Open SourceWettbewerb für Verwaltungen

Wie Open Source die Verwaltung effizienter machen kann, soll der Wettbewerb der Open Source Business Alliance zeigen.
(Bildquelle: peshkova / 123rf.com)
Wie kann Open Source die Verwaltung effizienter machen? Um das herauszufinden, startet die Open Source Business Alliance (OSBA) – Bundesverband für digitale Souveränität einen neuen Wettbewerb für Behörden und öffentliche Einrichtungen. Als ideeller Träger fungiert das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS), finanzieller Träger ist das Softwareunternehmen SUSE.
Der Wettbewerb findet unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität“ statt. Teilnehmen können laut OSBA sowohl öffentliche Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene als auch öffentliche Unternehmen und Institutionen, die Open Source Software als Schlüssel für die digitale Transformation nutzen. Der Wettbewerb umfasst die Kategorien Fachverfahren, interne Verwaltungsanwendungen und Transformation, in denen jeweils das herausragendste Projekt mit einem Preis ausgezeichnet wird.
In der Kategorie Fachverfahren geht es um den Einsatz von Open-Source-Lösungen zur Optimierung von Verwaltungsleistungen für Bürger und Unternehmen. Die Kategorie interne Verwaltungsanwendungen zielt auf Lösungen, welche die Effizienz und Modernität interner Verwaltungsprozesse steigern. Die Kategorie Transformation schließlich nimmt Open-Source-Strategien in den Blick, die nachhaltige digitale Veränderungen in der Verwaltung vorantreiben.
Bewerbungen können bis zum 30. Juni 2025 online eingereicht werden. Eine hochrangig besetzte Jury werde die Projekte bewerten und die Preisträger des Wettbewerbs bestimmen. Ihr gehören laut OSBA unter anderen Katja Wilken, Präsidentin des Bundesverwaltungsamtes, Jutta Horstmann, Geschäftsführerin des ZenDiS sowie der govdigital-Vorstandsvorsitzende Martin Schallbruch an. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Smart Country Convention am 2. Oktober 2025 in Berlin statt.
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