HessenNavLog zur Waldbrandbekämpfung

[30.10.2023] Damit Feuerwehren und andere Einsatzkräfte bei Waldbränden oder Rettungseinsätzen im Wald schnell reagieren können, ist eine umfassende Kenntnis über die Umgebung nötig. In Hessen wurde zu diesem Zweck nun eine Landeslizenz für das satellitengestützte Navigationssystem NavLog erworben. 

Auch in Hessen ist mit einem steigenden Waldbrandgeschehen zu rechnen.

Auch in Hessen ist mit einem steigenden Waldbrandgeschehen zu rechnen.

(Bildquelle: HessenForst)

Die Klimakrise setzt den Wäldern zu: Langanhaltende Trockenheit und Hitze führen nicht nur zu einem Absterben von Waldbeständen, sondern auch zu mehr Waldbränden. „Wir müssen auch in Hessen mit einem steigenden Waldbrandgeschehen rechnen“, sagt Umweltministerin Priska Hinz. „Deswegen ist es enorm wichtig, dass alle Akteure schnellstmöglich reagieren können.“ In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) und dem Unternehmen NavLog hat das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) daher eine Landeslizenz für das satellitengestütztes Navigationssystem NavLog erworben. „In unwegsamem Gelände sind Kenntnisse der Umgebung und eine umfassende Lage Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz. Mit der neuen Navigations- und Kartenlösung können unsere Brandschützer und Einsatzkräfte Waldbrände in Hessen künftig noch schneller, sicherer und effektiver bekämpfen“, erklärte dazu Innenminister Peter Beuth. Unterstützt wird dies durch den Hessischen Waldbesitzerverband, der in Zusammenarbeit mit NavLog auch privaten und kommunalen Waldeigentümern kostenlosen Zugang zu dem Navigationssystem gewährt. Wie das hessische Umwelt- und das Innenministerium weiter mitteilen, wurde mit dem Unternehmen NavLog außerdem vertraglich vereinbart, dass beispielsweise Waldbesitzende, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben des Landes Hessen künftig waldbrandrelevante Daten wie Lkw-fähige Wege oder Wasserentnahmestellen in das System eintragen können. Das soll die Informationslage für Feuerwehren und Forstbehörden weiter verbessern – insbesondere für solche Waldflächen, die nicht vom Landesbetrieb Hessen-Forst betreut werden.





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