EfA-LeistungenMarktplatz in Beta-Version online

[23.06.2022] Ein Marktplatz für EfA-Leistungen soll Verwaltungen den Einkauf von Online-Services erleichtern. Die jetzt freigeschaltete Beta-Version bietet erste Leistungen. Auch Bestellungen sind bereits möglich.
Erste Beta-Version des Marktplatzes für EfA-Leistungen wurde freigeschaltet.

Erste Beta-Version des Marktplatzes für EfA-Leistungen wurde freigeschaltet.

v.l.: Christian Pfromm, Hamburg-CDO; Martin Schallbruch, CEO govdigital eG; Dr. Annette Schmidt, FITKO-Präsidentin; Dr. Markus Richter, Bundes-CIO

(Bildquelle: Bundesministerium des Innern und für Heimat)

Die Genossenschaft govdigital hat eine erste Beta-Version des Marktplatzes für EfA-Leistungen freigeschaltet (wir berichteten). Die Beta-Version ist ein Schaufenster, in dem verfügbare Einer-für-Alle-Leistungen dargestellt werden. Im Auftrag des IT-Planungsrates übernimmt govdigital den Aufbau des Marktplatzes für solche Leistungen und baut das Schaufenster bis Ende des Jahres schrittweise zu einem vollwertigen Marktplatz aus.
Wie govdigital, FITKO sowie die Freie und Hansestadt Hamburg in einer gemeinsamen Presseinformation mitteilen, sollen über den Marktplatz EfA-Leistungen einerseits beworben und bereitgestellt und andererseits bestellt und nachgenutzt werden. Kommunen, Behörden und öffentliche IT-Dienstleister können Dienste entweder über den FIT-Store der FITKO oder die Genossenschaft govdigital beziehen. Die Anbieter seien für die Inhouse-Vergabe entscheidend und stellen eine durchgängige Beziehungskette mit ihren unmittelbaren und mittelbaren Trägern her. Auf diese Weise werde ein Großteil der öffentlichen Gebietskörperschaften in Deutschland erreicht.
Das jetzt freigeschaltete Schaufenster erlaubt es Besuchern laut der Pressemeldung, einen Eindruck von der Oberfläche und Handhabe des Portals zu bekommen. Erste Pilot-EfA-Leistungen seien verfügbar und Bestellungen bereits möglich. Diese laufen derzeit noch über eine Kontaktaufnahme zum Bereitsteller oder Marktanbieter. Die Weiterentwicklung erfolge bis Jahresende iterativ und in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern.

Schaufenster erster Meilenstein

„Wir wollen, dass das EfA-Prinzip für alle Seiten ohne großen Aufwand genutzt werden kann. Der Marktplatz soll der Ort sein, an dem alle Leistungen verfügbar und bestellbar sind. Das Schaufenster ist der erste Schritt“, erklärte govdigital-CEO Martin Schallbruch. FITKO-Präsidentin Annette Schmidt ergänzte: „Mit der Freischaltung des Schaufensters ist ein erster Meilenstein erreicht. Nun können sich alle Interessierten einen Eindruck verschaffen, wie FIT-Store-Leistungen und Leistungen anderer Anbieter im Marktplatz präsentiert werden. Die Funktionen für das Einstellen von Angeboten und der Bestellprozess werden bis Jahresende weiter ausgebaut.“
„Der Marktplatz ist eine der notwendigen Voraussetzungen, um EfA praktisch umsetzen und dauerhaft betreiben zu können. Er strukturiert die Abwicklung zwischen Ländern, Kommunen und ihren Dienstleistern und schafft darüber hinaus Rechtssicherheit“, sagte Jörn Riedel, CIO der Freien und Hansestadt Hamburg. Und Markus Richter, Bundes-CIO und diesjähriger Vorsitzender des IT-Planungsrats, erläuterte „Die OZG-Umsetzung ist nach wie vor eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Ich möchte govdigital für das starke Engagement danken. Der EfA-Marktplatz ist eine weitere Vereinfachung der gesamten Architektur der OZG-Umsetzung. Das Schaufenster zeigt dies eindrucksvoll.“





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Deutschlandkarte, die Bundesländer sind in gelb, rot und grün eingezeichnet, ein Fly-out zeigt Vergabegrenzen in Baden-Württemberg

Bitkom: Wo klappt die Vergabe an Start-ups?

[18.12.2025] Komplexe, aufwendige Vorgaben für die Beschaffung erschweren jungen, innovativen Unternehmen den Zugang zum Public Sector. Eine neue interaktive Vergabe-Landkarte des Bitkom zeigt, welche Bundesländer die Vergabe an Start-ups gezielt erleichtern und wo es besonders hohe Hürden gibt. mehr...

Karsten Wildberger mit sichtlich guter Laune vor einem großen Screen auf dem "EINFACH MACHEN" steht.

Bürokratierückbau: Portal für weniger Papierkram

[16.12.2025] Die Bundesregierung hat das im Koalitionsvertrag angekündigte EinfachMachen-Portal gestartet, um künftig Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft zu sammeln. Der Bitkom fordert eine Ausweitung auch auf Landes- und Kommunalebene. mehr...

In Grau gehaltene, interaktive Karte der Landkreise in Niedersachsen.

