Baden-WürttembergOnline-Parteiencheck zur Landtagswahl

Zur baden-württembergischen Landtagswahl am 8. März gingen nun Wahl-O-Mat und Bitkomat an den Start.
(Bildquelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)
Am 8. März 2026 wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Nun gingen zwei internetbasierte Wahlentscheidungshilfen online, mit deren Hilfe Nutzerinnen und Nutzer die eigenen politischen Ansichten zu unterschiedlichen Themen mit den Positionen der Parteien abgleichen können – ganz ohne detailliertes Studium der Parteiprogramme.
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat erneut den bewährten Wahl-O-Mat freigeschaltet, der verschiedenste Politikbereiche abdeckt. Alle 21 Parteien, die zur Landtagswahl antreten, sind im Wahl-O-Mat vertreten. Er umfasst 38 Thesen zu landespolitischen Themen, diese Thesen können mit „stimme zu“, „neutral“ oder „stimme nicht zu“ beantwortet werden. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, die persönlichen Bewertungen mit den Positionen der Parteien zu vergleichen. Antworten und Erläuterungen zu den Thesen sind von den Parteien selbst formuliert, Hintergrundinformationen zu der anstehenden Wahl liefert die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Eine Wahlempfehlung gibt das interaktive Tool, das wahlweise browserbasiert oder per App zugänglich ist, nicht ab.
Der Bitkom startet mit dem Bitkomat ein vergleichbares Online-Angebot für den Parteien-Check, rückt allerdings ausdrücklich digitalpolitische Themen in den Fokus. Hier können die eigenen Präferenzen mit den Positionen der fünf Parteien verglichen werden, die im aktuellen Landtag vertreten sind. Das digitalpolitische Entscheidungstool überprüft 20 landespolitische Thesen aus den Bereichen Politik und Verwaltung, Bildung und Teilhabe, digitale Wirtschaft und Infrastruktur sowie Sicherheit und Datenschutz. Der Bitkom betont, dass aus Datenschutzgründen bei der Programmierung des Bitkomaten Datensparsamkeit im Vordergrund stand. So werde etwa die Positionierung der Nutzerinnen und Nutzer zu den Thesen nicht gespeichert, auch werde keine Statistik zu den Ergebnissen oder Ähnlichem erhoben. Der Bitkom hat das Tool erstmals zur Bundestagswahl 2021 angeboten.
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