Rheinland-PfalzAbsichtserklärung für Glasfaserausbau

[21.03.2022] In Rheinland-Pfalz haben Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer und das Unternehmen Deutsche Glasfaser eine gemeinsame Absichtserklärung für den Glasfaserausbau mit FTTH-Technologie unterzeichnet.
Alexander Schweitzer

Alexander Schweitzer, Digitalminister Rheinland-Pfalz und Thorsten Dirks, CEO von Deutsche Glasfaser unterschreiben die Absichtserklärung.

(Bildquelle: Deutsche Glasfaser)

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser und das rheinland-pfälzische Digitalisierungsministerium haben einen Letter of Intent unterzeichnet. Darin bekräftigen beide Partner den gemeinsamen Willen, den flächendeckenden Ausbau von Glasfaserinfrastrukturen für Rheinland-Pfalz weiter voranzubringen. Zwar konnten Mitte 2021 bereits 94,7 Prozent der Haushalte auf Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zugreifen und 57,3 Prozent verfügten sogar schon über Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde, doch „wir wollen noch besser werden und werden besser“, wie Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer betonte. Dies verdeutliche auch die neue Absichtserklärung.
Die Deutsche Glasfaser versorgt derzeit etwa 30.000 Haushalte in Rheinland-Pfalz mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude. Bis Ende 2023 sollen weitere 120.000 hinzukommen, und bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen den eigenwirtschaftlichen Ausbau von 700.000 Haushalten. Kern der gegenseitigen Absichtserklärung ist eine Intensivierung des eigenwirtschaftlichen Ausbaus durch die Deutsche Glasfaser. Besonders wichtig ist es laut Ministeriumsangaben, dass die Kommunen eng und konstruktiv vom Unternehmen Deutsche Glasfaser begleitet werden. Als Digitalversorger der Regionen kenne Deutsche Glasfaser die Bedürfnisse der Menschen, Unternehmen und Kommunen im Land aus jahrelanger Zusammenarbeit und könne daher dazu beitragen, die Regionen zukunftssicher aufzustellen, sagte Thorsten Dirks, CEO der Deutschen Glasfaser.
Mit dem Letter of Intent wurde neben einer engen Kommunikation zu Ausbauprojekten durch das Unternehmen mit rheinland-pfälzischen Kommunen auch vereinbart, dass ein regelmäßiger Datenaustausch mit dem Land stattfindet. Dieser soll es ermöglichen, einen genauen Überblick über die Versorgung und Ausbauleistung des Unternehmens zu gewinnen. Das Land sichert seinerseits zu, sich weiter intensiv für eine Digitalisierung von Antrags- und Genehmigungsverfahren einzusetzen, etwa im Kontext der OZG-Umsetzung mit dem Land Hessen (wir berichteten). Der jetzt unterzeichnete Letter of Intent führt den Gedanken des Netzbündnisses für Rheinland-Pfalz und des im Jahre 2017 geschlossenen Memorandum of Understanding fort und konkretisiert dessen Ziele von Seiten Deutsche Glasfaser.





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