Niedersachsen: Schnell zur richtigen Baubehörde

[15.12.2025] In Niedersachsen bieten bald mehr als 100 Bauaufsichtsbehörden die Möglichkeit, Bauanträge elektronisch zu stellen. Nun hat das Land eine zentrale Übersichtsseite eingerichtet, mit deren Hilfe es möglich ist, schnell zu den Antragsdiensten der jeweils zuständige Baubehörde zu navigieren. mehr...

Person vor Computerbildschirm mit BauTheLänd-Homepage

Plattform: Bau the Länd

[03.12.2025] In Baden-Württemberg bietet die neue Wissensplattform „Bau the Länd“ Bauherren, Planern, Behördenmitarbeitern und interessierten Bürgern zentrale Informationen rund um das Bauen im Land und das Virtuelle Bauamt. mehr...

Web site „Wirtschaft in Niedersachsen“ Screenshot vom 27.11.2025

Niedersachsen: Wirtschaftsdashboard online

[01.12.2025] Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsindikatoren in Niedersachsen sowie Möglichkeiten zur interaktiven Auswertung bietet das neue Wirtschaftsdashboard WiN. Entwickelt wurde das Onlineangebot vom Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN). mehr...

Polizistin sitzt vor einem offenen Laptop, der Monitor zeigt die Website der Polizei Hessen

Hessen: Neuer Webauftritt der Polizei

[24.11.2025] Weg von einem rein informativen Angebot, hin zu einem modernen digitalen Serviceportal. Dieser Anspruch stand hinter dem Relaunch des Webauftritts der hessischen Polizei. mehr...

Briefträger bei der Zustellung von Briefen

BNetzA: Män­gel­mel­der Post gestar­tet

[10.10.2025] Wenn sie Mängel bei der gesetzlich vorgeschriebenen Qualität oder flächendeckenden Versorgung mit Postdienstleistungen feststellen, können Bürgerinnen und Bürger dies der Bundesnetzagentur künftig online melden. mehr...

Wildberger und Schall geben sich die Hand

Rheinland-Pfalz/Bund: Zusammenarbeit intensiviert

[24.09.2025] Das Land Rheinland-Pfalz und der Bund werden ihre Zusammenarbeit intensivieren. Der Schwerpunkt liegt auf dem flächendeckenden Roll-out von Onlinediensten im Zuge der OZG-Umsetzung. mehr...

Brandenburg: Verwaltungsdienste auf Niedersorbisch

[12.08.2025] Brandenburg bietet ausgewählte Verwaltungsleistungen auf dem zentralen Serviceportal nun auch in niedersorbischer Sprache an. Die Übersetzungen, erstellt in Kooperation mit dem Sorbischen Institut, stehen auch Kommunen im angestammten wendischen Siedlungsgebiet zur Verfügung. mehr...

Nahaufnahme der return-Taste eines Computer-Keyboards mit der Aufschrift "Open-Source".

Materna: Mehr digitale Souveränität für Behörden

[06.08.2025] Materna stellt die Verwaltungsplattform Tremonia DXP auf openCode bereit. Die Lösung besteht aus bewährten Open-Source-Komponenten und soll es Behörden ermöglichen, Internetauftritte, Fachanwendungen und Intranets skalierbar und ohne proprietäre Abhängigkeiten umzusetzen. mehr...

Saarland: Neues Serviceportal geht online

[04.08.2025] Mit seinem neuen Serviceportal macht das Saarland die Verwaltungsangebote des Landes und der Kommunen einfacher digital zugänglich. Die Plattform richtet sich an Privatpersonen wie auch an Unternehmen und soll die unkomplizierte Abwicklung von Verwaltungsprozessen ermöglichen. mehr...

Hessen: Soziale Entschädigung digital beantragen

[29.07.2025] Als zweites Bundesland nach Schleswig-Holstein bietet Hessen künftig die Möglichkeit, Leistungen der Sozialen Entschädigung online zu beantragen. mehr...

Feuerwehrmann mit einen Schlauch in der Hand steht vor brennendem Gras an einer Böschung.

Nordrhein-Westfalen: Portal für Umweltdaten wächst

[02.07.2025] Das Umweltportal NRW bündelt wichtige Umweltinformationen für Fachleute, Kommunen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Nun kamen neue Abo-Services zur Brandgefahr und weitere Themenrubriken wie „Umwelt & Gesundheit“ und „Innenraumluft“ hinzu. mehr...

Gruppe aus rund 30, vorwiegend männlichen, Personen steht jubelnd auf einer Terrasse.

Materna: Zuschlag für die GSB-Migration

[23.05.2025] Seit 2003 stellt das ITZBund den Government Site Builder als CMS für die Bundesverwaltung bereit. Nun soll mit der Version 11 eine Vereinheitlichung der Dienstelandschaft erfolgen. Für Migration und Schulung hat Materna gemeinsam mit einem Partnernetzwerk den Rahmenvertrag gewonnen. mehr...

Hochwasserwarnschild vor einer überfluteten Fläche

Katastrophenschutz: DWD startet Naturgefahrenportal

[28.04.2025] In Zusammenarbeit mit mehreren Bundes- und Landesbehörden hat der Deutsche Wetterdienst ein Naturgefahrenportal ins Leben gerufen. Es soll künftig als zentrale Anlaufstelle für aktuelle Warnungen, Risikoinformationen und Präventionsmaßnahmen dienen und so den Katastrophenschutz verbessern. mehr...