation in der Verwaltung

[27.04.2026] GovTech Deutschland erhält einen weiteren Satelliten: GovTech Berlin soll künftig die Bedarfe der Berliner Behörden bündeln und sie gemeinsam mit GovTech Deutschland in konkrete Lösungen übersetzen. mehr...

In blaues Licht getaquchter Raum, Person am Monitor, flankiert von Mann und Frau in förmlicher Kleidung
bericht

Berlin: Unruhe beim ITDZ

[24.04.2026] Im März hat Matthias Hundt die Rolle des Berliner CDO übernommen, jetzt wurde er auch zum Aufsichtsratsvorsitzenden des ITDZ Berlin berufen. Gleichzeitig zeichnet sich eine engere Steuerung des IT-Landesbetriebs durch die Senatskanzlei ab. Hintergrund sind anscheinend anhaltende finanzielle Herausforderungen. mehr...

Darstellung der App-Startseite auf einem Tablet.

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[23.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Mit der nächsten Ausbaustufe werden nun auch Schutzmaßnahmen direkt am Gebäude sichtbar und umsetzbar. mehr...

Building Information Modeling: Im Straßenbau wird digital zur Regel

[22.04.2026] Projekte im Bereich der Bundesfernstraßen sollen ab sofort nach 
einheitlichen digitalen Standards geplant, gebaut und betrieben werden. Die Methode Building Information Modeling (BIM) wird damit nach erfolgreichen Pilotprojekten künftig zum Regelprozess. mehr...