XecuroWachstumspläne und neue Leitung

[19.09.2022] Die neue Bundesdruckerei-Tochter Xecuro baut im Auftrag des Auswärtigen Amts eine Infrastruktur zur Verschlusssachen-Kommunikation der öffentlichen Verwaltung auf. Nun kommen als Geschäftsführer Marcus Milas – bisher BKA – und Sven Kneutgen – zuvor Rheinmetall Defence – an Bord.

Die 2021 gegründete, hundertprozentige Bundesdruckerei-Tochter Xecuro mit Standorten in Berlin und Bonn ist verantwortlich für den Aufbau und Betrieb eines Systems zur sicheren Kommunikation im behördlichen Umfeld. Nun hat das Unternehmen zwei neue Köpfe an der Spitze: Die IT-Sicherheits- und Verwaltungsexperten Marcus Milas und Sven Kneutgen sollen den Auf- und Ausbau des Unternehmens fortsetzen. Der Informatiker Milas war unter anderem Chief Information Officer (CIO) des Bundeskriminalamts und leitete zuletzt im hessischen Digitalministerium die Abteilung Verwaltungsdigitalisierung. Der Wirtschaftsingenieur Kneutgen leitete den Bereich der Systemtechnologien beim Motorenhersteller Deutz und war CIO bei Rheinmetall Defence.
Ausgewählte Bundes- sowie perspektivisch auch Landesbehörden und internationale Organisationen erhalten von Xecuro spezielle Telefone und Computer, mit denen sie untereinander und geschützt durch neueste Kryptographie-Verfahren kommunizieren können. Die Verantwortung für den Betrieb des Gesamtsystems und für den Roll-out der Endgeräte soll in den kommenden Monaten schrittweise ebenfalls an Xecuro übergehen. In den kommenden zwei Jahren soll das neue Unternehmen auf rund 150 Beschäftigte wachsen; ein dritter Standort im Raum Frankfurt am Main ist ebenfalls geplant.
Mit dem Übergang des Betriebs auf das Unternehmen werden bisherige Projektstrukturen in eine dauerhafte Organisationsstruktur überführt, die auch zukünftiges Wachstum bewältigen soll. Auftraggeber für das Bundesvorhaben der Ressortübergreifenden VS-Kommunikation (R-VSK) ist das Auswärtige Amt.





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