BSIQuelloffene Software sicher entwickeln

Das BSI unterstützt die sichere Entwicklung von Open-Source-Software.
(Bildquelle: artursz/123rf.com)
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt die Entwicklung Freier Software unter anderem durch die Entwicklung und Verbreitung von angemessenen IT-Sicherheitsstandards. Nun hat die zentrale Cybersicherheitsbehörde Deutschlands die Technische Richtlinie TR-03185-2 „Secure Software Lifecycle for Open Source Software (OSS)“ veröffentlicht.
Diese wurde im Dialog mit der Open-Source-Software-Community erstellt. Sie soll laut BSI einfache, abstrakte und praktikable Kriterien vorgeben, die einen Rahmen zur sicheren Entwicklung von OSS abstecken. Die Kriterien sind auf alle OSS-Projekte anwendbar, unabhängig von Teamgröße, kommerziellem oder gemeinnützigem Hintergrund, verwendeter Programmiersprache und anderen Faktoren. Die TR-03185-2 richtet sich an alle Personen, die in OSS-Projekten mitarbeiten. Sie ergänzt die im Jahr 2024 veröffentlichte TR-03185(-1); diese konzentriert sich auf den Lebenszyklus proprietärer, also nicht frei zugänglicher Software.
Mit den beiden Technischen Richtlinien trägt das BSI laut eigenen Angaben dazu bei, das Sicherheitsniveau von Softwareprodukten wesentlich zu erhöhen. Sichere Software sei eine Grundlage für den sicheren Einsatz von IT-Produkten in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.
• Strategische Position des BSI zum Thema Freie Software
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