Baden-WürttembergZwischenbericht zur Green IT
Bis 2020 wollte das Land Baden-Württemberg den IT-bedingten Energieverbrauch der Landesverwaltung um zehn Prozent gegenüber dem Basisjahr 2015 senken. So sieht es die Green IT Strategie des Landes vor (wir berichteten). Wie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft jetzt mitteilt, wird dieses Ziel nach heutigem Kenntnisstand verfehlt. Im Basisjahr 2015 war die IT mit 160 Gigawattstunden (GWh) für 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der Landesverwaltung verantwortlich. Belastbare Zahlen gebe es zwar nicht, die Abschätzungen aber lassen vermuten, dass noch mindestens zwei Prozent (drei GWh) zur Zielerreichung fehlen, heißt es vonseiten des Ministeriums. „Erfolgen bei der Effizienz im Bereich der IT steht ein höherer Energie- und Ressourcenbedarf durch die zunehmende Digitalisierung gegenüber“, bilanziert Umweltminister Franz Untersteller. Ein Zwischenbericht das Umweltministeriums zeigt aber auch auf, was erreicht worden ist und nimmt dabei die Themengebiete Rechenzentren, Arbeitsplatz-IT, Beschaffung, das Monitoring des Energiebedarfs sowie den Wissenstransfer in den Blick. „Drei Viertel des Energieverbrauchs wird durch Rechenzentren und Server-Räume verursacht – hier sind auch die größten Einsparpotenziale“, sagt Umweltminister Untersteller. „Beispielsweise durch die Zusammenlegung von kleineren Servern, die Optimierung der Klimatisierung oder die Nutzung der Rechnerabwärme können wir da – auch schon kurzfristig – vorankommen. Bei den IT-Arbeitsplätzen, also bei PC, Laptops, Monitoren und Druckern, erwarten wir allenfalls noch kleinere weitere Einsparungen.“ Neben der Energieeffizienz im Betrieb steht laut Umweltministerium auch die Gerätebeschaffung bei Green IT im Fokus. „Wir betrachten den Energie- und Ressourcenbedarf über den gesamten Lebenszyklus etwa eines Laptops oder Smartphones: Vom Abbau der Rohstoffe über den Produktionsprozess bis hin zur Nutzung und zur Entsorgung.“ So würden bei der Anschaffung von Geräten stärker als früher Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt und Produktzertifikate wie der Energy Star, TCO Certified oder Blauer Engel in die Angebotsprüfung einbezogen.
BVA: Produkte der Dienstekonsolidierung übernommen
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Registermodernisierung: Once Only erreicht die Praxis
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BAMF: Fachverfahren ziehen nach Bonn
[02.07.2026] Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Sitz in Nürnberg betreibt seine fast 100 IT-Fachverfahren ab sofort im hochmodernen Rechenzentrum des ITZBund in Bonn. Gestartet wurde das IT-Großprojekt bereits 2017. mehr...
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[18.06.2026] Der Berliner Senat hat Handlungsempfehlungen für den Aufbau eines Data Hubs als zentralem Knotenpunkt für die Datenarbeit beschlossen. Die Open-Source-basierte Plattform soll Daten aus verschiedenen Quellen bündeln und den Übergang in einen landesweiten Betrieb vorbereiten. mehr...
Sachsen-Anhalt: Gemeinsame Datenumgebung für BIM
[09.06.2026] Sachsen-Anhalt führt bei der Landesstraßenbaubehörde eine gemeinsame digitale Datenumgebung für Straßen- und Brückenbauprojekte ein. Die Plattform soll BIM-Prozesse bündeln, aktuelle Projektdaten bereitstellen und Abstimmungen im Bauablauf nachvollziehbarer machen. mehr...
Registermodernisierung: Pilotprojekte für den NOOTS-Anschluss
[29.05.2026] Die NOOTS-Umsetzung vollzieht den nächsten Schritt: Der IT-Planungsrat stellt 35 Millionen Euro für 16 Pilotvorhaben der Länder bereit. Sie sollen Register und Online-Dienste an das System anbinden und Erkenntnisse für die Umsetzung des Once-Only-Prinzips liefern. mehr...
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[22.05.2026] Die souveräne Cloud-Infrastruktur T Cloud Public wird offizieller Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen für Bund, Länder und Kommunen. Das Angebot der Deutschen Telekom hat sich im Live-Betrieb bereits bewährt: In Baden-Württemberg dient es 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern als Lernplattform. mehr...
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[18.05.2026] Bremen und Nordrhein-Westfalen wollen den Datenaustausch in der Verwaltung vereinfachen. Eine gemeinsame Plattform soll technische Schnittstellen bündeln, Standards vereinheitlichen und Kommunen bei der Entwicklung digitaler Dienste einbinden. mehr...
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[13.05.2026] Der Deutschland-Stack soll als gemeinsamer technischer Baukasten für die Verwaltungsdigitalisierung Basiskomponenten und Standards bündeln, damit Bund, Länder und Kommunen digitale Leistungen nicht mehr doppelt entwickeln. Das NEGZ will im Juni im Rahmen einer Fachtagung offene Fragen zu dem Großvorhaben klären. mehr...
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[15.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...
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[07.04.2026] Schleswig-Holstein hat ein eigenes 5G‑Campusnetz in Betrieb genommen. Das neue Mobilfunknetz stellt sicher, dass Behörden wie der Küstenschutz künftig auch bei schweren Sturmfluten oder Stromausfällen kommunizieren und Einsätze koordinieren können. mehr...
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[07.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat eine zentrale Maßnahme zur Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes abgeschlossen. Über sechs Millionen Euro aus dem Programm NextGenerationEU flossen in Strategieentwicklung, Technik und Schulungen. mehr...
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